Hilfsgüter der Bundesluftwaffe frei Haus – direkt für die Hamas in Gaza (Foto:Imago)
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Die Schande von Gaza: Die Bundesregierung sorgt sich rührend um Judenmörder, Terroristen und Geiselnehmer

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Was jedem Menschen mit einem Rest von Realismus von Anfang an klar sein musste, führt bei Bundeskanzler Friedrich Merz zu Überraschung und Entsetzen – nämlich, dass die Hilfslieferungen, die er durch seine „Luftbrücke“ über dem Gazastreifen abwerfen lässt, zum größten Teil in den Händen der Hamas landet. Nun geht die Bundesregierung sogar davon aus, dass dies bei 50 bis 100 (!) Prozent aller internationalen Hilfsgüter der Fall ist. Nach der Krisensitzung des Sicherheitskabinetts am Samstag, wollte man „erste, leichte Fortschritte bei der humanitären Hilfe für die Bevölkerung im Gazastreifen“ festgestellt haben. Diese würden „allerdings bei weitem nicht ausreichen“, um „die Notlage zu lindern“. Auch das unvermeidliche Israel-Bashing durfte in der Verlautbarung natürlich nicht fehlen. Der jüdische Staat stehe „weiter in der Pflicht, eine umfassende Versorgung auch mit Unterstützung der Vereinten Nationen und anderer humanitärer Organisationen sicherzustellen“. Nicht einmal das übliche Lippenbekenntnis zur Sicherheit Israels fand sich mehr in der Stellungnahme. Dafür zeigte man sich besorgt „über Informationen, wonach große Mengen an Hilfsgütern von der Hamas und kriminellen Organisationen zurückgehalten werden“.

Gegenüber „Bild“ erklärte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums: „Es ist für uns nicht nachvollziehbar, in welche Hände die Hilfslieferungen geraten, weil wir nicht am Boden vor Ort sind.“ Man wirft also Tonnen von Hilfsgütern einfach auf gut Glück ab und wundert sich dann, wenn sie bei der Hamas landen, die den Gazastreifen nach wie vor im Griff hat. Um dem abzuhelfen verfiel Merz auf die geniale Idee, die Lieferungen per LKW durchführen zu lassen, wohlwissend, dass ihre Verteilung vor Ort auch dann nicht überprüft werden kann. Dieses völlig sinnfreie Vorgehen ist typisch für die gesamte deutsche Politik. Dass eine skrupellose Mörderbande aus islamistischen Fanatikern, die seit Jahren zeigt, dass sie vor absolut gar nichts zurückschreckt und ihr eigenes Volk eiskalt krepieren lässt, auch die groß angekündigte „Luftbrücke“ für sich ausnutzt, überfordert die Vorstellungskraft von Merz und seinem Außenminister-Totalausfall Johann Wadephul, der das unselige Werk seiner grünen Vorgängerin Annalena Baerbock nahtlos fortsetzt, offensichtlich komplett. Dies gilt auch für die sadistische Grausamkeit der Hamas gegenüber dem deutschen Staatsbürger Rom Braslavski, der sich seit dem 7. Oktober 2023 in ihrer Gewalt befindet und dessen Leidensgenossen Evyatar David. Dieser wurde sogar gezwungen, ein Grab zu schaufeln und zu erklären, es sei sein eigenes. Beide sind völlig ausgehungert, ständigen Schikanen und Erniedrigungen ausgesetzt, seelisch und körperlich am Ende und werden nur noch am Leben gehalten, um sie weiter zu quälen. Es sind Bilder, die an die grausigen Aufnahmen aus den deutschen Konzentrationslagern des Dritten Reiches erinnern – und vermutlich entspricht auch dies exakt dem Kalkül der Hamas, die Bilder von Juden um die Welt schicken will, die aussehen, wie Holocaust-Opfer. „Ich bin entsetzt über die Bilder von Evyatar David und Rom Braslavski. Die Hamas quält die Geiseln, terrorisiert Israel und benutzt die eigene Bevölkerung im Gazastreifen als Schutzschild“, klagte Merz, nur um sofort die nächste schizophrene Wendung nachzuschieben: Gerade deshalb führe „zunächst kein Weg an einem verhandelten Waffenstillstand vorbei“, verkündete er. Die Freilassung aller Geiseln sei „dafür zwingende Voraussetzung“. Israel werde „den Zynismus der Hamas nicht erwidern“ und müsse „weiter humanitäre Hilfe leisten“.

Hirnrissiges Gerede

Selbst in einer solchen Situation fällt ihm nichts anderes als solch geradezu hirnrissiges Gerede ein. Dass die Hamas -auch und gerade dank ihm und seiner Kollegen Emmanuel Maron und Keir Starmer- überhaupt keinen Grund hat, sich auf einen Waffenstillstand einzulassen, weil mit Frankreich und Großbritannien bereits zwei führende europäische Länder angekündigt haben, einen Palästinenserstaat anzuerkennen und auch Deutschland immer weiter von Israel abrückt, scheint ihm nicht in den Sinn zu kommen. Völlig zu Recht wertet die Hamas dies als Erfolg ihres Terrors. Razi Hamed, einer ihrer Führer, erklärte: „Die Initiative mehrerer Länder, einen palästinensischen Staat anzuerkennen, ist das Ergebnis des 7. Oktobers. Wir haben bewiesen, dass der Sieg über Israel nicht unmöglich ist und dass unsere Waffen ein Symbol der palästinensischen Ehre sind.“ Während bei der Hamas also Euphorie herrscht, faselt Merz: „Die quälenden Bilder von Evyatar David und Rom Braslavski zeigen: Die Hamas darf in der Zukunft von Gaza keine Rolle spielen.“ Die Erkenntnis, dass dies nur möglich ist, wenn Israel diesem grausigen Spuk endlich ein Ende macht, geht offensichtlich über seine Geisteskräfte. Solange Deutschland und andere Länder sich faktisch zu ihren Helfershelfern machen, indem sie sie mit Hilfsgütern überschüttet, obwohl Bilder aus dem Gazastreifen belegen, dass dort nicht nur keine Hungersnot herrscht, sondern die Märkte vor Waren überquellen, muss die Hamas sich in ihrer Strategie bestätigt fühlen. Ihr Fazit kann nur lauten: Juden zu töten, zahlt sich politisch aus. Die europäischen Traumtänzer, die ihre eigenen Länder islamisieren, sind bereit, die Hamas für das größte Massaker an Juden seit dem Holocaust zu belohnen. Und das linke Mainstream-Medienkartell im Westen macht sich auch noch zum Sprachrohr dieser bösartigen Lügenpropaganda. Eine politisch-mediale Mischpoke, die immer und überall die Rückkehr der Nazis wittert, macht sich zum Komplizen derer, die ihre Nachfolge antreten, indem sie den jüdischen Staat und das jüdische Volk ausrotten wollen.

Als zivilisierter Mensch, der sich intensiv mit der deutschen Geschichte beschäftigt hat und weiß, mit welchem mörderischen Hass Israel seit seiner Staatsgründung konfrontiert ist, kann man sich nur noch verzweifelt und angewidert von diesem unerträglichen Schauspiel aus Feigheit, Verrat, Verantwortungslosigkeit und Niedertracht abwenden. (TPL)

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