Die Ossis sind aus schlechten Erfahrungen klug geworden. Sie haben ein feines Gespür für alles, was ihre 1989 erkämpfte Freiheit bedroht. Und dazu gehören nun mal auch die grünen Klimafaschisten, die ihnen die schlechte Luft zum Atmen rauben wollen.
Nicht umsonst spielen die Grünen im Osten der Republik kaum noch eine Rolle. Es ehrt sie natürlich, dass sie dennoch ihr demokratisches Recht wahr nehmen und bei Wahlen mitmischen wollen. Und es gehört sich natürlich auch nicht, ihre Kandidaten in irgendeiner Weise zu bedrohen.
Aber es scheint auch so, als ob das Gejammer der Unbeliebten etwas überzogen ist. In der linksextremen Zeit (die mit Sicherheit im Osten kaum Auflage macht) darf sich nun der Thüringer Grüne Felix Kalbe ausheulen. Und bei seinen Antworten weiß man: Der Typ hat nichts begriffen:
Dass es hier gar nicht um Kommunikation geht, sondern NUR um politische Inhalte, wollen die Grünen einfach nicht wahr haben, weil sie ernsthaft noch glauben, sie täten den Menschen einen Gefallen mit ihren kaputten Ideen und ihrer kranken Ideologie.
Und wenn sie die einst schönen Landschaften des Ostens mit ihren alles zerstörenden Windrädern zu pflastern wollen, wundern sie sich ernsthaft, dass das nicht so gut ankommt, bei den Leuten, die mit beiden Füßen auf dem Boden stehen und noch sehen können, wie ihre Umwelt verschandelt wird. Wie gesagt, der Typ begreift überhaupt nichts:
Der nächste Fehler, den die Ossis nicht vergessen werden, denn wer aus ideologischen Gründen mit der erfolgreichsten Partei gar nicht erst reden will, muss sich nicht wundern, dass deren Wähler mit den Grünen nicht reden wollen.
Zumindest erhält Kalbe von einer anderen Grünen moralische Unterstützung. Katrin Göring-Eckardt schreibt auf X:
„Gotha ist meine Heimat. Hier bin ich aufgewachsen. Was Felix Kalbe berichtet erleben Bündnisgrüne und auch Mitglieder anderer demokratischer Parteien. Täglich. Überall. Es geht nicht nur um Gotha. Es geht um uns alle und das Land in dem wir leben. Wollen.“
Dafür gibt es von Janine Beicht aber mächtig was auf die Mütze:
„Ist Ihnen eigentlich schon mal der Gedanke gekommen, dass Demokratie im Kern bedeutet, dass vor allem die Wähler entscheiden, wer sie vertreten soll und nicht die Parteien?
Sie dürfen meinetwegen darüber bestimmen, welche Politik sie machen wollen. Wer sich aber aufführt, als sei das Mandat ein Freifahrtschein für ideologischen Irrsinn und selbstreferenzielle Machtspielchen, wer nur noch seine eigenen Interessen verfolgt und obendrein in ideologischen Wolkenkuckucksheimen Politik betreibt, der sollte sich nicht wundern, wenn er vom Volk die Quittung kriegt.
Demokratie ist nichts, was sich Parteien unter dem Pseudonym „unsere Demokratie“ aneignen können. Echte Demokratie heißt Volkssouveränität. Und die ist kein Feigenblatt für parteiliche Machterhaltung, sondern ein Rückgaberecht des Volkes. Wer das Mandat missbraucht, fliegt raus, so einfach ist das! Nur Leute wie Sie wollen das einfach nicht begreifen und jammern lieber rum, statt endlich mal zu reflektieren. Aber bitte weiter so, ich kann es kaum erwarten @Die_Gruenen,@dielinkebt und der @spdbt bei ihren eigenem Untergang zuzusehen!“
Wumms!
Außerdem müssen sich die Grünen nicht wundern, dass sie vom „Volk“ einen Tritt in den Hintern kriegen, denn sie sind bekannt dafür, dass sie ihre politische Konkurrenz gerne mit undemokratischen Mitteln ausknipsen wollen:
Erst kürzlich haben sie wieder einmal ihre antidemokratische Fratze gezeigt – und unter hanebüchenen Vorwänden die Nominierung des AfD-Bürgermeisterkandidaten Uwe Detert für die Kommunalwahlen in der Stadt Lage im Kreis Lippe (Nordrhein-Westfalen) am 14. September dieses Jahres verhindert.
Glauben die Grünen also ernsthaft, dass die Ossis so blöde sind, um hier nicht die nächste Diktatur zu riechen?























