Auf Nachfrage würden die meisten Bürger wahrscheinlich antworten, dass Berlin oder das Ruhegebiet die schlimmsten Gegenden Deutschlands sind, was Armut, Kriminalität und allgemeinen Verfall betrifft. Tatsächlich ist es aber Bremen. Die Hansestadt und ultralinke Hochburg ist zwar die fahrradfreundlichste und grünste Großstadt des Landes, in allen wichtigen Bereichen gibt sie jedoch ein desaströses Bild ab. Im Land Bremen, wozu auch Bremerhaven gehört, wurden zuletzt mehr als 105.000 Straftaten registriert, wobei vor allem Messerangriffe und Raubdelikte rapide ansteigen. Seit 2020 sind die dokumentierten Straftaten um rund 40 Prozent gestiegen. Vor zwei Jahren wurde sogar eine Sonderkommission gegen Straßenkriminalität gegründet.
Aber nicht nur was Kriminalität betrifft, auch in puncto Armut liegt Bremen an der Spitze. Gut jeder dritte Einwohner (34,2 Prozent) kann sich keine Woche Urlaub im Jahr leisten, mehr als doppelt so viele wie in Bayern und bei einem Bundessdurchschnitt von 21 Prozent. 2023 waren es in Bremen sogar 38,6 Prozent. Dies liegt daran, dass das Land Bremen auch die höchste Armutsquote in Deutschland hat. 25,9 Prozent der Bevölkerung gelten als arm. Betroffen sind vor allem alleinerziehende Mütter und Väter, junge Erwachsene sowie Rentner – insbesondere Rentnerinnen. Als arm gilt eine alleinlebende Person mit einem Netto-Gehalt von rund 1.400 Euro im Monat. Und auch bei der Kinderarmut belegt Bremen den Spitzenplatz. Hier liegt der Wert bei 28,6 Prozent, in Bayern bei nur 6,5 Prozent.
Katastrophale Resultate jahrzehntelanger linker Politik
Auch in Sachen Bildung eilt der Stadt Bremen schon lange ein übler Ruf voraus. Dieser bestätigt sich nach wie vor. Laut dem Bildungsmonitor der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) landet die Hansestadt seit 2021 zuverlässig auf dem letzten Platz, hat also das schlechteste Bildungssystem in ganz Deutschland. Laut INSM liegt das etwa daran, dass Bremer Schüler nicht in der Lage sind, Mindestanforderungen zu bewältigen und die geringsten Kompetenzen im Lesen, Hörverständnis und Rechnen haben. Unter den Jugendlichen, die das Abitur schaffen, sind kaum solche mit Migrationshintergrund und nirgendwo wird im Verhältnis zu den Gesamtkosten weniger für Bildung ausgegeben.
Dies ist also das katastrophale Resultat jahrzehntelanger linker Politik. Armut, explodierende Kriminalität, Perspektivlosigkeit und ein unterirdisch schlechtes Bildungssystem halten Bremen ganz unten. Allein diese Stadt ist der schlagendste Beweis dafür, was passiert, wenn Linke erst einmal an der Macht sind. Deshalb macht der Rest des Landes sich auch schrittweise auf den Weg, dem Bremer Vorbild nachzuahmen. (TPL)























