Viele Tausend Tonnen Hilfsgüter stehen an der israelischen Grenze – und können nicht nach Gaza gebracht werden, weil die Hamas die Verteilung verhindert (Foto:ScreenshotYoutube)
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Wer hat Schuld an der drohenden Hungersnot in Gaza?

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Obwohl Israel am 7. Oktober in einem beispiellosen Terrorakt angegriffen wurde, obwohl weiterhin israelische (und auch deutsche) Geiseln in der Haft der Hamas sind, obwohl das Land weiterhin von Feinden umgeben ist, die seine Existenzvernichtung als einzige “Lösung” des Nahostkonflikts akzeptieren, steht das Land fortgesetzt am Pranger einer islamophilen westlich-dekadenten Empörungsintifada, die sich von Politik über Feuilleton bis hin zu den Stammtischen erstreckt und jegliches Mitgefühl mit Israel verloren hat, während sie die Opferinszenierung der sogenannten Palästinenser bereitwillig glaubt. Auf den erfundenen Genozid von Gaza folgt nun der angebliche Hungerterror von Gaza, an dem natürlich ebenfalls Israel schuld sein soll.

Um diesem anhaltenden Rufmord zu begegnen, haben die israelischen Streitkräfte (IDF) eine Aufklärungsinitiative gestartet. Weil diese aus Sicht der voreingenommenen “Israelkritiker“ und auf angebliche “Äquidistanz” – im Sinne von gleichem Misstrauen gegenüber beiden Seiten – bedachten Relativierer natürlich ebenfalls als Propaganda dargestellt wird, hat die IDF für heute Dutzende internationale Journalisten zum Kerem-Shalom-Übergang in Gaza eingeladen, um sich selbst ein Bild der Lage zu machen. Dort stellt sich die Lage derzeit wie folgt dar: Hunderte von Lastwagen mit Hilfsgütern durften mit Israels Zustimmung bis an die Grenze zu Gaza fahren – aber nun stehen die Lieferungen dort ungenutzt herum, werden nicht ausgeliefert und teilweise verderben die Lebensmittel schon. Der Grund? Die UNO weigert sich, die Hilfsgüter zu verteilen. Dies betrifft nicht nur die vom Ausland und privaten Hilfsorganisationen gelieferten Güter, sondern teilweise auch die über 1.000 Tonnen (!) Lebensmittel, die Israel jeden Tag selbst nach Gaza schickt.

Win-Win-Situation für die Hamas

Doch die Hamas – eng verbunden mit der UNO in Gestalt der Flüchtlingsorganisation UNRWA – verhindert, dass die Hilfsgüter die Zivilbevölkerung in Gaza erreichen. Sie beschlagnahmt sämtliche Hilfsgüter, um sie anschließend für Wucherpreise an die eigene Bevölkerung zu verkaufen. Die Erlöse aus diesem erpresserisch organisierten Schwarzmarkt gehören mittlerweile zu den Haupteinnahmequellen der weitgehend isolierten Terrororganisation in Gaza. Für sie eine Win-Win-Situation: Sie bereichert sich auf Kosten der eigenen notleidenden Landsleute – und kann die Schuld für die angerichtete Krise den Israelis geben. So waren es auch keine israelischen Soldaten, die auf die Menschen in den Brotschlangen der wenigen Ausgabestellen feuerten, an denen Hilfsorganisationen es vereinzelt riskiert hatten, Lebensmittel kostenlos an die Bevölkerung abzugeben – sondern Hamas-Scharfschützen. Genau diese Angriffe sind auch der Grund, warum keine Lebensmittel mehr verteilt werden: Helfer und Bedürftige fürchten gleichermaßen Attacken der Hamas.

