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„Aus moralischen Gründen“ will Flughafen-Persona Israel-Flüge nicht mehr abfertigen

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Kurz vor der Wiederaufnahme der Flüge nach Tel Aviv sorgt die Lufthansa-Tochter für Empörung: Gewerkschaften der Abfertigungsfirma Alyzia verlangen, dass Beschäftigte aus angeblichen „moralischen Gründen“ keine Israel-Flüge von Brussels Airlines abfertigen müssen. Lösung: Wer vertragsbrüchig wird – Lizenz entziehen… aus moralischen Gründen!

Es ist schlicht widerlich, wie sich Gewerkschaften der Abfertigungsfirma Alyzia am Flughafen Brüssel moralisch erheben und fordern, ab dem 13. August 2025 Gepäck für Israel-Flüge von Brussels Airlines nicht mehr abfertigen zu müssen. Sie sprechen frech von „moralischen Gründen“. Die gesamte Strecke nach Tel Aviv – so die Forderung dieser Antisemiten – soll ausgesetzt werden, „bis der Genozid im Gazastreifen und im Westjordanland beendet ist“.

Der Zeitpunkt ist besonders brisant: Zahlreiche Fluggesellschaften – Lufthansa, Aegean, Wizz Air, United Airlines – nehmen die Tel Aviv-Verbindung wieder auf. Swiss plant die Wiederaufnahme im September. Alyzia, eine Abfertigungsfirma mit rund 5 000 Mitarbeitenden und Vertragspartnerin für das Brüsseler Drehkreuz seit 2021, hat sich bisher auffällig wortkarg verhalten. Stattdessen treten Gewerkschaften in die Bresche: Sie wollen weder Flüge von oder nach Israel – etwa mit El Al – noch solche von Ryanair bedienen.

Brussels Airlines reagiert nicht minder feige: Wichtiges Kriterium bleibe die Freiwilligkeit. Die Flüge sollen ausschließlich mit freiwilligem Personal stattfinden – also ohne Zwang. Ob dieselbe Freiwilligkeit auch für Bodenpersonal gelten wird, bleibt bislang offen und höchst fragwürdig. Die Gewerkschaften drohen schon jetzt mit weiteren Maßnahmen, sollte es keine Konzessionen geben.

Diese Form von links-ideologisch, antisemitisch getriebenem Widerstand ist nicht nur entmenschlichend. Die aggressive Rhetorik – Begriffe wie „Genozid“ – läutet eine Ära der moralischen Erpressung ein, in der jede normale Zusammenarbeit blockiert wird.

Kurz gesagt: Wer freiwillig keine Israel-Flüge bedienen will, mag das tolerieren – aber jegliche Forderung danach, auch anderen die Arbeit daran zu verbieten oder den Betrieb gezielt zu sabotieren, gehört mit sofortiger Wirkung unterbunden. Die Lösung für dieses antisemitische „Befindlichkeitsproblem“ ist denkbar einfach: Wer vertragsbrüchig wird – dem wird die Lizenz entzogen… aus moralischen Gründen!

(SB)

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