Der Anstieg antisemitischer Straftaten setzt sich in Deutschland unvermindert fort – ebenso wie die Verschleierung ihrer wahren Ursache, indem man sie dem „rechten“ Spektrum zuordnet. Eine Kleine Anfrage ausgerechnet der Linksfraktion im Bundestag ergab, dass das Bundeskriminalamt (BKA) allein im ersten Quartal 2025 insgesamt 1.047 antisemitischer Straftaten registrierte, darunter 27 Gewalttaten und 422 Fälle von Volksverhetzung. Wie üblich wurden die meisten Fälle dem Phänomenbereich „Politisch motivierter Kriminalität – rechts“ zugeordnet, nämlich elf Gewalt- und 554 sonstige Straftaten. 267 Straftaten und sechs Gewaltdelikte wurden „ausländischer Ideologie“ zugeschlagen, 145 Straftaten und fünf Gewalttaten dem Bereich „religiöser Ideologie“, 15 schreibt man eine linke Motivation zu, 66 Taten und fünf Gewaltdelikte fallen unter „sonstige Zuordnung“. Insgesamt 15 Personen wurden durch die registrierten Straftaten verletzt, eine davon schwer.
Zu den Delikten gehören unter anderem Bedrohung, Beleidigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung. In Berlin und Coburg gab es sogar je einen Mordversuch mit antisemitischer Motivation – beide Male von Muslimen. Weitere Fälle sind das Zeigen von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, wie das Hakenkreuz oder andere Nazi-Symbole oder Parolen, die israelfeindliche Parole „From the river to the sea, Palestine will be free“ (deutsch: Vom Fluss bis zum Meer, Palästina wird frei sein), einem Kennzeichen der palästinensischen Terrororganisation Hamas. Obwohl längst bekannt ist,
dass auch und gerade Muslime sich Nazi-Symbolik bedienen, wenn sie ihrem Judenhass in Wort und Bild Ausdruck verleihen, werden solche Taten immer als „rechts“ gewertet. Auch der Migrationshintergrund bei deutschen Staatsangehörigen und doppelte Staatsangehörigen werden nicht erfasst, was zu einer weiteren Verfälschung der Realität führt. Fakt ist, dass die antisemitischen Straftaten seit dem Hamas-Massaker in Israel vom 7. Oktober 2023 immer weiter steigen. Und es sind nahezu ausschließlich Muslime und Linke, die auf den Straßen judenfeindliche Parolen grölen und Universitätsräume besetzen, um ihren Hass auf Israel zu zeigen. Auch Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden, erklärte, seit dem 7. Oktober 2023 beobachte man „eine dramatische Zuspitzung des Antisemitismus in Deutschland“. Und wie immer nennt er auch er die Ursache dafür – nämlich die islamische Massenmigration- nicht beim Namen, sondern schwurbelt um die Wahrheit herum, indem er auf den rechten Strohmann einschlägt.
Islamischer Antisemitismus als Hauptproblem wird totgeschwiegen
„Neben den Straftaten aus dem rechtsextremen Spektrum – einem Milieu, das längst nicht mehr am Rand unserer Gesellschaft steht, sondern über seinen parlamentarischen Arm salonfähig geworden ist –, nimmt der islamistisch motivierte Antisemitismus immer weiter zu“, war alles, was Schuster sich zu sagen getraute. Der AfD wird selbst hier also noch eine Mitverantwortung zugeschoben, obwohl sie die einzige Partei ist, die dem millionenfachen Zustrom von Antisemiten ein Ende machen will. Die Linke, deren Sommerfest am Samstag ein regelrechtes Hamas-Festival sein wird, vergießt zwar die üblichen Krokodilstränen über den wachsenden Antisemitismus, aber auch nur, wenn dieser von „rechts“ kommt. Ihre innenpolitische Sprecherin Clara Bünger faselte: „Jede antisemitische Straftat ist eine zu viel, und es passiert viel zu wenig, um Antisemitismus wirksam zu bekämpfen“. Die einzig sinnvolle Gegenmaßnahme, die ihr einfiel, waren natürlich „verlässlich finanzierte Bildungsinitiativen sowie Beratungsangebote für Betroffene von antisemitischen Anfeindungen und Gewalttaten“ – also noch mehr staatliche Versorgungsstellen für sie und ihresgleichen.
Die „Zivilgesellschaft „stehe als Trägerin jener Projekte und Angebote „stärker unter Druck als je zuvor“, meinte sie, stellte aber sofort klar: „Was der Bekämpfung von Antisemitismus überhaupt nicht hilft, ist, wenn legitime Proteste gegen israelische Kriegsverbrechen in Gaza als antisemitisch diffamiert oder gar kriminalisiert werden“. Ebenso schädlich sei es, „wenn deutsche Politiker Antisemitismus als vermeintlich importiertes Problem bezeichnen, dem man mit einer noch härteren Ausweisungspolitik und Abschiebungen begegnen könne“. Das sei „eine unerträgliche Verharmlosung des europäischen Antisemitismus, der eine lange Geschichte hat und besonders des Vernichtungsantisemitismus der Nazis“. Im Klartext: der rechte Popanz soll noch stärker bekämpft und der islamische Antisemitismus, der das eigentliche Problem ist, weiter totgeschwiegen werden. Die Lügen- und Vertuschungsorgie geht weiter und der Judenhass greift immer stärker um sich. (TPL)























