Grüne Kölner OB-Kandidatin Berivan Aymaz (Foto:ScreenshotYoutube)
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Hauptsache Migrationshintergrund? In Türkei geborene Kurdin Berivan Aymaz soll grüne Kölner OB werden

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Die Kölner Grünen haben mit Berivan Aymaz mal wieder eine türkischstämmige Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl 2025 nominiert. Offenbar verspricht man sich so, bei der wachsenden Zahl schon hier lebender und neu eingebürgerter Passdeutscher grüne Stimmen abfischen zu können – und da sich immer mehr Moscheen samt Muezzinrufen, muslimische “Kulturvereine” und auch Kalifatssympathisanten in der rheinischen Metropole ausbreiten, stellt sich die Frage, welche Rolle der 1972 in der Türkei geboren Aymaz hier zugedacht ist. Denn die türkischen Medien hetzen gegen Ayman, die sich wiederholt gegen den Einfluss von Ditib aussprach und eher mit Reform-Muslimen sympathisiert. Dementsprechend ist extrem Erdogan-kritisch – was gerade in Köln mit seinem riesigen türkischen Bevölkerungsanteil (über 150.000 türkischstämmige, alleine knapp 50.000 türkische Staatsbürger) eher kontraproduktiv sein könnte für die Grünen

In Nordrhein-Westfalen ist Aymaz zudem keine Unbekannte; seit 2017 ist sie Landtagsabgeordnete, seit 2022 Vizepräsidentin des Landtags. Ihre Nominierung mit 91,2 Prozent Zustimmung bei der Mitgliederversammlung der Grünen im Januar 2025 als Kölner Spitzenkandidatin für die Kommunalwahlen am 14. September zeigt zwar die breite Unterstützung in der Partei, aber auch deren unbedingten Willen, die Identitätsauflösung und Multikulti-Doktrin  über alles zu stellen: „Hauptsache Migrationshintergrund“ gilt als Devise auch hier.

Grüne Quotenmigrantin

So gemäßigt und weltoffen Aymaz auch auftreten mag: Fachlich und von ihrer politischen Lebensleistung her kann die grüne Quotenmigrantin kaum etwas vorweisen. Es ist vor allem ihre kurdische Identität, die von den Grünen als Symbol für “Integration” gefeiert wird. Die Anschlussfähigkeit an die muslimische Gemeinschaft ist zudem fragwürdig, weil  Aymaz selbst angibt, keiner Religionsgemeinschaft anzugehören. Dies wird offenbar aber nicht offensiv kommuniziert – denn in den sozialen Medien wird sie  als „muslimische Kandidatin“ apostrophiert und soll offenbar auch bewusst die türkisch-kurdische und islamische Community in Köln an die Urnen bringen.

Offenbar setzen die Grünen hier wieder einmal die ethnisch-kulturelle Identität gezielt ein, um bestimmte Wählergruppen anzusprechen, obwohl die Kandidatin ihre säkulare Haltung betont. Davon abgesehen hat Aymaz auch keinerlei Verwaltungserfahrung; die Managementkompetenz, die es in Nordrhein-Westfalens bevölkerungsreichster Stadt eigentlich unbedingt bräuchte, wird sie kaum mitbringen. Am Ende bleibt auf der Habenseite wieder mal als einziges “irgendwas mit Diversität”.

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