Von wegen "Journalist": Al-Sharif (M.) mit Hamas-Führern (Foto:ScreenshotX)
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Nach Tötung von Hamas-Terrorpropagandist: Deutschlands Linksmedien werfen Israel Mord an „Journalisten“ vor

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Die Berichterstattung über den Tod des bei einem israelischen Luftschlag getöteten Al-Jazeera-„Journalisten“ Anas al-Sharif zeigt einmal mehr die grenzenlose Bereitschaft der deutschen Linksjournaille, der Hamas-Propaganda auf den Leim zu gehen. Neben der obligatorischen Kritik am Kampf Israels gegen die Terrororganisation im Gazastreifen, wird nun auch noch der Vorwurf erhoben, Israel töte gezielt Journalisten.
So jammert etwa der „Spiegel“, al-Sharif habe „als einer der wenigen Journalisten aus dem Gazastreifen berichtet, nun hat die israelische Armee ihn getötet und das mit Verbindungen zur Hamas begründet“. Es wird so getan, als handele es sich um eine bloße Behauptung Israels. Dabei existiert ein regelrechtes Fotoalbum, das al-Sharif in innigstem Kontakt mit Hamas-Führern, vor allem mit dem im vergangenen Oktober getöteten Yahya Sinwar zeigt, der der Drahtzieher des Massakers vom 7. Oktober 2023 war.

Al-Sharif wirkt dabei fast wie ein Groupie, der sich mit geradezu beseeltem Gesichtsausdruck mit seinen Terror-Idolen ablichtet, als handele es sich um seine Lieblings-Fußballmannschaft. Damit nicht genug, erklärte die israelische Armee (IDF), al-Sharif sei nicht nur Reporter, sondern sogar selbst ein hoher Hamas-Terrorist gewesen, dem seine Tätigkeit bei Al-Jazeera nur als Deckmantel gedient habe. Die zahlreichen Fotos, die ihn mit der Hamas-Führungsriege zeigen, bestätigen diesen Eindruck. Auch ein weiterer der insgesamt fünf bei dem Luftangriff getöteten Journalisten soll ein Terrorist gewesen sein. Zudem hatte al-Sharif das Hamas-Massaker auf Social Media als „Heldentat“ gefeiert und die Hamas zur „Speerspitze der Verteidigung aller Araber und Muslime“ erklärt.

Fast wie ein Groupie

In einem später gelöschten, von dem israelischen Journalisten Eitan Fischberger aber archivierten Telegram-Beitrag hatte al-Sharif noch während des Massakers vom 7. Oktober 2023 geschwärmt: „Seit 9 Stunden ziehen die Helden immer noch durch das Land, töten und nehmen Gefangene…Gott, Gott, wie groß bist du“. Es gibt sogar Aufnahmen aus dem Gazastreifen, die zeigen, wie Bewohner al-Sharifs vertreiben wollen, offenbar, weil er nicht über ihre Proteste gegen die Hamas berichten wollte.

Doch all das hindert die üblichen Verdächtigen, darunter natürlich auch die Bundesregierung, nicht daran, Israel nun wieder pauschal an den Pranger zu stellen. Das Auswärtige Amt verlangte eine Erklärung. Die Tötung von Medienschaffenden sei im humanitären Völkerrecht „absolut unzulässig“, teilte ein Sprecher mit. „Wenn es dazu kommt, wie es eben jetzt passiert ist, dann liegt es an der Partei, die eine solche Tötung unternimmt, das klar darzulegen, transparent aufzubereiten, warum das notwendig war“, sagte er weiter. Das sei bislang nicht geschehen. Wenn Israel sage, dass der Angriff einer Person gegolten habe, sei die Frage zu beantworten, warum insgesamt fünf Kollegen getötet wurden. Die von der IDF vorgelegten Informationen interessieren offenbar nicht, Forderungen an den Sender Al-Jazeera, sich zu den Hamas-Verbindungen seiner Mitarbeiter zu äußern, bleiben natürlich aus. Es ist das ewig gleiche Spiel: Man verlangt Rechtfertigungen nur von Israel, ignoriert aber die offensichtlich innigen Beziehungen al-Sharifs zur Hamas und seine mehrfachen Glorifizierungen von deren Grausamkeiten aber einfach geflissentlich. Sie werden allenfalls beiläufig erwähnt, aber nicht in den Mittelpunkt gestellt. Israel bleibt das Feindbild, der islamistische Terrorismus, der der Auslöser der ganzen Gaza-Tragödie war, wird einfach ausgeklammert.

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