CSD (Bild: GROK)
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Ach wie bunt und tolerant: Mitglieder vom CDU-Verband beim Berliner CSD bespuckt und verprügelt

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Die Bunten, Vielfältigen und Toleranten zeigten beim Berliner CDS, was sie von Buntheit, Vielfältigkeit und Toleranz gegenüber Andersdenkenden halten: Mitglieder vom CDU-Verband beim CSD bespuckt und mit der Faust traktiert.

Am vergangenen Wochenende tobte in Berlin die Quintessenz der Buntheit, Vielfältigkeit und Toleranz in Gestalt des  47. Christopher Street Day (CSD) unter dem Motto „Nie wieder schweigen!“ durch das ebenso  bunte Berlin.

Massen von Supertoleranten feierten lautstark für Akzeptanz und Vielfalt – zumindest in der Theorie. Wie Teile dieser bunten Truppe tatsächlich ticken, wenn es Andersdenkende geht, wurde dann auch eindrucksvoll demonstriert: Zwei Mitglieder des Landesverbands der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) wurden während der Parade körperlich angegriffen. Lisa Knack, queerpolitische Sprecherin der Berliner CDU-Fraktion, wurde ins Gesicht gespuckt, und ein weiteres Mitglied, Alex, erhielt einen Faustschlag ins Gesicht. Diese Taten sind kein Ausrutscher, sondern ein Symptom für die Doppelmoral einer Bewegung, die sich selbst als Inbegriff von Toleranz feiert.

René Powilleit, LSU-Landesvorsitzender, berichtete der Deutschen Presse-Agentur, dass Angriffe auf den CDU-Truck nichts Neues seien. Flaschen und Dosen seien regelmäßig geflogen, doch die diesjährige Eskalation markiere „eine neue Dimension“. Beide Opfer standen zum Zeitpunkt der Attacken neben dem Truck. Wer die Täter waren, bleibt unklar.

Die Reaktion des CSD-Teams ist ein Musterbeispiel für geheuchelte Solidarität. Auf Instagram verurteilten sie die Angriffe, sprachen den Betroffenen ihre „Solidarität“ aus und fügten hinzu, sachliche Kritik an der CDU sei „berechtigt“. Doch genau hier zeigt sich die Scheinheiligkeit: Anstatt die Gewalt klar und ohne Relativierung zu verurteilen, wird die CDU als Partei ins Visier genommen, während die Täter ungeschoren bleiben. Die Berliner Polizei leitete insgesamt 84 Strafermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem CSD ein, darunter auch wegen Körperverletzung.

Kaum ein anderer steht für den bunten Berliner Wahnsinn, wie der Regierende CDU-Bürgermeister Kai Wegner. „Der CDU-Bürgermeister Kai Wegner lässt sich von der Berliner Polizei die Progress-Pride-Flagge tätowieren und posiert mit einem Anti-Merz-T-Shirt, das den Kanzler mit Clownsnase zeigt und dazu die Aufschrift „Dem Deutschen Zirkus“ trägt. Kai Wegner entlarvt das wankelmütige Wesen der CDU mit seinem Charakter, seinem Opportunismus und seiner grenzenlosen Einfältigkeit.“

(SB)

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