Haut mal wieder einen raus – und trifft den Nagel auf den Kopf: Gerald Markel (Foto:ScreenshotYoutube)
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Ösi-Unternehmer und Blogger Gerald Markel rechnet gnadenlos mit EU-Sanktionspolitik gegen Russland ab

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Nur einen Monat, nachdem die EU das 18. Sanktionspaket gegen Russland verabschiedet hat, bereitet man schon das 19. vor, das möglichst noch im September auf den Weg gebracht werden soll. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass den Eurokaten und der gesamten europäischen Politkaste die (wenn auch fälschlicherweise Albert Einstein zugeschriebene, inhaltlich aber dennoch richtige) Definition von Wahnsinn, immer wieder dasselbe zu tun, aber jedes Mal ein anderes Ergebnis zu erwarten, entweder nicht bekannt oder egal ist. Dass 17 Sanktionspakete, die offensichtlich nicht den gewünschten Erfolg hatten, darauf hindeuten könnten, dass diese Strategie vielleicht nicht die richtige sein könnte, kommt den selbsternannten Weltlenkern in Brüssel, Berlin und Paris offensichtlich nicht in den Sinn. Man macht einfach unverdrossen weiter und schadet damit vor allem sich selbst. Damit nicht genug, hat das „Wall Street Journal“ (WSJ) nun auch noch enthüllt, dass im Rahmen von „Sicherheitsgarantien“ für die Ukraine, europäische -und damit auch deutsche- Soldaten in der Ukraine stationiert werden sollen. Darüber habe US-Präsident Donald Trump die europäischen Regierungschefs bereits informiert. Zudem liegt die Idee auf dem Tisch, Europa und die Ukraine könnten sich nach Vorbild des Artikels 5 des NATO-Vertrages auf eine Beistandsklausel einigen. Damit würden die europäischen Staaten automatisch zur Kriegspartei, wenn Russland die Ukraine erneut angreifen würde. Laut „WSJ“ wurde dies ausdrücklich zwischen Trump, Bundeskanzler Friedrich Merz und den anderen Regierungschefs diskutiert.

Der österreichische Unternehmer Gerald Markel hat diesen Irrsinn auf Twitter der gebührenden vernichtenden Kritik unterzogen: Der britische Premierminister Keir Starmer habe bereits die Befehle dafür unterschrieben, innerhalb der ersten Woche nach der Verkündung einer Waffenruhe, Truppen und Flugzeuge in die Ukraine zu entsenden und im Falle eines Angriffs auf sie, in der Ukraine zurückschlagen – und das, obwohl die gesamte britische Armee derzeit nur knapp 55.000 Infanteristen für einen Gefechtseinsatz zusammenbrächte, was weniger sei als die Ukrainer derzeit alleine in Pokrovsk im Feld hätten. Gemessen an den Verbrauchszahlen an der ukrainischen Front, habe Großbritannien für genau drei Tage Artilleriemunition.

“Ökonomische Atombombe“

„Und während die Russen circa 800.000 Mann haben die teilweise seit drei Jahren in Schützengräben, Häuserkampf und Drohnenkrieg leben, hat die Manöversoldatenarmee der Briten nicht einmal 1.000 Soldaten mit ECHTER Kampferfahrung in ECHTEN Kriegen“, so Markel. Dies gelte noch mehr für alle Kontinentaleuropäische Armeen. Die neuen Sanktionspläne gegen Russland -vor allem den Plan des „endgültigen Diebstahls“ der beschlagnahmten Gelder der russischen Zentralbank- bezeichnet er als „ökonomische Atombombe“. Wenn Europa die seit drei Jahren eingefrorenen 300 Milliarden der russischen Zentralbank stehle, komme „der jüngste Tag für den Finanzplatz Europa“. Denn das einzige unumstößliche Gebot auf dem Planeten des Geldes sei, dass anvertrautes Geld unantastbar sei. Verstoße ein Wirtschaftsraum ohne jegliche internationale Rechtsgrundlage dagegen, sei er „ab der Minute der Tat toxisch“ – und sämtliche Geldanleger des Planeten, von Zentralbank bis Fond, von Privatanleger bis zum Mega-Konzern, würden sofort ihre Einlagen abziehen, weil deren Sicherheit dann nicht mehr sakrosankt sei. Die Idee, das russische Vermögen der Ukraine zu geben, klinge für „Moraltaliban“ bestechend, so Markel, in der ökonomischen Realität wäre es jedoch „der Super-GAU, der Europa vernichtet“. Kein Mensch, vom Milliardär bis zum kleinen Rentner, könne sich davor schützen.

Und das alles, „weil diese Leute sich so tief ins Rabbithole des Ukraine-Krieges versenkt haben, dass Ihr Schicksal nun mit dem des Regimes Selenskyj untrennbar verbunden ist und Sie deshalb vor nichts mehr zurückschrecken“, so Markels Fazit. Er schließt mit der eindringlichen Warnung: „Die Koalition der Wahnsinnigen muss gestoppt werden bevor es zu spät ist“. Dem kann man sich nur anschließen. Die völlig wahnwitzige Nibelungentreue der EU zu einem dysfunktionalen, instabilen und hochkorrupten Land, dem gegenüber keinerlei formale Bündnispflichten bestehen, unter völliger Hintanstellung sämtlicher vitaler Eigeninteressen, droht nun, den Untergang Europas endgültig zu besiegeln. (TPL)

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