Perfide Täter-Opfer-Umkehr: Die „Süddeutsche“ jammert über Hass auf Palästinenser
Sowas kann man sich nicht mehr ausdenken: Seit Wochen und Monaten wird auf Deutschlands Straßen gegen Israel, gegen Juden und Verteidiger der einzigen Demokratie im nahem Osten gehetzt und die Propaganda der Terror-Hamas ungestraft verbreitet – während von dieser in Gaza weiterhin auch deutsche Geiseln in barbarischer Geiselhaft gehalten werden. An deutschen Hochschulen werden antisemitische Parolen und Transparente gehisst, in Berlin Straßen gehen militante Palästinenser und linksextrem-woke Unterstützer fast täglich gegen Polizisten und Andersdenkende vor. Für die linken Medien ist all das kein Skandal, weil sie insgeheim bis offen mit diesen Aktivisten sympathisieren.
Sobald nun aber einmal gegenteilige Parolen auftauchen, die sich gegen die Hamas richten, schreien dieselben Medien Zeter und Mordio – und witterm, antimuslimischen Rassismus, “Hass” und “Gewalt”. So beklagt die “Süddeutsche Zeitung“ (SZ) in München “Attacken auf Palästinenser”; zwar ist man so pseudoneutral, auch noch Angriffe auf Israel-Anhänger zu erwähnen, doch man schreibt zugleich, dass die Lage eskaliere, weil sich “Hass und Gewalt” nun auch zunehmend gegen Palästinenser” richteten.
Relativismus und Gleichsetzung
Unter “Hass und Gewalt” versteht die Zeitung Schmierereien an Hauswänden, bei denen die Worte “Fuck Hamas Terror” erkennbar sind. “Laut Polizeiangaben wurden in den vergangenen Monaten mehrere Vorfälle registriert, die von verbalen Attacken bis hin zu körperlicher Gewalt reichen”, so die SZ, die den Relativismus durch Gleichsetzung beider Seiten auf die Spitze treibt: “Besonders betroffen sind palästinensische Aktivisten und jüdische Gemeindemitglieder”. In einem Fall sei gar ein palästinensischer Demonstrant “auf einer Kundgebung attackiert” worden. Nein, welch ein Skandal! Dass Juden in Deutschland seit langem, erst recht aber seit dem 7. Oktober immer gefährlicher leben und ständig Übergriffe erfahren müssen, ist eher kein Thema für diese Journalisten.
Eher der Vollständigkeit halber wird zwar rapportiert, dass es auch “Plakate mit israelfeindlichen Parolen” in München gebe und jüdische Einrichtungen wie Synagogen verstärkt unter Polizeischutz stehen, doch von wem der eigentliche Terror ausgeht, dazu fehlt jede Positionierung. Stattdessen ist zu erfahren, dass die Münchner Polizei ihre Präsenz erhöht und ruft “zur Deeskalation” aufgerufen habe; Oberbürgermeister Dieter Reiter wird mit dem üblichen Geschwafel zitiert: „München steht für Toleranz und Vielfalt. Hass und Gewalt haben hier keinen Platz.“ Natürlich werden auch palästinensische Vereine erwähnt, die von “Drohungen” berichten – eine Schuldumkehr, die aus Anhängern der Täter und Terrorsympathisanten Opfer macht. (TPL)