Der großartige Martin Sonneborn hat mal wieder gut aufgepasst und auf X etwas gepostet, das uns das Ausmaß dieses Katastrophen-Deals, bei dem Ursula von der Leyen mal wieder alles gegeben hat, nämlich nichts, verdeutlicht:
„Da Frau vonderLeyen bisher eine konzise Erklärung für den von ihr abgeschlossenen „Deal“ schuldig geblieben ist, und Anfragen an die Kommission mit automatischen Abwesenheitsnotizen – „Leider bis 26.8. im Urlaub“ – beantwortet werden, bleibt uns vorerst nichts anderes übrig, als uns an der Erklärung des Weißen Hauses zu orientieren, die von der Kommissionsdarstellung in vielen Punkten abweicht, und den Worten des großen Wall-Street-Milliardärs und US-Handelsministers Howard „Willi“ Lutnick im amerikanischen Fernsehen zu lauschen.
(Transkription unten)
Wir ergänzen und fassen wie folgt zusammen:
Der Trump-Administration ist es gelungen, die mit dem Ukrainekonflikt verbundene Kriegs- und Wiederaufbaulast komplett auf die EU abzuwälzen: Alle Kosten für Bewaffnung, Wiederaufbau und (seit gestern neu im Sortiment!) auch ihren Unterhalt. (Trump: „Jetzt übernimmt die EU alle Zahlungen, die wir früher geleistet haben.“)
Der Trump-Administration ist es gelungen, die Auftragsbücher ihrer Fuckingrüstungsindustrie – via NATO, was ja „praktisch dasselbe“ sei wie die EU, so Trump – sowie die ihrer Fuckingfrackingindustrie – direkt über vonderLeyen & EU-Staatschefs wie Merz, Meloni etc. – für die nächsten 2 Jahrzehnte bis zum Anschlag (und darüber hinaus) zu füllen.
Und schließlich ist es ihr noch gelungen, den absoluten „Monsterdeal“ (Willi Lutnick) abzuschließen: einen Markt mit 450 Millionen Verbrauchern und einem Volumen von „20 Billionen Dollar“ völlig zollfrei (!) für den US-Export zu erschließen. Vor allem für landwirtschaftliche Monsterprodukte und US-Monsterkarren – hört, hört, liebe Bauern & Autobauern der EU!
Der EU ist es dank von der Leyen gelungen, die Kriegs-, Wiederaufbau- & Unterhaltslast für die Ukraine in Gänze auf sich zu nehmen, nie dagewesene Vermögenstransfers in die USA festzuschreiben, den US-Wirtschaftaufschwung durch eigene Verschuldung voranzutreiben, die Existenzgrundlagen der europäischen Wirtschaft, des Außenhandels & des Sozialstaatsmodells zu sabotieren, die Basis für (weitere) Wirtschaftsabwanderung und Deindustrialisierung, weitere Arbeitsplatzverluste, weitere Inflation & weitere Verarmung in der EU zu legen, die mit den WTO-Regeln verbundenen Ordnungsprinzipien internationalen Handels zugunsten Trumpscher Wildwestregularien zu zertrümmern, sich auf der ganzen Welt lächerlich zu machen, ihre Beziehungen zu alternativen Wirtschaftsakteuren zu ruinieren, ihre internationale Isolation zu perfektionieren – und ihre Abhängigkeit von dem einzigen Akteur, der überhaupt noch etwas mit ihr anfangen kann, schamlos ins offen Sklavische zu treiben, was, wie wir anmerken müssen, das genaue GEGENTEIL jener „strategischen Autonomie“ & „Diversifizierung“ ist, die die Kommission ausweislich ihrer eigenen, seit Jahren ausgeschütteten Wortmeldungen angestrebt hat.
Nicht zu vergessen: durch die Bindung an US-LNG ist es der EU schließlich noch gelungen, die Erreichbarkeit ihrer eigenen „Klimaschutzziele“ als den guten Witz zu entlarven, der er offenbar auch von Anfang an gewesen ist. Und das Wetter ist auch scheiße.
Das zentrale Versprechen der EU war es einmal, durch den Zusammenschluss von Staaten größeres Gewicht und damit „europäische Souveränität“ zu erlangen – auch und gerade in Handelsverhandlungen, die – im Gegensatz zu Aufrüstung, Verschuldung und dem Unterhalt von Drittstaaten – ihr eigentliches Kerngeschäft sind. Wenn die EU vom Schutz und der Stärkung ihrer Mitglieder nun de facto dazu überginge, sie ökonomisch zu schwächen, bürokratisch zu reglementieren und den Eigeninteressen „verbündeter“ Drittstaaten auszuliefern, dann gäbe es keine Legitimationsgrundlage mehr für sie.
Transkription
Fox: Warum ist das so großartig für Amerika?
