Man kann die Leistung von nius und Apollo-News nicht hoch genug einschätzen. Sie machen die Arbeit, die früher Zeitschriften wie der „Spiegel“ und der „Stern“ gemacht haben, decken auf, was die Mainstream-Medien im Auftrag der Linksregierung unter den Teppich kehren will und sie geben der unterdrückten Mehrheit hier im Land tatsächlich eine journalistische Stimme.
Aber unfehlbar sind Julian Reichelt und Max Mannhart auch nicht. Sie leiden leider, leider, wie viele verwestlichte Politiker unter diesem so verbreiteten antirussischen Rassismus, wie diese beiden Aussagen belegen:
Julian Reichelt schreibt:
Putin hat schon immer auf die Wiederauferstehung der Sowjetunion hingearbeitet. Wer es sehen wollte, konnte es mühelos sehen. Aber für solche Analysen, von denen sich jedes Wort bewahrheitet hat, wurde man 2014 von Merkels Leuten und der SPD als „Russland-Hasser“ und „alter kalter Krieger“ verunglimpft. Diese Leute lagen mit allem falsch, manche von ihnen beraten heute Friedrich Merz und Boris Pistorius. Und nun sind alle ganz überrascht, dass Lawrow im CCCP-Pulli erscheint.
Max Mannhart schreibt:
Dass der russische Außenminister im Sowjetunion-Pullover nach Alaska kommt, also im Outfit jenes kommunistischen Terror-Regimes, das halb Europa über Jahrzehnte geknechtet, gefoltert und in bitterster Armut gehalten hat, das Millionen unschuldiger Menschen insbesondere in der Ukraine sinnlos ermordet hat, zeigt einmal mehr, mit wem wir es zu tun haben.
Man stelle sich vor, ein deutscher Bundeskanzler würde mit Hakenkreuz-Binde zu Friedensverhandlungen aufschlagen – als „Provokation“.
Jede Naivität gegenüber diesem Regime endet in der Katastrophe.
Das sehen – Gott sei Dank – die Leute, die eher auf Frieden setzen und dem Töten auf diesem ewigen Schlachtfeld ein Ende setzen wollen, etwas anders:
Tatjana Festerling schreibt:
hr gehört also auch zur empörungssüchtigen Triggermasse, die dem Trolling in die Falle geht. Lavrov @mfa_russia, der mit allen Wassern gewaschene und humorvolle Diplomat, weiß genau wie er den Grundton für die Verhandlungen setzt und die auf Russenhass und inzwischen auch ganz offen auf Judenhass abgerichteten Europäer, die nicht mal eingeladen wurden, zum Ausrasten bringt. Meine Güte, werdet endlich erwachsen!
Elias Posener schreibt:
Herr Reichelt, bei aller Liebe ihrer journalistischen Arbeit gegenüber. Lawrow trollt mit dem T-Shirt vor allem wegen Alaska, weil Russland immer noch Anspruch darauf erhebt. Man muss da nicht gleich die Reinkarnation Stalins reininterpretieren.
Manfred Kleine-Hartlage schreibt:
Nichts hat sich bewahrheitet, außer, dass man mit festgezurrten Feindbildern, dogmatischer Prinzipienreiterei und trampelhafter Verachtung vitaler Interessen anderer Mächte (weil wir ja „die Guten“ sind) keine Außenpolitik machen kann.
Putins Politik lässt sich ebenso gut als Resultat eines imperialistischen wie auch (und dies überzeugender) eines defensiven Grundkonzepts erklären.
Man konnte unterschiedlicher Meinung sein, hat aber nichts getan, um sich Gewissheit zu verschaffen. Zum Beispiel hätte man auf die Einhaltung des Minsker Abkommens drängen können – getan hat man bekanntlich das Gegenteil. Wie wir aus dem Munde keiner Geringeren als Angela Merkel wissen, war dieses Abkommen aus westlicher Sicht nie dazu da, umgesetzt zu werden, sondern, die Russen hinzuhalten.
Man hätte versichern können, man werde die Ukraine nicht in die NATO aufzunehmen – was man faktisch ja auch bis heute nicht getan hat. Man hätte also nur das zur offiziellen Politik erklären müssen, was man ohnehin praktiziert hat. Hätte man es getan, wäre vermutlich kein Krieg ausgebrochen.
Wenn er aber doch ausgebrochen wäre, hätte man damit nichts verloren: Weder die Position der Ukraine noch die des Westens wäre schlechter gewesen, als sie es jetzt auch ist.
Dann aber könnten Leute wie Sie jetzt mit wesentlich besseren Argumenten behaupten, ihr Feindbild sei ein Foto der Realität gewesen – und nicht etwa eine self-fulfilling prophecy.
Rico Rehme schreibt:
Das er das Shirt mit voller Absicht gewählt hat, weil er weiß, wie sehr es Euch Journalisten triggert, auf die Idee kommt Ihr nicht?
Ich feiere ihn dafür. Und Eure Kommentare sind der beste Beweis.
Hirnschluckauf schreibt:
Viel wichtiger wäre es, wenn Reichelt und Mannhart sich mal um diesen Typen hier journalistisch „kümmern“ würden:
























