Migrantenterror in Harsefeld: Weiterhin keine durchgehende Polizeipräsenz – aber die Bürgerwehr heißt jetzt „Bürgerinitiative“…
Die 15.000-Einwohner-Stadt Harsefeld in Niedersachsen zeigt, wie der deutsche Staat inzwischen bis in die Provinz hinein daran scheitert, die Sicherheit der eigenen Bevölkerung zu gewährleisten. Seit Monaten wird die Stadt von einer von einem 16- und einem 16-Jährigen geführten Jugendbande regelrecht terrorisiert, die unzählige Straftaten verübt hat, Kinder und Jugendliche zusammenschlägt, auf Bahnschienen stößt, sie erpresst, mit Drogen handelt und ihre Untaten auch noch genüsslich filmt und in den sozialen Medien verbreitet. Dennoch hielt man es bis heute nicht für nötig, die Polizeipräsenz zu verstärken und diesen Zuständen endlich ein Ende zu machen. Die unterbesetzte örtliche Polizeiwache ist abends und am Wochenende nicht besetzt, die nächste 15 Kilometer entfernt. Deshalb haben Anwohner nun eine Bürgerwehr gegründet, um die Aufgabe des verfetteten Staates zu übernehmen, der aber nur noch dann reibungslos funktioniert, wenn er die eigenen Bürger schikanieren kann.
„Alle fühlen sich hier im Stich gelassen. Deswegen müssen wir Bürger uns eben selbst helfen“, erklärte der Feuerwehrmann Mathias Pohle, der die mittlerweile über 300 Mitglieder umfassende Bürgerwehr gegründet hat. Diese geht Streife an besonders gefährdeten Orten, wie dem Bahnhof oder Schulen, um weitere Übergriffe zu verhindern. Zum Dank dafür erntet sie jedoch noch Kritik von der Polizei. Als ihre Existenz bekannt wurde, stand sie bei Pohle vor der Tür, um ihm zu erklären, dass eine Bürgerwehr „gruselig“ klinge. Deshalb nenne man sich nun „Bürgerinitiative“. Das sei „für die Polizei okay“, so Pohle. Polizeisprecher Rainer Bohmbach fiel nichts anderes ein, als darauf zu verweisen, dass die Personalstärken in Niedersachen „keinesfalls mit einer Großstadt wie Hamburg vergleichbar sind“. Das heißt also, weil der Staat nicht für ausreichend Polizisten sorgen, dafür aber unzählige völlig überflüssige Versorgungsposten für irgendwelche Nichtsnutze schaffen kann, sollen die Bürger sich weiterhin klaglos von einer Bande Halbstarker ins Bockshorn jagen lassen.
Desaströse Zustände
Sie sollen außerdem wohl gefälligst geduldig abwarten, bis die polizeiliche Teilzeittruppe in Harseberg vielleicht doch einmal einen Erfolg verbuchen kann. „Es ist purer Zufall, dass noch kein Kind gestorben ist. Hier am Bahnhof wurde ein Junge fast auf die Gleise geprügelt. Als ich das von den Tätern ins Internet gestellte Video gesehen habe, war für mich klar, ich lasse meine Kinder nicht mehr alleine raus“, berichtet eine Anwohnerin. Damit nicht genug, wurde Pohles Tochter von einem Mann in einem schwarzen Transporter aufgefordert, mit ihm zu kommen. Der Wagen wurde bereits mehrfach gesichtet, ein Fahndungserfolg blieb auch hier aus.
In Harseberg zeigen sich die desaströsen Zustände in diesem Land wie unter einem Brennglas: ein Staat, der seinen Bürgern immer mehr Geld abpresst und sich immer mehr Macht über sie anmaßt, kann nicht einmal mehr in einer Kleinstadt seinen eigentlichen Daseinszweck erfüllen, ihre körperliche Sicherheit zu garantieren. Dafür kann er jedoch Großaufgebote an Ermittlern aufbieten, um sie zu verhaften und vor Gericht zu zerren, wenn sie Politiker als „Schwachkopf“ bezeichnen. Wenn die Menschen ihren Schutz und den ihrer Kinder dann notgedrungen selbst in die Hand nehmen, hat die Polizei nichts Besseres zu tun, als an der Bezeichnung „Bürgerwehr“ Anstoß zu nehmen. Es ist eine einzige Groteske, die eigentlich Stoff für eine Satireserie liefern würde, wenn die Folgen nicht so bitter wären. (TPL)