Wenn einer von ihnen aus der Reihe tanzt, kennen die woken Stalinisten keine Gnade. Und das bezieht sich mittlerweile nicht mehr nur auf „einen von ihnen“, sondern auf jeden Bürger, der eine andere Meinung vertritt, als sie.
Der Kabarettist Vince Ebert hat da ein aktuelles Beispiel für uns:
Das Phänomen der Cancel Culture ist real. Wobei ich es eher als Einschüchterungs-Kultur bezeichnen würde. Ein sehr eindrückliches Beispiel ist der Fall Jean-Remy von Matt, der wohl berühmteste Werber Deutschlands.
Von Matt war vor einigen Tagen zu Gast bei Julian Reichelt in der Morning Show um sein neues Buch zu bewerben. Ich habe die Sendung gesehen, es ging recht unbeschwert und locker zu. Kurze Zeit später sitzt Jean-Remy bei Simon Heeger im Podcast und gibt ein kleinlautes Statement ab, wie naiv er war weil er nicht wusste, wo genau er da hineingeraten ist, wie unbehaglich er sich in der Sendung gefühlt habe, und dass er es zutiefst bereue, mit diesen Leuten gesprochen zu haben.
Wir wissen natürlich nicht, was zwischen diesen zwei Auftritten passiert ist. Da aber jeder, der sich in der Szene tummelt, weiß, wie der Zeitgeist tickt, liegt die Vermutung nahe: Da wurde massiv Druck ausgeübt. Vielleicht drohten einige Werbekunden sogar, ihren Etat abzuziehen, wenn er sich nicht klar von diesen dubiosen Gestalten distanziere.
Mir jedenfalls tat es im Herzen weh, zu sehen, wie sich ein selbstbewusster, kluger und unglaublich erfolgreicher Geschäftsmann wie von Matt windet, wie er sich buchstäblich in den Staub wirft und die Öffentlichkeit um Verzeihung bittet. Und das nur, weil er mit einem Menschen gesprochen hat, den das bunte, weltoffene und tolerante Establishment für inakzeptabel hält. Wollen wir wirklich in so einer Welt leben?
Wollen natürlich nicht, aber so lange diese linken Evolutionsbremsen hier das Sagen haben, müssen wir wohl oder übel solche Opportunisten schlucken.
Aber die Wut ist verständlicherweise groß:
Anna Nina schreibt:
ean-Remy von Matt ist der widerlichste Opportunist des Shitbürgertums auf LinkedIn – und das will was heißen! Er verkauft sein Buch bei NIUS, kassiert die Reichweite ab und entschuldigt sich danach scheinheilig – als hätte er nicht gewusst, was das ist! Pure Verlogenheit! Da er mächtig in der Werbebranche ist, lecken ihm seine abhängigen Speichellecker den Hintern statt – wie eigentlich üblich – zu canceln Diese Unterwürfigkeit ist zum Kotzen! Von Matt verkörpert alles, was an der Berliner Blase unangenehm ist – Opportunismus in Reinform!
Levi Krasnitz schreibt:
Jean-Remy von Matt (Mitgründer der Werbeagentur Jung von Matt) war bei #NIUS in der Morgenrunde um sein Buch zu promoten. An sich völlig unproblematisch. Als dies nicht bei allen gut ankam, wollte er uns offenbar alle für dumm verkaufen und so tun als hätte er von allem nichts gewusst. Schaut euch dies unbedingt an! Es ist so armselig zu sehen, wie ein so „großer“ Mann reumütig an die Tür vom Regenbogen-Canossa anklopft. Kein Rückgrat. Kein Rückgrat.
Norbert Bolz schreibt:
Konservative und Liberale sind von der Brandmauer-Koalition Matt gesetzt worden. Wenn wir jetzt eine neue Partie beginnen, sollten wir unsere Angriffe auf die beiden schwächsten Stellen des Machtapparats konzentrieren: die NGOs und den ÖRR.
PlayLiszt schreibt:
Also, wie von Matt jetzt rumeiert, er habe ja nicht gewusst, was für ein schreckliches NIUS Medium sei, und dass er auf der Couch gehofft habe, dass seine Mutti kommt und ihn rausholt war in etwa so peinlich wie die von seiner Agentur erfundenen Küchentisch-Gespräche mit Habeck.























