Achtung, ihr Messerfuchtler – jetzt kommen die Baller-Babes! (Symbolbild:Grok)
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Wie’s wohl kommt: Immer mehr jungen Frauen treibt es auf den Schießstand und zu Schusswaffen

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Auch dafür stand Sydney Sweeney Pate (die nicht nur großartige Gene, Jeans und weibliche Attribute hat): auf Instagram und Tiktok kursieren zahlreiche Videos der hübschen US-Blondine, die sie auf dem Schießstand und beim in den USA üblichen Sportschießen auf Zielscheiben mit scharfen Waffen zeigen – worin sich die Aktrice mehr als nur bewährt. Doch auch in Europa und vor allem Deutschland nimmt die Lust von Frauen am Ballern zu. “Bild” schreibt gar von einem Ansturm auf die Schießkeller und beschwört den neuen Boom, dass immer mehr Mädchen und Frauen entdecken ihre Leidenschaft für den Schießsport entdecken, weshalb sie in ihrer Freizeit mit Pistolen und Gewehren zu trainieren.

Die Ursachen dafür dürften auf der Hand liegen: In einem Staat, wo der Staat das Sicherheitsbedürfnis der Menschen immer weiter ignoriert und den Schutz von Individuen und öffentlicher Ordnung preisgibt, wächst der Wunsch nach wirksamer Selbstverteidigung – womit es in Zeiten der Messergewalt nicht mehr mit MMA, Kickboxen oder sonstigen Kampfsportarten getan ist. Mit Schusswaffen hat Frau da ein besseres Gefühl, also dringen so viele in ein Territorium ein, das “traditionell als Männerdomäne” gilt, so “Bild”. Die Zeitung bemüht allerdings vorrangig andere Erklärungen für den Trend: Der Reiz des Schießens liege für viele Frauen in der Kombination aus Adrenalin, Präzision und Selbstbewusstsein.

Vor allem in migrantischen Kriminalitätshotspots großer Zulauf

„Es ist ein unglaubliches Gefühl, die Kontrolle über eine Waffe zu haben und ein Ziel präzise zu treffen“, wird da etwa eine 28-jährige Berlinerin zitiert, die seit einem Jahr regelmäßig trainiert. Schießvereine berichten von einem Anstieg weiblicher Mitglieder um bis zu 30 Prozent in den letzten Jahren. Dass Spaß an der Herausforderungen für Schützen aber eher nur ein charmanter, positiver sportlicher Zusatzeffekt ist und nicht der Hauptgrund für das gesteigerte Interesse, darauf deutet allein schon der Umstand hin, dass die Nachfrage vor allem in urbanen Problem-Hotspots wie eben Berlin, München, Hamburg oder Köln durch die Decke geht; besonders dort sind die Schießstände gut besucht, wo hohe Migrationsdichten und Kriminalitätsraten vorherrschen. Das mit ballistischen Waffen einhergehende gestiegene Sicherheitsbewusstsein trägt dazu bei, dass sich  Frauen in unsicheren Zeiten durch das Training gestärkt fühlen.

Auch die Popkultur trägt zum Trend bei. Starke weibliche Figuren in Filmen und Serien, die selbstbewusst mit Waffen umgehen, inspirieren viele. Zudem bieten moderne Schießanlagen ein professionelles Umfeld mit klaren Sicherheitsregeln, was Neulinge anzieht. Dass besonders Frauen darauf anspringen, bestätigt auch der deutsche Schießsportverband: Er verzeichnet einen Zuwachs an weiblichen Mitgliedern, besonders im Bereich Sportschießen mit Kleinkaliberwaffen.(TPL)

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