Die Regierung lässt wissen: Wer online spielt, ist potenziell rechts (Symbolbild:Pixabay)
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Bundeszentrale für politische Bildung: Jetzt sind auch die Gamer voll Nazi

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In seiner unaufhörlichen Suche nach Rechtsextremisten, sind der Linkstaat und seine Hilfstruppen nun endlich auch in der Gamer-Szene fündig geworden: Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), die sich längst von ihrem eigentlichen Zweck verabschiedet hat und nur noch eine linke Propagandaorganisation ist, hat ein nicht weniger als 356 Seiten mit 41 Beiträgen umfassendes Handbuch zum Thema „Gaming und Rechtsextremismus“ veröffentlicht. Gleich zu Beginn dürfen zwei „Experten“ des zur linksextremen Amadeu-Antonio-Stiftung gehörenden Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft ihr erwartbares Gefasel absondern: Digitale Kulturen seien „zu einem Gesicht des Rechtsextremismus geworden, das neue Anreize schafft, sich der völkischen Sache anzuschließen“, heißt es. In den weiteren Abhandlungen wird dann etwa geschwafelt, Gaming-Erlebnisse würden „toxische Männlichkeit“ vermitteln. In der „Nerd- und Geek-Kultur“ gebe es angeblich Überlegenheitsvorstellungen von Männern gegenüber Frauen auf Basis einer „spezifischen Form von Männlichkeit, die statt auf angeblicher körperlicher Überlegenheit auf geistiger Überlegenheit“ basiere.

Es wird unterstellt, Frauen würden dort prinzipiell als Eindringling in ein „männlich codiertes“ Hobby wahrgenommen. In einem anderen Beitrag wird behauptet, im Gegensatz zu anderen Medienformen, seien Spiele „eine Mischung aus Kommunikation und Unterhaltung, mit einzigartigen sozialen Einflüssen und einem erheblichen Einfluss auf die Bildung individueller Identitäten“. Im Kontext von extremistischen Inhalten sei dies eine Gefahr, „da sich für die Spieler*innen Unterscheidungsproblematiken zwischen Sein und Schein bzw. Realität und Fiktion ergeben“. Diese würde noch verschärft, da die Zahl der Online-Spiele zunehme und nationale Grenzen immer weniger relevant würden. Den entlarvendsten Einblick in den Geist, den nicht nur dieses Handbuch, sondern der gesamte Kampf des Linkstaates gegen die Meinungsfreiheit trägt, findet sich jedoch in einem Text, der beklagt: „In vielen digitalen Spielen beschränkt sich die Darstellung von Politik auf eine eher simple Vorstellung von Hinterzimmerpolitik. Der politische Prozess wird als rein strategische Kommunikation gezeichnet, bei der es um Manipulation, Täuschung und Drohungen geht. […] Damit die Spieler*innen das Gefühl haben, auf der moralisch richtigen Seite zu stehen, wird hier oft die politische Elite als individuell korrupt und moralisch verwerflich dargestellt. […] Die verzerrten Darstellungen könnten so zu einer übertrieben negativen Wahrnehmung demokratischer Institutionen führen“.

Alle links-woken Narrative abgearbeitet

Dass die Feststellung, Politik sei nur noch Hinterzimmergeschacher und strategische Kommunikation zur Manipulation der Öffentlichkeit seit Jahren und jeden Tag aufs Neue bestätigt wird, wird hier also quasi als Delegitimierung der Demokratie gedeutet – obwohl es diese Praktiken sind, durch die die Demokratie diskreditiert wird, nicht deren Benennung. Der Gamer-Szene wird so ziemlich alles vorgeworfen, bis hin zur abwertenden Darstellung von Behinderten. „Eine Variation körperlicher Eigenschaften wird in digitalen Spielen nicht als Selbstverständlichkeit dargestellt, sondern besondert“. Dies biete „Anschlüsse an Rechtsextremismus“, heißt es dazu. Natürlich wird auch der Zensur das Wort geredet und das EU-Zensurmonster „Digital Services Act“ gefeiert. Ein eigenes Kapitel zu „queerem Gaming“ fordert, dass „diejenigen gestärkt werden, die an den Bruchlinien einer heteronormativen, rassistischen Spielekultur Widerstand leisten“.

Das ganze Pamphlet sucht und findet die immer und überall gewünschte „rechte“ Bedrohung. Alle links-woken Narrative werden hier abgearbeitet. „Toxische Männlichkeit“, Frauenfeindlichkeit und Gewalt in den Reihen muslimischer Migranten werden dagegen geflissentlich ignoriert. Lieber konstruiert man sie aus irgendwelchen anderen Ecken unter hanebüchenen Verrenkungen herbei und liefert dem eigenen Milieu damit wieder pseudowissenschaftliche Begründungen dafür, warum der „Kampf gegen Rechts“ angeblich noch mehr verschärft werden muss. Dieser ganze Moloch aus staatlichen und halbstaatlichen Organisationen ist nur auf seine Selbsterhaltung und Ausdehnung ausgerichtet. Deshalb produziert er unaufhörlich solch haarsträubenden Unsinn wie dieses Handbuch. Die bpz hat eigentlich den Auftrag, neutral und nüchtern über historische und aktuelle Ereignisse zu berichten. Früher hat sie dies auch getan. Viele ihrer Bücher und Magazine zeugten von hohem Niveau und boten echten Erkenntnisgewinn. Doch im Zuge des totalen Linksrutsches der letzten 20 Jahre ist auch aus dieser verdienstvollen Institution ein weiteres Instrument linker Indoktrinierung geworden, für das der Steuerzahler aufkommen muss. (TPL)

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