Klaus Schwab (Bild: shutterstock.com/Drop of Light)
Klaus Schwab (Bild: shutterstock.com/Drop of Light)
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Simsalabim: Weltwirtschaftsforum entlastet Schwab nach Fehlverhalten-Prüfung

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Da sieh mal an: WEF-Gründer Klaus Schwab wird urplötzlich von allen Vorwürfen reingewaschen. Alle Vorwürfe bzgl. seines schweren Fehlverhaltens sollen haltlos sein. Die neuen Interimspräsidenten sind der Gründer und CEO der US-Investmentfirma Black Rock, Larry Fink sowie selbsternannter Umweltaktivist und Philanthrop, Erbe des Schweizer Roche-Konzerns, André Hoffmann.

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat anonyme Vorwürfe wegen angeblichen Fehlverhaltens ihres Gründers Klaus Schwab untersucht und jetzt – Wunder über Wunder – als haltlos zurückgewiesen. Eine Anwaltskanzlei sei – ganz neutral natürlich – zu dem Schluss gekommen, dass dem mittlerweile 87-jährigen Deutschen nichts aber auch gar nichts vorzuwerfen sei.

„Es gibt keine Hinweise auf ein schwerwiegendes Fehlverhalten von Klaus Schwab“, teilte das Forum mit. „Geringfügige Unregelmäßigkeiten, die auf unklare Grenzen zwischen persönlichen Beiträgen und Forum-Aktivitäten zurückzuführen sind, spiegeln eher ein starkes Engagement wider als die Absicht, sich falsch zu verhalten.“

Dabei waren die Anschuldigungen alles andere als harmlos. Ein Bericht des britischen Telegraph erhob schwerwiegende Vorwürfe: Schwab soll persönlich die Daten des „Global Competitiveness Report 2017/18“ manipuliert haben, um den Brexit als wirtschaftliches Desaster erscheinen zu lassen. Das Vereinigte Königreich wurde ohne nachvollziehbare Datengrundlage von Platz 4 auf Platz 8 herabgestuft, nachdem Schwab per E-Mail anordnete, das Land dürfe „keine Verbesserung sehen“, um die Brexit-Befürworter zu schwächen. Interne WEF-Dokumente bestätigen „antidemokratische Praktiken“ und „Voreingenommenheit“. Kritiker wie Priti Patel sprachen von einem „Makel auf der Reputation des WEF“, Nigel Farage bezeichnet Schwab als das was er ist, als „gefährlichen globalistischen Manipulator“. Darüber hinaus deuteten Unterlagen darauf hin, dass Schwab auch Indiens Rangliste manipulierte, um Narendra Modis Teilnahme in Davos zu begünstigen.

Und jetzt- Simsalabim: All diese schwerwiegenden Vorwürfe rund um das Weltwirtschaftsforum (WEF) und dessen Gründer Klaus Schwab sind plötzlich erledigt und laut laut aktueller Berichterstattung „gegenstandslos“. Die Manipulationsvorwürfe, die über Jahre hinweg den Eindruck eines undurchsichtigen, machtpolitisch agierenden Forums erzeugten, sind vergessen.

Chef des Weltwirtschaftsforum ist Schwab trotzdem nicht mehr. Der Laden bekommt jetzt eine Doppelspitze. Und wer sind die neuen Chefs? Ahhh! André Hoffmann, einer der Erben des Schweizer Pharmakonzerns Roche, der sich als seit Jahren als selbsternannter Umweltaktivist und Philanthrop produziert. Und: Larry Fink. Ja, genau der, der Gründer und CEO der US-Investmentfirma Black Rock. Black Rock verwaltet/kontrolliert ein Vermögen von etwa 12,53 Billionen Dollar, ist in 30 Ländern vertreten und beherrscht maßgeblich den globalen Asset-Management-Markt. BlackRock spielt eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der Agenda 2030 also ist das aus dem Wegräumen Schwabs und seine nun stattgefundene Reinwaschung nur logisch. Und nur, um es nicht zu vergessen: Auch unser Gerade-mal-so-Kanzler Merz gehörte zu diesem Finanzgiganten.

(SB)

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