Epochaler Wählerbetrüger Merz: Alles scheißegal, Hauptsache Kanzler (Foto-Satire: GROK)
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Der 30-Euro-Politikwechsel der CDU

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Könnte es vielleicht sein, dass sich der eine oder andere staatstreue Bürger im Nachhinein darüber ärgert, dass er im guten Glauben an einen Politikwechsel bei der letzten Bundestagswahl doch noch mal sein Kreuz bei der CDU gemacht hat?

Wenn er sich ärgert, dann zurecht, denn was uns die Merz-Truppe als „Politikwechsel“ verkauft, ist die pure Verarschung:

Wir lesen und staunen:

„Wir entlasten die breite Mitte! Das Bundeskabinett der CDU-geführten Bundesregierung hat heute die Abschaffung der Gasspeicherumlage beschlossen. Dadurch sparen Vier-Personen-Haushalte, die Gas nutzen, je nach Verbrauch zwischen 30 bis 60 Euro im Jahr! Der #Politikwechsel hat begonnen!“

Die Leute sind logischerweise ziemlich wütend:

30–60 Euro im Jahr. Das sind maximal 5 Euro im Monat, höchstens rund 16 Cent am Tag – also rund 4 Cent pro Person in einem Vierpersonenhaushalt. Und das soll ernsthaft als „Entlastung der breiten Mitte“ und „Politikwechsel“ verkauft werden? Realitätsverlust am absoluten Limit!

Für mich fühlt sich das an, als wenn die Herrschenden aus der Sänfte heraus dem Pöbel ein paar Almosen vor die Füße werfen. Haben Sie überhaupt keinen politischen Instinkt mehr?

Ihr entlastet niemanden, löst euch endlich auf.

30 bis 60 Euro im Jahr (!!) verkaufen Sie als Entlastung der „breiten Mitte“. Also 8 bis 16 Cent pro Tag als „Politikwechsel“. Das sind 2 bis 4 Cent pro Person. Wie verzweifelt muss man politisch eigentlich sein, um so eine Lächerlichkeit auch noch politisch vermarkten zu wollen?

Seid ihr irgendwie dumm oder wollt ihr die Bürger für dumm verkaufen? Die Umlage wird jetzt aus CO2-Steuern bezahlt, welche von den Bürgern getragen wird. Ihr habt nur umverteilt. Niemand wurde entlastet, ihr Clowns!

So ist es. Der Staat hat nämlich den Bürgern noch nie etwas geschenkt. Er nimmt es, behält 95 Prozent und gibt dann großzügigerweise 5 Prozent zurück.

Kann man ja machen, aber dann darf man nicht über irgendeinen „Politikwechsel“ faseln.

Noch unverschämter aber ist diese Nummer:

Neu ankommende Ukrainer sollen künftig Asylbewerberleistungen statt Bürgergeld erhalten. Arbeitsministerin Bärbel Bas hat einen entsprechenden Gesetzentwurf auf den Weg gebracht. (Quelle: Welt).

Das freut natürlich die 1,2 Millionen Ukrainer, die hier leben und Bürgergeld beziehen. Viel mehr werden es wohl auch nicht, die Friedensverhandlungen werden ja gerade wieder in Gang gesetzt.

Also, liebe Regierung: Wen wollt Ihr verarschen?

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