Nach nur sechs Monaten Donald Trump im Weißen Haus liegt der Wokeismus in den USA in seinen letzten Zügen – was allerdings nicht bedeutet, dass er in seinen Rückzugsgefechten seine bleckende Hirnrissigkeit nicht doch noch einmal in ihrem ganzen Ausmaß offenbart, Der seit Tagen anhaltende Wirbel um die Werbekampagne des Modelabels American Eagle, das eine Reihe von Spots mit der US-Schauspielerin Sidney Sweeney veröffentlicht hat, zeugt von einer Kernschmelze der woken Irren. Weil die Kampagne unter dem Motto. „Sydney Sweeney has great jeans“ („Sydney Sweeney hat großartige Jeans“) läuft, wobei provokativ damit gespielt wird, dass die Worte „Jeans“ und „Genes“ (deutsch: Gene) im Englischen phonetisch gleich klingen, war der bewusst getriggerte “Rassismus”-Vorwurf nur noch Formsache. Dass genau mit dieser Provokation die Idiotie des Empöriums entlarvt werden sollte, begreifen die Schreihälse natürlich nicht.
Die Doppeldeutigkeit wird allerdings für ganz Doofe (also Woke) aufgelöst: Ein Spot zeigt Sweeney, wie sie auf ein Werbeplakat zuläuft und dort das Wort „Genes“ mit weißer Farbe durch „Jeans“ ersetzt. In einem anderen sagt sie: „Die Beschaffenheit meines Körpers wird von meinen Genen bestimmt“. Einmal ist Sweeney auch noch mit einem deutschen Schäferhundwelpen zu sehen – worin die geflashten linken Wut-Woken natürlich sogleich Nazi-Assoziatonen erblicken. Und, wohl der mit größte Aufreger für die woken Unsittenwächter: Sweeney, die aus der US-Provinz in Spokane im Bundesstaat Washington, direkt an der Grenze zu Idaho kommt, entstammt einer republikanischen religiösen Familie von Trump-Anhängern.
Hoher Zornpegel der dauerfrustrierten Linken
Neben dieser bewusst gesetzten Spitze wird jedoch die Kampagne als Ganzes angefeindet – weil sie eben keine bewusst deformierten, hässlichen, schwarzbunten und “Vielfalt” suggerierenden Zeitgeistzumutungen der woken Rassenlehre als Models zeigt, sondern eine makellos schöne junge Frau. Damit hat die Kampagne schon so viel Aufmerksamkeit erreicht wie seit Calvin Kleins legendärer Jeans-Werbung mit der damals 15-jährigen lolitaesken Brooke Shields von 1980 Jahren nicht mehr. Damals sorgte jedoch allenfalls die Anzüglichkeit der Slogans (“Willst du wissen, was zwischen mir und meinen Calvin’s steht? Nichts!”) für Anzüglichkeiten, nicht die Tatsache, dass – wie zu allen Zeiten und selbstverständlich – attraktive, das herrschenden Schönheitsideal verkörpernde Menschen Werbung für attraktive Kleidung machen – und keine hässlichen Tonnen oder verstörenden Gestalten wie aus dem Panoptikum, die beim Publikum genau die negativen Reaktionen auslösen sollen, anhand derer sich dann angeblich “Bodyshaming” oder “struktureller Rassismus” beweisen lassen soll,.
Dass eine 27-jährige, attraktive, blonde, blauäugige junge Frau mit beeindruckender Oberweite über Gene spricht, treibt den Zornpegel der dauerfrustrierten Linken, deren Ideal das Hässliche und der Hass auf alles Außergewöhnliche ist, natürlich nach oben. Neben “Rassismus” ist natürlich auch von “Eugenik” und „moderner Nazi-Propaganda“ die Rede: „Vielleicht bin ich einfach zu woke. Aber eine blauäugige, blonde, weiße Frau zu nehmen und die Kampagne darauf aufzubauen, dass sie perfekte Gene hat, fühlt sich seltsam an“, lamentierte etwa ein Nutzer. Von einem weiteren, der sich in seinem Twitter-Profil bezeichnenderweise als „bisexueller Kommunist“ bezeichnet und seine Pronomen (“they/them”) hinzufügte, wird ähnlich dumm dahergefaselt Das ist genau die Klientel, der derzeit die Fälle davonschwimmen, weil die große Mehrheit der Amerikaner endgültig genug von ihrem fanatischen Schwachsinn hat.
Nicht nur die Aktienmärkte honorieren den Befreiungsschlag
Wie goldrichtig das Modelabel mit ihrer Kampagne lag, zeigt sich auch daran, dass der Aktienkurs von American Eagle dank der Sweeney-Kampagne förmlich durch die Decke schießt. Zuvor hatte das Unternehmen allerdings selbst lange gemeint, sich ebenfalls dem woken Diversity-Unsinn unterwerfen zu müssen – und war dafür am Markt gnadenlos abgeschmiert. Seit 2021 hatte die Aktie zwei Drittel ihres Wertes verloren. Insofern stellt der Aufschwung eine Renormalisierung dar – so wie auch die Werbekampagne.
Unter den deutschen Vertretern der ausflippenden linksradikalen Kulturmarxisten, bei denen die erfreuliche Rückbesinnung auf das Wahre, Schöne Gute in der Werbung Tobsuchtsanfälle auslöst, darf natürlich auch die „taz“ nicht fehlen: „Nicht nur Sexismus wird hier verkauft. Indem American Eagle eine weiße Schauspielerin mit blauen Augen, blondem Haar und normschönem Körper zur Verkörperung ‚guter Gene’“ stilisiert, wird ein Schönheitsideal gefeiert, das in rassistischen und eugenischen Erzählungen wurzelt: Weiße Genetik ist überlegene Genetik“, schwurbelte sie. Immerhin kommt die Linkspostille, wenn auch zähneknirschend, zu der erfreulich realistischen Erkenntnis, „dass die Illusionen des entsexualisierten weiblichen Körpers und der vermeintlichen ‚Bodypositivity‘-Ära beendet sind”. Ein Glück! Wir wollen noch viel mehr von Sydney Sweeney sehen – und hoffen, dass das Beispiel von “American Eagle“ Schule macht. Hässlich ist vorbei. (TPL)























