Islam (Bild: Screenshot)
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Richtig so! Spanische Kleinstadt verbietet muslimische Feste im öffentlichen Raum

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Jumilla in der Region Murcia ist die erste spanische Gemeinde, die islamische Rituale im öffentlichen Raum verbietet. Keine Ramadan-Feiern, Straßenfeste, die rituelle Schlachtung von Lämmern oder Gebetsversammlungen. Begründet wird der Schritt mit der Wahrung kultureller Identität, öffentlicher Ordnung und zunehmenden Spannungen in der Bevölkerung.

In der südostspanischen Stadt Jumilla hat der Stadtrat beschlossen, künftig keine muslimischen Feste mehr in öffentlichen Räumen zuzulassen. Diese Entscheidung betrifft insbesondere Feierlichkeiten, die bisher auf städtischen Plätzen oder in öffentlichen Parks von Muslimen abgehalten wurden. Dazu zählen Ramadan-Feiern, Straßenfeste, Gebetsversammlungen oder die rituelle Schlachtung, bei der bislang mehr als 5.000 Lämmer kaltblütig nach der Scharia bei vollem Bewusstsein geschächtet  werden.

Verantwortlich für das Verbot sind die regierende konservative Volkspartei (PP) und die rechtskonservative Partei Vox, die gemeinsam die Mehrheit im Stadtrat stellen.

Als Begründung gaben die Verantwortlichen an, dass öffentliche Räume keiner einzelnen Religionsgemeinschaft zur Verfügung gestellt werden sollten, sondern allen Bürgern gleichermaßen offenstehen müssen. Ziel sei es, die religiöse Neutralität des Staates zu wahren und Spannungen im Zusammenleben unterschiedlicher Gruppen zu vermeiden. Dies ist zwar konkret ein Einknicken gegenüber dem Islam, denn Spanien ist nach wie vor ein zutiefst christliches Land, jedoch begründen die Befürworter des Verbots dies damit, dass es einen Schritt in Richtung säkularer Ordnung und kultureller Klarheit sei. Die Entscheidung schützt die Öffentlichkeit vor einer zunehmenden Verlagerung islamischer Praktiken in den gemeinsamen Raum.

Kritik kommt selbstredend sofort wieder von den üblichen Verdächtigen, die darin eine Einschränkungen der Religionsfreiheit sehen. Doch die Stadtregierung von Jumilla betont, dass es sich nicht um ein generelles Verbot religiöser Ausübung handelt, sondern lediglich um eine Regelung zur Nutzung öffentlicher Flächen. Religiöse Feste können weiterhin in privaten Räumen oder dafür vorgesehenen Einrichtungen stattfinden.

Marco Vogt, stellvertretender Kreissprecher der AfD Düsseldorf erklärt auf X: „Dafür wird sich auch die AfD auf kommunaler Ebene einsetzen. Geschlechtergetrennte öffentliche Gebete auf Sportplätzen etc. gehören nicht nach Deutschland!“

In den Kommentarspalten bemerkt man:

„Wer weiß, wie sehr bestimmte Regionen in Spanien bereits verseucht sind, kann sich vorstellen, daß solche Maßnahmen schon eher in den Bereich Notwehr einzuordnen sind.“

„Mehr als 700 Jahre Reconquista waren also nicht umsonst…“

„In Deutschland undenkbar. Hier essen demnächst erst einmal alle Halal.“

(SB)

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