ARD-Lichtblick Julia Ruhs von “Klar": Enttäuschung im dritten Anlauf (Foto:ScreenshotARDMediathek)
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Kotau vor dem System? Corona-„Aufarbeitung“ mit“Klar“ mit Julia Ruhs

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Die gestern ausgestrahlte dritte Folge der NDR-Sendung „Klar“ mit Julia Ruhs, der einzigen prominenten konservativen Journalistin bei der ARD, blieb leider hinter den Erwartungen zurück, die die erste Folge geweckt hatte, in der Ruhs sich dem Thema Migration in für ÖRR-Verhältnisse völlig ungewohnt ehrlicher Weise gewidmet hatte. Dieses Mal ging es um die Frage: „Hat Corona uns zerrissen?“. Die Antwort versteht sich natürlich von selbst. Der staatlich orchestrierte Terror gegen alle, die nicht bereit waren, sich klaglos sämtlichen Restriktionen und Grundrechtseingriffen zu unterwerfen, stellte alles in den Schatten, was es in der bundesdeutschen Geschichte gab und zerstörte ganze Familien und weite Teile des sozialen Gefüges in Deutschland. Anstatt sich diesem Thema mit dem gleichen Willen zu objektiver Aufklärung anzunehmen, wie sie es bei der Migration getan hatte, versäumte Ruhs es jedoch, das ganze verbrecherische Ausmaß der Corona-Diktatur und die zahllosen Lügen von Politik, „Wissenschaft“ und Medien an die Öffentlichkeit zu bringen.

Zwar spricht Ruhs mit Menschen, die offen erklären, noch immer „auf Distanz zu meinem Land“ zu sein und sich ganz genau zu überlegen, wem gegenüber sie ihre Meinung noch äußern und auch mit einer Sozialwissenschaftlerin, die bestätigt, dass sich „Kontakte nicht wieder erholt haben“ und nur die Meinungen vom Impfbefürwortern gehört worden seien, insgesamt bleibt aber doch der Eindruck, dass hier die Chance verpasst wurde, diejenigen ganz deutlich beim Namen zu nennen, die für all diese Spaltungen, Verleumdungen und Lügen verantwortlich waren. Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer kommt zu Wort, aber ungeschoren davon, weil er sich quasi als Dissident inszenieren kann, obwohl er Beugehaft und Rentenkürzungen für Impfverweigerer gefordert hatte. Auch die unsägliche Ex-Ethikratsvorsitzende Alena Buyx und Karl Lauterbach dürfen sich als besorgte Kämpfer für die Volksgesundheit präsentieren. Lauterbach hatte quasi täglich vor immer neuen Corona-Horrorwellen gewarnt, die nie kamen und eine Impfpflicht befürwortet; Buyx forderte Ende 2021: „Da muss jetzt geimpft werden, was die Spritze hergibt, und es braucht Kontaktbeschränkungen.“ Ex-Corona-Papst Christian Drosten stand übrigens nicht für eine Stellungnahme zur Verfügung.

Alte Narrative

Trotz der kritischen Stimmen vermittelte die Sendung den Eindruck, es habe sich um einen medizinischen Notfall gehandelt, bei dessen Bekämpfung es eben zu schweren Exzessen gekommen sei, die aber doch wie Kollateralschäden erscheinen. Dass das Corona-Virus man längst mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen kann, dass im Rahmen der gemeingefährlichen Gain-of-Function-Forschung systematisch herangezüchtet wurde und nicht auf natürliche Weise entstanden ist, wie der ganzen Welt seit Jahren vorgelogen wird, erwähnt man mit keinem Wort. Auch die Protokolle des Robert-Koch-Instituts, die eindeutig belegen, dass die beiden Corona-Regierungen zu keinem Zeitpunkt auch nur die geringste tragfähige wissenschaftliche Grundlage für die von ihnen verhängten Maßnahmen hatten und diese im bloßen Machtrausch und völligen Blindflug erfolgten, wird nicht thematisiert. Eine aktuelle Studie bestätigt zum x-ten Mal, dass die Wirkung der Impfungen bestenfalls minimal und auf ältere Menschen beschränkt war, die ohnehin die einzige Bevölkerungsgruppe waren, denen eine signifikante Gefahr durch das Virus drohte. Die unzählige Male beschworene „Pandemie der Ungeimpften“ gab es zu keinem Zeitpunkt. Auch die immer wieder an die Wand gemalte Gefahr eines Zusammenbruchs des Gesundheitssystems durch eine nicht mehr zu bewältigende Masse von Corona-Kranken bestand niemals. Die „Klar“-Sendung“ versäumt es, in aller Deutlichkeit herauszustreichen, dass das gesamte Corona-Konstrukt von vorne bis hinten auf Lügen beruhte, vom Ursprung des Virus, über seine maßlos übertriebene Gefährlichkeit bis hin zur Unbegründetheit der Maßnahmen und den extremen Nebenwirkungen der viel zu früh und ohne ausreichende Prüfung auf den Markt geworfenen Impfstoffe.

Ruhs, die seit ihrer Sendung über die Migrationsfolgen im April unter Dauerdruck im eigenen Haus steht und von ihrer „Kollegin“, der unsäglichen linken Hetzerin Anja Reschke, in deren letzter Sendung durch die Blume als Rechtsextreme diffamiert wurde, weil sie es wagt, gelegentlich aus den linken Propagandavorgaben der ARD auszubrechen, muss offensichtlich um ihren Job fürchten und hat, um ihre Sendung und ihre Karriere zu retten, die Gelegenheit versäumt, einem größeren Publikum die ganze abgrundtiefe Bösartigkeit des Corona-Regimes zu enthüllen. Eine solche Sendung wäre bei der ARD jedoch auch nicht durchgegangen, da sie selbst zu den schlimmsten Hetzmedien der Corona-Zeit gehörte. Mehr ist unter den obwaltenden Umständen offenbar nicht möglich, was abermals die Unreformierbarkeit des ÖRR und die drängende Notwendigkeit seiner schnellstmöglichen Abschaffung unterstreicht. (TPL)

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