Weil sie Panik vor der eigenen Bedeutungslosigkeit haben, schießen ARD und ZDF – wie auch andere Mainstreammedien – aus vollen Rohren gegen ihre alternativen Konkurrenz der Gegenöffentlichkeit, sondern auch gegen jene, die diese finanzieren: Kleine und große Sponsoren, Spender und Unterstützer. Dass “Spiegel“ und Co selbst von Milliardären und ihren NGOs und Stiftungen profitieren oder sogar ganz offen finanziert wurden (oder werden) – Stichwort Millionenförderung durch Bill Gates – ist für sie natürlich kein Problem. Doch es geht sogar noch irrer: Um die soziale Ächtung jener, die eine kritische, freie und politisch unvoreingenommene Medienlandschaft fördern, auf die Spitze zu treiben, attackieren die Zwangsgebührenmedien und ihre Aktivistenkollegen des linken Feuilletons sogar Politiker, die – und sei es noch so oberflächlichen – gesellschaftlichen Umgang mit ihnen pflegen. So sieht sich Bundestagspräsidentin Julia Klöckner wegen ihres Besuchs auf einem CDU-Sommerfest auf dem Firmengelände des Koblenzer Milliardärs und “Nius”-Finanziers Frank Gotthardt einem Shitstorm ausgesetzt. Staatsmedien sehen ebenso wie das linke Kartell von SPD und Grünen in der wachsenden Reichweite von “Nius” eine Bedrohung, weil dieses Portal das liefert, was der öffentlich-rechtliche Rundfunk vorsätzlich verweigert – nämlich kritischen und investigativen Journalismus ohne ideologische Brille. Unablässig beschimpfen sie “Nius” und seinen Anchorman Julian Reichelt deshalb als “rechtspopulistisch” bis “rechtsextrem”.
Und ebenso natürlich jene, die dieses wichtige Medium am Laufen halten. Und jene nun auch noch gleich mit, die wiederum mit den Sponsoren sprechen und selbst noch so oberflächliche Nettigkeiten austauschen; Kontaktschuld dritten Grades quasi. Dass die CDU-Politikerin Julia Klöckner, die früher selbst lange in Rheinland-Pfalz in einem mittelständischen Verlag tätig war und als Repräsentantin des im Bundesland sehr wichtigen Wirtschaftszweiges Weinbau fungierte (unter anderem als Weinkönigin), mit Gotthardt, dem langjährigem Vorsitzenden des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsrates, seit vielen Jahren bekannt und verbunden ist, erklärt sich eigentlich von selbst – weswegen der Besuch eines Sommerfestes ihrer eigenen Partei, inklusive kurzer Begrüßungsworte, in ihrem Heimatbundesland eigentlich eine banale Selbstverständlichkeit wäre. Zumal Klöckner auch in der Vergangenheit immer wieder im Rahmen von Veranstaltungen der Koblenzer CDU auf Gotthardt traf. Dass dieses Fest auf dem Campus der CompuGroup Medical stattfand, deren Gründer Frank Gotthardt, ist dabei völlig unerheblich. Doch heute ist es ein Thema für die “Tagesschau”.
Verfall politischer Kultur
Denn die panikgetriebenen Hetzmedien jedoch legen ihr dies nun aus als vermeintlichen “Mangel an Neutralität”. Grüne und SPD werfen ihr vor, durch ihre Teilnahme an der Veranstaltung die „Brandmauer“ gegenüber “rechtsnationalen Akteuren” zu untergraben. Das sind übrigens dieselben Politiker, die kein Problem damit haben, die milliardenschwere Finanzierung linksradikale Akteure zu betreiben, die personelle Nähe zu Antifa und teils kriminell agierenden NGOs zu pflegen. Diese abstoßende Heuchelei mag man als Teil des Krisenkultes untergehender politischer Kräfte sehen, die sich mit immer unlautereren und antidemokratischeren Methoden an ihre schwindende Macht klammern, doch sie spricht Bände über den Verfall politischer Kultur insgesamt.
Es gibt wahrlich viel, was man an Klöckner kritisieren kann – aber dass sie an einem Sommerfest ihrer Partei teilnimmt und die spalterische Kontaktschuldpsychose – jedenfalls nicht in der von “Tagesschau“ und linken Blockparteien geforderten totalitären Konsequenz – nicht mitmachen will, gehört nicht dazu. Im Gegenteil. Klöckner verteidigt ihren Besuch: Das Sommerfest sei eine lokale Veranstaltung der CDU gewesen, und Gotthardt ein angesehener Unternehmer in der Region. Dass sie sich überhaupt rechtfertigt, ist eigentlich ein Ärgernis, ebenso wie ihre “Klarstellung”, ihre Teilnahme sei “nicht als Unterstützung für Nius” zu werten. Indem sie dies betont, springt Klöckner leider über das Stöckchen, das ihr linke Gesinnungsscharfrichter der Jounaille und die Real-Antidemokraten von SPD und Grünen hinhalten. Dabei müsste Klöckner eigentlich inzwischen wissen, wes Geistes Kind ihre niederträchtigen Kritikaster sind: Es sind dieselben, bei denen sie bereits wegen ihrer Entscheidung, keine Regenbogenflagge am Reichstag zu hissen, unter Rechtsextremismusverdacht steht. Vielleicht bewirkt der nunmehrige Scheißsturm gegen die zweite Frau im Staate bei ihr ja ein Damaskus-Erlebnis, wie aberwitzig und idiotisch die Brandmauer ihres eigenen Parteichefs Friedrich Merz ist und wie schnell die zwanghafte Ausgrenzung plötzlich jeden treffen kann. Und vielleicht überlegt sich dann auch Julia Klöckner, ob sie wirklich in einem Land leben will, in dem Menschen wegen ihrer Teilnahme an einem Sommerfest am Pranger stehen. Wer weiß, womöglich ist sie sogar für Überraschungen gut – und konfrontiert den Marionettenkanzler Merz, der diese Zustände zu verantworten hat, mit den Folgen seines Tuns. Dies würde allerdings Mut zur Führung voraussetzen. Julia Klöckner könnte damit beweisen, dass sie mehr kann, als nur nett zu lächeln. (DM)























