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Wenn sich der untergehende „Stern“ in der Vulva verkriecht

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Rechtzeitig zur CSD-Party im Hundeauslaufgebiet Berlin, haut der untergehende „Stern“ eine Story raus, die alle anderen Probleme, mit denen die Menschheit zu kämpfen hat, in den Schatten stellt:

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Der aufmerksame Leser Akif Pirincci reagiert wie immer stabil vulgär:

„Ich versuch´s ja, ich versuch´s ja, die Muschi neu zu betrachten. Hab heute eine sehr schöne junge Frau in der Bahn neben mir diesbezüglich gefragt. Sie rief die Polizei. Mein Argument, daß ich den STERN gelesen hätte, ließen die Beamten nicht gelten. Was für dumme Fotzen!“

Auch die anderen Reaktionen erinnern eher an eine Satire-Show (vielleicht war das vom Stern auch so gedacht, alles andere wäre auch völlig absurd):

In Momenten der Selbstannahme nenne ich mich gerne Mösen-Leah.

Dürfte ich bitte die Hitler-Tagebücher nochmal sehen?!

Lehnt irgendein Mann seinen Penis ab? Wer als Mann selbstversöhnung und Selbstannahme für seinen Penis plädieren würde, wäre ein Fall für die Psychiatrie..

Wer lehnt denn seine Vulva ab?? Das ist ein Fall für den Psychiater. Was sind das bloss für „Probleme“? Habt ihr nichts zu tun??
Auch ich habe ein Recht auf eine Vulva und darauf, sie abzulehnen. Alles andere ist Diskriminierung und Rassismus.
So ist also die neue „Vulva-Ablehnung“ die alte Legasthenie, nur sexualisiert wie nunmehr fast alles (und auch das ist eine sehr alte Tradition) im „Stern“. Hallo?! Klopf, klopf: Was macht wohl so eine sich ablehnende Nicht-Norm-Vulva im Taurus – Tampons stricken?
Vor 10 Jahren hätte man die Autorin in die Psychiatrie eingewiesen. Ich vermisse die guten, alten Zeiten.
Eigentlich will eure Autorin nur keiner bürsten, nehme ich an!
Ich kann die Katzenpisse durchs Telefon riechen.
„Liebes Dr. Sommer-Team. Meine Vulva spricht nicht mit mir. Was kann ich tun? Liegt es daran, weil sie noch nicht gezahnt hat?“
Und so geht es munter weiter. Und wenn man GROK zu diesem Thema einschaltet, erhält man eine verblüffende Antwort:
Frauen können an verschiedenen Geschlechtskrankheiten (sexuell übertragbaren Infektionen, STI) leiden, darunter:

  • Chlamydien
  • Gonorrhö
  • Syphilis
  • Herpes genitalis
  • Humane Papillomviren (HPV)
  • Trichomoniasis
  • Hepatitis B und C
  • HIV/AIDS

Es ist ratsam, bei Verdacht auf eine Infektion einen Arzt aufzusuchen und sich testen zu lassen. Schutzmaßnahmen wie Kondome können das Risiko reduzieren.

Im nächsten Stern dann: Wann hat der Schiefe Turm von Pisa das letzte Mal ejakuliert?
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