EZB-Chefin Lagarde (Foto:Imago)
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Lobbyistische Globalisten-Inzucht? EZB-Lagarde wird an WEF-Spitze wechseln

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Nachdem das Weltwirtschaftsforum WEF in Davos seinen monatelangen Streit mit seinem greisen Gründer und langjährigen Chef Klaus Schwab offiziell beendet hat, macht man nun den Weg dafür frei, dass die in zwei Jahren aus dem Amt scheidende Europäische Zentralbank Präsidentin Christine Lagarde den WEF-Stiftungsrat leiten wird. Dies entspricht auch dem Wunsch Schwabs. Bis dahin werden der Amerikaner Larry Fink, der Chef der milliardenschweren Investmentgesellschaft Blackrock, dem ehemaligen Arbeitgeber von Bundeskanzler Friedrich Merz und André Hoffmann, der Vize-Chef des ebenfalls milliardenschweren Pharma-Giganten Roche den Stiftungsrat gemeinsam führen.

Hoffmann ist ein glühender Verfechter des Klimawahns und der Idee, dass Unternehmen nicht einfach Profit machen, sondern auch die Welt retten sollen. Konkret bedeutet das, sich dem Wokeismus auszuliefern und dem Rest der Welt Vorschriften zu machen, wie er zu leben hat. Damit liegt er ganz auf der Linie Schwabs. Lagarde fügt sich ebenfalls nahtlos in diese Gesellschaft ein. Nicht nur, dass ihr bereits die fachliche Qualifikation für ihr derzeitiges Amt völlig abgeht, Ende 2016 wurde sie von einem französischen Gericht wegen Fahrlässigkeit verurteilt, weil sie während ihrer Amtszeit als Finanzministerin keinen Widerspruch gegen die Zahlung einer exorbitanten Entschädigungssumme von 400 Millionen Euro gegen den dubiosen Unternehmer Bernard Tapie eingelegt hatte, die diesem in einem umstrittenen Schiedsverfahren zugebilligt worden war,

“Geringfügige Unregelmäßigkeiten”

Das Gericht hielt Lagarde zwar für schuldig, sprach aber keine Strafe aus – und zwar mit der Begründung, dass sie eine „Persönlichkeit“ sei, einen „internationalen Ruf“ zu wahren habe und weil sie damals damit beschäftigt gewesen sei, gegen die internationale Finanzkrise zu kämpfen! Das Urteil hatte für Fassungslosigkeit gesorgt, aber keine negativen Konsequenzen für Lagardes Karriere. Danach wurde sie Vorsitzende des Internationalen Währungsfonds und der EZB. Auch Schwab selbst muss keine weiteren Nachteile fürchten, obwohl ihm unter anderem die Veruntreuung von Geldern und sexuelle Belästigung von Mitarbeitern vorgeworfen worden war. Eine Anwaltskanzlei, die mit der Untersuchung der Vorwürfe beauftragt worden war, habe „geringfügige Unregelmäßigkeiten“ festgestellt, die auf eine unklare Abgrenzung zwischen persönlichen Beiträgen und der Tätigkeit des Forums zurückzuführen seien, hieß es vom WEF, das den Bericht jedoch unter Verschluss hält.

Schwab selbst, der das WEF nach Gutsherrenart geführt hatte, sprach von einer Vereinbarung, „welche die gegenseitigen Beziehungen normalisiert und den Weg für eine fruchtbare Zusammenarbeit in der Zukunft ebnet“.
In Davos wächst also weiter zusammen, was zusammengehört: Selbsternannte Milliardärs-Philanthropen bleiben unter sich, belehren die Menschheit, wie sie zu leben hat, halten sich selbst aber nicht an die eigenen Vorgaben und spielen sich als Moral-Elite des Planeten auf. Eine Gestalt wie Lagarde passt perfekt in diese verkommene Mischpoke.

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