Derweil boomen noble Restaurants in Gaza, in denen sich reiche palästinensische Funktionäre und privilegierte Clanmitglieder fettfressen. Sogar auf TripAdvisor und anderen Plattformen kann man diese ganz regulär geöffneten Luxusfresstempel finden und dort auch reservieren – mitten im angeblichen “Konzentrationslager” und “Völkermordgebiet”. Das alles lässt sich mühelos im Netz recherchieren. Doch die Israel-Verächter von links und rechts in Deutschland glauben lieber an KI-generierte Pallywood-Clips oder falsches Quellenmaterial.  Es ist zum Verzweifeln und eine einzige Schande, wieviele Personen alleine in meinem Bekanntenkreis sorglos Memes, Videos und Bildtexte teilen, in denen die “Hungersnot in Gaza” thematisiert wird und damit – einmal wieder – Israel dämonisiert und in die Rolle des menschenverachtenden Schurkenstaats gedrängt wird. Besonders übel dabei ist, dass viele von ihnen, darunter sogar Freunde und Verwandte, ausgerechnet zu denen gehören, die sich für unvoreingenommene “Menschenfreunde” halten und mich in die “rechte Ecke”, als “abgedriftet” oder “radikalisiert” bezeichnen (obwohl ich nachweislich dasselbe vertrete wie eh und je) und sich in moralischer Selbstgefälligkeit suhlen, wenn es darum geht, “nie wieder!” zu skandieren oder im “Widerstand” gegen die drohende Wiederholung der Geschichte wähnen.

Archetypische Feinde

Ausgerechnet diese Haltungsweltmeister stellen sich an die Seite der Täter, von denen die größten Bedrohung für jüdisches Leben der Gegenwart ausgeht und von denen am wahrscheinlichsten eine tatsächliche Wiederkehr des Holocaust drohen könnte. Blind übernehmen sie die Propaganda von islamistischen Terroristen und Hamas-Schergen. Sie, die viel von Vielfalt reden, sind dabei der Inbegriff von Einfalt. Sie strotzen von Dummheit und Leichtgläubigkeit. Dass sie vielfach manipuliert, unvollständig informiert und leider auch historisch ungebildet sind, mag ihre Verirrung zwar erklären, aber nicht entschuldigen. Grade von jenen, die sich als besonders kritisch, links-sophisticated, intellektuell differenziert und emphatisch definieren und eine ausgeprägte Sensibilität für Ungerechtigkeiten aller Art für sich reklamieren, sollte man nämlich erwarten, dass sie das ganze Bild kennen und sich von allen Seiten, in alle Richtungen informieren. Das genaue Gegenteil ist der Fall.

Schämt euch in Grund und Boden. Ihr habt nichts verstanden. Genau so, wie ihr in eurer linken Blase mit festmontierten Scheuklappen “gegen rechts” agitiert und wie ihr auch sonst alle Propagandamärchen wie die “Wirksamkeit der Impfung”, den “wissenschaftlich erwiesenen menschgemachten Klimawandel” oder die “Deportationskonferenz von Potsdam” geglaubt habt, so schluckt ihr jetzt die bösartigsten Lügen vom “Völkermord in Gaza”, von der “Kolonialmacht Israel” und jetzt von der angeblichen “von Israel verursachten Hungerkatastrophe”. Ihr glaubt daran, weil ihr alles eurem eingefleischten Lagerdenken und ihren Freund-Feind-Stereotypen unterordnet. Und Israel zählt für euch – ebenso wie AfD, Konservative, Marktliberale, SUV-Fahrer oder alles Heteronormative – zu den archetypischen Feinden. Dass es sich dabei eben doch meistens um Judenhass handelt, was ihr ja abstreitet, liegt auf der Hand: Denn nicht nur behandelt ihr Israel (in dem übrigens über 20 Prozent Araber leben), sondern auch Juden nach anderen Maßstäben wie den Rest der Welt; nicht jeder von euch gleich fanatisch und gleich plump – aber der latente Antisemitismus ist unverkennbar, wenn er sich notdürftig als “Kritik am Zionismus” chiffriert. Ihr seid eine Schande. (DM)

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