Am 13. August 2025 unterzeichnete er die 190. Executive Order (präsidiale Anordnung) zur Sicherung der amerikanischen Medikamentenversorgung durch den Aufbau strategischer Vorräte. Ohne Diskussion im Parlament.
US-Präsident müsste man sein. Schon in der Antike gab es solche Machtfülle. Cäsar hob die Hand, und das Reich folgte. Heute reicht Donald Trump ein Stift. Die Machtfülle eines amerikanischen Präsidenten ist um ein Vielfaches größer als die eines deutschen Bundeskanzlers.
Caesarische Macht
Wenn Trump seine Executive Order unterschreibt, klingt es wie der Donner des germanischen Gottes Thor. Ein Schlag, ein Strich, und das Land spürt es sofort. Die amerikanische Verfassung sieht diese Executive Orders ausdrücklich vor. Sie sind ein fest verankerter Teil der präsidialen Macht. Und Trump nutzt sie. Seit seinem Amtsantritt am 20. Januar 2025 hat er bereits 191 Executive Orders unterschrieben.
Starke Trümpfe in Trumps Hand
Diese Executive Orders sind seine stärksten Trümpfe. Sie verändern die Realität eines Landes augenblicklich. Der Präsident setzt seine dicke Unterschrift darunter, und das Fernsehen ist live dabei. Trump zieht den Stift wie der Sheriff seinen Colt: ein Strich, und die Steuern sinken. Ein zweiter, und die Südgrenze ist dicht. Ein dritter, und fesselnde Klimavorschriften fallen.
Der Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen, das viel auf CO₂-Behauptungen fußte. Trump wischte es mit seiner Unterschrift vom Tisch. US-Firmen atmeten auf, ihre Kosten sanken. Deutsche Unternehmen, weiter im Korsett der Klimavorschriften eingeschnürt, leiden bis heute unter einem Wettbewerbsnachteil, der Monat für Monat größer wird.
Und Deutschland staunt
In Deutschland staunt man mit offenem Mund. So viel unmittelbare Kraft in einer Hand! Hier mühen sich Gesetze durch Ausschüsse, Sitzungen und Protokolle, bis von der ursprünglichen Idee kaum etwas übrig bleibt. In den USA dagegen passt das Instrument der Executive Order genau zu Trump. Für ihn als Unternehmer ist es selbstverständlich zu sagen: So wird es gemacht und dann wird es gemacht.
Angela Merkel hatte ebenfalls einen Zauberstab
Nur, der stand nicht im Grundgesetz. In Thüringen wurde ein Ministerpräsident gewählt und mit ihrem Anruf rückgängig gemacht. Kein Gesetz, kein Papier, nur ein Telefonat und alle fügten sich.
Noch deutlicher wurde es 2015. Merkel öffnete im Alleingang die Grenzen für Millionen von Migranten. Sie tat so, als hätte sie die Macht eines US-Präsidenten mit seiner Executive Order. Hatte sie nicht. Dennoch verfügte sie, und alle kuschten. Kein Gesetz, keine Abstimmung, keine Zustimmung des Parlaments. Auch nachträglich nicht. Zwar kam später ein Asylpaket, doch die Grenzöffnung selbst blieb ohne Legitimation. Ein Satz, ein Befehl, und ihre Partei folgte ihr wie ein Schoßhündchen.
Executive Orders entfalten ihre Wirkung sofort
Behörden setzen sie um, Ministerien handeln, die Nation spürt den Umbruch am selben Tag. Die Wucht ist antik: Cäsar hebt die Hand, Thor donnert und Amerika bewegt sich. Deutschland? Sitzung um Sitzung, Ausschuss um Ausschuss und am Ende bleibt ein kastriertes Papier.
Ehrlicher erscheint der Donner, den jeder hört, als der Zauberstab, der im Hinterzimmer geschwungen wird.























