Jouwatch berichtete bereits darüber: Wie immer, veröffentlichte das Leipziger Uniklinikum auch am Sonntag die Vornamen der Neugeborenen am Schwarzen Brett. Diesmal stand jedoch mit “Yahya Sinwar” ein ungewöhnlicher Name an der Spitze der Liste. Dabei handelt es sich nämlich um den am 16. Oktober 2024 getöteten Drahtzieher des Hamas-Massakers vom 7. Oktober 2023. Die Eltern des Babys waren davon offensichtlich so begeistert, dass sie es für geboten hielten, ihrem Kind nicht nur den Vor-, sondern auch gleich noch den Nachnamen dieses Massenmörders mit auf seinen Lebensweg zu geben.
Sinwar war der Hamas-Führer im Gazastreifen. Zwischenzeitlich saß er 22 Jahre in Israel in Haft, weil er zwei israelische Soldaten und mehrere vermeintliche Kollaborateure eigenhändig ermordet hat. Auf sein Konto gehen zahllose Morde, die er entweder selbst begangen oder in Auftrag gegeben hat. Im Rahmen eines Gefangenenaustauschs kam er jedoch 2011 frei. 2017 übernahm er das Kommando über die Hamas im Gazastreifen, zwischenzeitlich war er auch der Chef der gesamten Organisation, bis er von der israelischen Armee zur Strecke gebracht wurde.
Problem ist nicht die Klinik, sondern die Eltern
Der jüdische Rapper Ben Salomo hatte die Namensgebung öffentlich gemacht. „Sollte es in Deutschland erlaubt sein, sein Kind nach einem Terroristen & Massenmörder zu benennen?“, fragte er auf Instagram. Nachdem öffentliche Empörung aufwallte, entschuldigte sich die Klinik. „Im betreffenden Fall war der postenden Person nicht bewusst, dass der Name aktuell mit einer bekannten politischen Person in Verbindung gebracht wird, die in einem äußerst sensiblen geopolitischen Kontext steht“, erklärte ein Sprecher gewunden.
Dennoch darf man ihm wohl glauben, da Sinwar kein Name ist, der jedem sofort geläufig wäre. Das Problem ist auch nicht die Klinik, sondern die Eltern, die ihrem Kind den Namen eines Terroristen und mehrfach überführten Mörders geben und damit unmissverständlich demonstrieren, dass sie dessen Untaten vorbehaltlos billigen. Die Entscheidung darüber, ob der Name offiziell anerkannt wird, liegt nun beim Leipziger Standesamt, eventuell auch bei einem Gericht. Die eigentlich richtige Entscheidung kann jedoch ohnehin nur sein, diese Leute umgehend abzuschieben, da sie jeden Anspruch verwirkt haben, in diesem Land zu leben. Die Frage ist – was kommt als nächstes? Werden noch mehr Kinder hierzulande nach islamischen Märtyrern oder demnächst auch NS-Judenmörden benannt? (TPL)























