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Keine Sondersendung, keine Massendemo: Dritter Brandanschlag innerhalb von zwei Tagen auf die Deutsche Bahn

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In Berlin brennen Kabelschächte, Bahnanlagen werden sabotiert, Kräne angezündet – verübt von Linksextremen. Die Täter veröffentlichen ihre Bekennerschreiben öffentlich, feiern sich im Netz, fantasieren vom Umsturz. All das interessiert offensichtlich nicht. Keine Sondersendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, keine eilenden Politikerstatements, keine Massendemonstrationen, keine Mahnwachen der sonst so aktiven „Zivilgesellschaft“.

Innerhalb von nur zwei Tagen ist es in Deutschland zu drei koordinierten Brandanschlägen auf die Deutsche Bahn gekommen – mit mutmaßlich linksextremem Hintergrund. Am Donnerstag legten Täter auf der Strecke zwischen Düsseldorf und Duisburg an gleich zwei Stellen Feuer in Kabelschächten. Signalanlagen wurden zerstört, Steuerungstechnik lahmgelegt. Der Bahnverkehr in NRW kam zum Erliegen – hunderte Züge fielen aus. Wenig später erschien ein Bekennerschreiben der Gruppe „Kommando Angry Birds“ auf dem linksextremen Portal Indymedia. Der Text ist eine Mischung aus ideologischem Wahnsinn und krimineller Selbstgewissheit: Man wolle „den industriellen Normalbetrieb sabotieren“ und eine „Rebellion gegen den techno-faschistischen Staat“ lostreten.

Am Freitag folgte der nächste Anschlag – diesmal in Sachsen-Anhalt, bei Webau. Dort wurde eine wichtige Güterzugstrecke angegriffen, die auch dem Kohletransport dient. Wieder brannten Kabel, wieder war es mutmaßlich ein gezielter Angriff. Die Polizei schließt einen Zusammenhang zu den Anschlägen in NRW nicht aus. Der Staatsschutz ermittelt – aber die Gesellschaft schweigt.

Keine Sondersendungen. Kein Brennpunkt. Keine Empörung aus Politik oder Medien. Keine Massendemonstrationen, keine Lichterketten, keine hochgeputschten Aktivisten auf der Straße. NGOs, die sonst bei jedem rechten Graffiti hyperventilieren, bleiben stumm. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk? Ignoriert das Thema – als gäbe es gar nichts zu berichten.

Dass es nach dem Brandanschlag auf die DB ein Bekennerschreiben gab – veröffentlicht auf der Hausplattform der Linksterroristen Indymedia, verschweigt die Tagesschau:

Auch eine klare Verurteilung der Täter bringt der Staatsfunker nicht zustande, sondern formuliert die Frage, „wie gut die Bahn gegen solche Angriffe aufgestellt ist“. Als wäre die eigentliche Schlagzeile nicht die Sabotage, sondern das Krisenmanagement der DB.

Diese linke Gewalt ist gewollt. Sie ist Teil eines größeren linksextremen Angriffs auf die Infrastruktur.

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