Lutnick: Nun, denken Sie daran: Die Europäische Union ist eine 20-Billionen-Dollar-Wirtschaft mit 450 Millionen Menschen. Sie ist den anderen westlichen Volkswirtschaften deutlich überlegen. Tatsache ist: Die Europäische Union ist ein Riesendeal.
Präsident Trump hat diesen Deal gestern abgeschlossen. Wir waren alle gemeinsam in Schottland. Wir haben das gemeinsam auf den Weg gebracht. Also, folgendes: Die Europäische Union wird künftig 15% Zoll zahlen.
Und sie verkauft uns Waren im Wert von 600 Milliarden Dollar. Das bringt 90 Milliarden Dollar für Amerika. Und zum ersten Mal hat die EU zugestimmt, ihre Zölle und Handelsbarrieren abzubauen. Amerikanische Unternehmen, Landwirte und Fischer dürfen endlich direkt in die EU exportieren.
Ein riesiger Markt – das ist großartig für Amerika.
Fox: Also – diese 15%, gelten die für das Handelsdefizit von 200 Milliarden Dollar? Oder für die zwei Billionen, die wir tatsächlich miteinander handeln?
Lutnick: Nein, es betrifft alle Exporte der EU in die USA. Fast alles, was sie uns schicken, wird mit 15% Zoll belegt – mit wenigen Ausnahmen. Die meisten Produkte werden diese 15% zahlen. Ein Beispiel, das ausgenommen ist: Flugzeuge. Boeing – unser größter Export – wird weiterhin zollfrei bleiben.
Aber das ist die Idee: 600 Milliarden Dollar an europäischen Exporten in die USA werden künftig mit 15% besteuert.
Und die 400 Milliarden Dollar, die wir an sie liefern – endlich, endlich: zollfrei. Das wird unser Handelsdefizit deutlich verringern.
Außerdem hat die EU zugesagt, 750 Milliarden Dollar in den Einkauf von Energie zu investieren. Verabschiedet euch also von den bisherigen Abhängigkeiten – und begrüßt den Handel mit den USA.“
Der AfD-Politiker Petr Bystron weiß auch noch etwas:
EUdSSR lässt grüßen: Dieser Mann steckt hinter dem Unterwerfungs-Deal mit den USA
Das Ergebnis der Verhandlungen zwischen Donald Trump und der EU war ernüchternd. 15%-#Zölle auf europäische Waren, 0% auf amerikanische. Aus strategischer Sicht ein Erfolg für die USA – und eine teure Pleite für Europa.
Dafür mitverantwortlich: Maroš Šefčovič, EU-Handelskommissar und Chefunterhändler im Handelsdeal mit #Trump. Der Jurist Šefčovič hat zu Sowjet-Zeiten an der Uni Bratislava studiert und vor der Wende beim Moskauer Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen gelernt – einer Kaderschmiede für russische Diplomaten. Ab 1989 war #vonderLeyen|s heutiger „Kommissar für für Handel und wirtschaftliche Sicherheit“ Mitglied der Kommunistischen Partei in Tschechien. Gute Voraussetzung für die EU, wo Šefčovič seit 2009 Kommissar-Posten besetzt. Die Ironie: Während so eine Figur den schlechtesten Deal aller Zeiten für Europa aushandeln darf, diffamiert die EU-Kommission ihre Kritiker als „Agenten Moskaus“.
Den ganzen Wahnsinn kann man wirklich nur noch sarkastisch verarbeiten, wie es H. Schwarz macht:
Das letzte Telefonat zwischen Washington und Moskau:
Putin zu Trump: Die Uschi hast du aber schön flach gelegt. Die zahlen bis 2030 weiterhin unser Gas aber verwenden es nicht, dafür kaufen sie nun dein überteuertes LNG für 250 Milliarden pro Jahr. Respekt. Und zur Info, Pokrovsk ging schneller als erwartet, da war so gut wie keine Gegenwehr, ich denke noch so 10-12 Tage dann sind wir durch.
Trump zu Putin: Danke für die Info, dann mach ich noch eine Extra – Verwirrungsrunde und setze die Frist auf 12 Tage runter, dann können die Trottel noch mal Luft holen. Und wegen der Uschi, ich wollte das eigentlich gar nicht. Mein Ziel war 10% für die EU und 5% für uns, aber die haben gar nicht verhandelt und bei 15% für sie und wir 0% sofort ja gesagt. Unglaublich! Aber noch schöner ist der Deal mit den 600 Milliarden die sie jetzt bei uns investieren müssen. Und übrigens! Nächste Woche ist der Selensky Geschichte.
Wenn das so weiter geht, bleibt wahrscheinlich nur noch Deutschland in der EU und wird verdienterweise mit ihr untergehen.























