DPolG-Stellvertreter Manuel Ostermann (Foto:ScreenshotWeltTV/Jouwatch)
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Bundespolizist Ostermann verklagt ZDF wegen Nazi-Vergleichen durch seinen Systemclown Böhmermann

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Bundespolizisten Manuel Ostermann fühlt sich – wie viele vor ihm – vom öffentlich-rechtlichen Systemclown Jan Böhmermann – in seinem Persönlichkeitsrecht verletzt. Nur Ostermann lässt sich das so nicht gefallen und zieht vor Gericht und verklagt das ZDF. Der, mit Zwangsgebühren finanzierte Böhmermann, verbreite laut Klage Beleidigungen und Halbwahrheiten.

Bundespolizist Manuel Ostermann hat genug. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft verklagt das ZDF wegen einer Entgleisung des öffentlich-rechtlichen Hofnarren Jan Böhmermann. In seiner Sendung im März 2024 setzte dieser Polizisten mit Nationalsozialisten gleich – eine geschmacklose, pauschale Diffamierung all jener, die täglich unter Einsatz ihres Lebens für Sicherheit und Ordnung sorgen. Ostermann spricht von einer „Entmenschlichung“ seiner Berufsgruppe. Böhmermann hatte Manuel Ostermann unter dem Titel „Wer ist hier das Sicherheitsrisiko?“ in seinem nur schwer zu ertragenden „ZDF Magazin Royale“-Format als „Herrenmensch im Skoda“, „dreiviertel gefüllten Boxsack mit Blitzkriegfrisur“ und „selbstradikalisierten Michel“ verspottet. Ostermann hat nun beim Landgericht München I eine Klage gegen das ZDF eingereicht, die WELT exklusiv vorliegt.

„Die Achtung vor der Menschenwürde ist keine Formalität, sondern konstitutives Element jeder öffentlich-rechtlichen Publikation“, wird in der Klageschrift aus der Welt zitiert, argumentiert. Mit der Charakterisierung von Ostermann werde eine historische und ideologische Nähe „zum Nationalsozialismus konstruiert, die ihn öffentlich diskreditiert“. Ostermann werde von Böhmermann an den Pranger gestellt, in die Nähe eines „überheblichen, autoritären, faschistoiden Typus gerückt“.

Manuel Ostermann teilt auf X mit:

Doch der eigentliche Skandal liegt tiefer: Böhmermanns Tiraden sind keine Privatmeinung, die man ignorieren könnte. Sie sind Zwangsware. Jeder Haushalt in Deutschland finanziert diesen Zynismus über den Rundfunkbeitrag – ob er will oder nicht. Es gibt kein Entkommen. Wer nicht zahlt, dem droht am Ende sogar Erzwingungshaft.

Dieses System hat sich von seinem ursprünglichen Auftrag – unabhängige, objektive Information – weit entfernt. Statt Meinungsvielfalt erleben wir ideologischen Gleichklang. Statt Ausgewogenheit sehen wir moralische Selbstüberhöhung. Kritische Stimmen zur Migrationspolitik? Klimapolitik? EU-Bürokratie? Fehlanzeige. Dafür gibt es Talkrunden mit immer denselben Gästen, belehrende „Formate“ und teure Produktionen für ein intellektuelles Milieu, das sich selbst beweihräuchert. Der Rundfunkbeitrag ist kein solidarisches Modell mehr, sondern ein ideologisch aufgeladener Geldapparat, der Kritiker entmenschlicht und Systemclowns wie Böhmermann mit Millionen füttert. Es ist höchste Zeit, dieses Zwangssystem zu beenden. Wer Inhalte gut findet, soll sie freiwillig abonnieren können. Wer das nicht will, darf sich auch entziehen – so funktioniert Marktwirtschaft, Meinungsfreiheit und Demokratie.

(SB)

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