Dürfen ebenfalls nicht fehlen bei den Unterzeichnern: PR-Moralisten Jako & Klass (Foto: Imago)
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Widerliche Haltungs-Dschihadisten: Linke deutsche Medienpromis verbreiten Hamas-Narrative

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Wie nicht anders zu erwarten, hat auch die Gaza-Krise die übliche Riege selbsternannter „Kulturschaffender“ mobilisiert, um ihren immer gleichen einfältigen Sermon zum Besten zu geben. Über 200 von ihnen hielten es für geboten, in einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz zu appellieren: „Lassen Sie Gaza nicht sterben“. Darin heißt es theatralisch: „Kinder, abgemagert bis auf Haut und Knochen, die Augen leer, die Handgelenke dünn. Babys, vor Hunger zu schwach, um zu weinen. Alte, schwache und kranke Menschen, die keine ausreichende Versorgung erhalten. Die in Gaza sterben. Tag für Tag. Dabei sind es Menschen. Mütter. Väter. Kinder. Kinder wie unsere. Kinder wie Ihre“. Mehr als 17.000 seien bereits getötet worden, Hunderttausende seien „verletzt, traumatisiert, vertrieben, hungern“. Diese Darstellung folgt eins zu eins der von hiesigen antiisraelischen Haltungsmedien verbreiteten Hamas-Propaganda.

Merz hatte in den letzten Tagen brav Männchen gemacht, Stellung bezogen und die israelische Regierung kritisiert. Dies wird von den Moral-Maulhelden im offenen Brief auch großzügig gewürdigt. Allerdings sei klar: „Worte alleine retten keine Leben“. Deshalb äußern sie die „dringliche Bitte“ an Merz, seinen Worten nun Taten folgen zu lassen, nämlich, indem er umgehend alle deutschen Waffenexporte an Israel stoppt, die Aussetzung des Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Israel unterstützt und „mit Nachdruck“ einen sofortigen Waffenstillstand und ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe fordere.
Diese Schritte stünden „in tiefem Einklang mit den europäischen Werten und würden der israelischen Regierung unmissverständlich klar machen, dass selbst ihre engsten Verbündeten das Leiden nicht mehr hinnehmen können und Worte nicht mehr reichen“, zeigt man sich überzeugt.

“Auffanglager für hunderttausende Menschen”

Die Heuchelei solcher Sätze ist angesichts der Tatsache, dass nach wie vor (auch deutsche) Geiseln in Gaza festgehalten und tatsächlich einem vorsätzlichen Hungerterror ausgesetzt sind, nur noch widerwärtig. Über diese Verbrechen und auch die jeglichen Kampfhandlungen zugrundeliegenden Gräuel vom 7. Oktober sah man von diesen Prominenten noch keinen öffentlichen Appell. Zwar verurteilten sie im offenen Brief an Merz in einem Nebensatz „die grauenvollen Verbrechen der Hamas aufs Schärfste“ – allerdings nur, um sofort wieder zu relativieren, kein Verbrechen rechtfertige es, „Millionen von unschuldigen Menschen auf brutalste Weise kollektiv zu bestrafen“; dies eine weitere Propagandalüge angesichts der tatsächlichen militärischen Vorgehensweise Israels. Die israelische Regierung weiter so vollumfänglich zu unterstützen, während Gaza ausgehungert und Auffanglager für hunderttausende Menschen geplant würden, habe mit deutscher Staatsräson rein gar nichts zu tun, maulen die linken Haltungsrecken weiter herum: Echte Menschlichkeit beginne dort, wo politisches Kalkül ende, schreiben sie theatralisch. Durch “entschlossenes Handeln für die Zivilbevölkerung in Gaza” breche Merz nicht mit deutscher Staatsräson, sondern wahre sie. Merz sei „einer der Wenigen, der Israel dazu bewegen kann, doch noch den Kurs zu ändern“. Der Brief endet mit den Worten „Mit tiefster Dringlichkeit und menschlicher Hoffnung“ und der Frage: „Haben Sie den Mut dazu?“

Diese schauderhafte Geschwafel auf dem Niveau von Pubertierenden, verbunden mit der Arroganz, aus ihren Wolkenkuckucksheimen heraus, den vollen Überblick über die Innen- und Außenpolitik zu haben, ist typisch für diese Mischpoke und ihre unerträgliche Aufgeblasenheit. Unter den Unterzeichnern findet sich die obligatorische Riege von Heuchlern, wie den beiden Pro-7-Clowns Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf, der linken ARD-Proletin Carolin Kebekus, leider auch politisch eher unbedarfte Figuren wie ZDF-Schnulzensänger Giovanni Zarrella, aber auch unverbesserliche Salonlinke wie Schauspielern wie Meret Becker, Jürgen Vogel, Armin Rohde oder Heike Makatsch, sowie Sänger und etliche Sternchen, die niemand kennt und die sich von der Unterzeichnung wohl einen Bekanntheitsschub versprechen (oder für neue Aufträge und Engagements empfehlen).

Gut besuchte Märkte

Zu Hamas-Massakern oder den alltäglichen antisemitischen Demonstrationen auf deutschen Straßen hört man von diesen Gestalten kein einziges Wort, auch nicht zu den zahllosen von Migranten begangenen Morden und Terroranschlägen. Sie melden sich nur und ausschließlich dann mit ihrem rührseligen Gefasel zu Wort, wenn es um linke Anliegen geht. Von der Lebensrealität im Land abgekoppelt und nur in ihrer eigenen Blase verkehrend, tingeln sie gegenseitig in ihre Shows, scheffeln Millionen und halten sich für die Moralelite des Landes.
Dass es die Hamas ist, die ihr eigenes Volk im Gazastreifen eiskalt zugrunde gehen lässt, Hilfslieferungen stiehlt und die Güter dann für teures Geld auf den Märkten verschachert, um ihre Terrorkassen zu füllen; dass Hilfsgüter aus Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten abgeworfen werden und auch von Israel tonnenweise zur Verfügung gestellt werden; dass die Hamas gezielt Propagandabilder über angeblich hungernde Kinder in die Welt sendet,
die dann vom westlichen Linksmedien-Kartell eilfertig aufgegriffen werden und der Gazastreifen mitnichten die Hungerhölle ist, wie sie von der Hamas dargestellt wird, sondern Aufnahmen von Palästinensern selbst reichhaltige und gut besuchte Märkte und Läden zeigen, auf denen es wahrlich an nichts fehlt und die auch in Europa stehen könnten, interessiert diese abgehobene Schickeria in ihrer selbstgefälligen Moralbesoffenheit nicht. Sie suhlt sich in ihrem eingebildeten Gutmenschentum und erdreistet sich, Merz Vorgaben zu machen, wie er die israelische Regierung behandeln soll.

Es ist die Hybris völlig entrückter, gratismutiger Wichtigtuer und Opportunisten, deren Empörung äußerst selektiv ausfällt und nur dann einsetzt, wenn sie im Einklang mit der allgemeinen Medienstimmung ist. Unpopuläre Stellungnahmen zu den wahren Problemen in Deutschland und international scheuen sie jedoch wie der Teufel das Weihwasser. Glücklicherweise reden, senden, singen und schreiben die meisten von ihnen längst an der Bevölkerung vorbei und leben vor allem von staatlichen Subventionen. Dennoch repräsentieren auch sie die Mentalität der Kaste, die Deutschland ruiniert. (TPL)

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