Die EU-Kommission hatte bekanntlich am 3. Juli 2021 Plastikstrohhalme im Rahmen der Richtlinie (EU) 2019/904 verboten Diese Richtlinie zielte darauf ab, die Umweltauswirkungen bestimmter Einwegkunststoffprodukte zu reduzieren. Das Verbot umfasste unter anderem Plastikstrohhalme, Einweggeschirr, Wattestäbchen und andere Einwegplastikprodukte, für die es nachhaltige Alternativen gibt.
Grund für das Verbot:
Der Hauptgrund war der Schutz der Umwelt, insbesondere der Meere. Laut der Europäischen Kommission machen Plastikabfälle über 80 % des Meeresmülls aus, wovon Einwegplastikprodukte etwa 50 % ausmachen. Plastikstrohhalme gehören zu den am häufigsten an Stränden und in Ozeanen gefundenen Abfällen. Da Kunststoff nur langsam abgebaut wird, sammelt er sich in der Umwelt an, zerfällt in Mikroplastik und gelangt in die Nahrungskette, was sowohl Meerestiere als auch Menschen gefährdet. Das Verbot sollte die Plastikverschmutzung reduzieren, die Ozeane schützen und den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft fördern. Obwohl man schon damals wusste, dass „europäische Strohhalme“ bei der Verhüllung der Ozeane nur einen ganz geringen Anteil hat.
Die Europäer aber durften fortan an speziell hergestellten „Plastikstrohhalmen“ nuckeln. Unappetitlich – und sogar höchst gefährlich.
Denn damit die Papierstrohhalme sich nicht sofort in Flüssigkeit auflösen, müssen sie aufwendig verarbeitet und chemisch behandelt werden. Das führt einerseits zu einer schlechten Ökobilanz, anderseits gelangen die eingesetzten Chemikalien, insbesondere bei heißen oder alkoholischen Getränken, in das Getränk und werden mitgetrunken. Beispielsweise: festigende Harze werden zugesetzt, um eine höhere Stabilität zu erhalten, die dann in das Getränk gelangen und aufgenommen werden.
In Papiertrinkhalmen wurde u.a. 3-MCPD nachgewiesen, eine potenziell krebserregende Fettsäure.
Die unabhängigen Untersuchungen der Universität Florida und der Stiftung Warentest zeigen nun auf, dass den Papiertrinkhalmen oft auch giftige Chemikalien zugesetzt werden, die in Verdacht stehen, Krebs, Schilddrüsenerkrankungen, Beeinträchtigung der Immunfunktion etc. zu verursachen.
Außerdem führt der Einsatz solcher Chemikalien nicht nur dazu, dass die Halme nicht in den Getränken aufweichen, sondern verhindert auch, dass sie sich in der Papier-Recycling-Anlage auflösen. Papierhalme sind also nicht recyclebar und können nicht in der Altpapiertonne entsorgt werden. Ihre Entsorgung in der Müllverbrennungsanlage setzt neben Kohlendioxid krebserregende Stoffe wie Dioxine und Furane frei.
Weiterhin verbraucht die Papierproduktion für diese Halme enorm viel Wasser, Holz und Energie. Durch die Umstellung auf Papierhalme gibt es am Ende vielleicht weniger Müll in den Ozeanen, dafür aber keinen Regenwald mehr in Brasilien.
Man kann nur wieder sagen: Das ist so typisch für diese überflüssigen Bürokraten, die von Brüssel aus unser Leben zur Hölle machen, weil sie sich einfach langweilen und sich deshalb immer weiteren Schwachsinn ausdenken.
Dieser Apparat gehört so schnell wie möglich aufgelöst, oder Deutschland sollte endlich aus der EU austreten, dann würde sich dieser Mist ebenfalls ganz schnell von selbst auflösen.
Aber wer traut sich? Doch wohl nur die AfD.























