Julia Klöckner hat es tatsächlich gewagt, nius und die taz in einem Atemzug zu nennen und Vergleiche anzustellen.
Das ist genauso sinnvoll, als wenn neue Schuhe mit alten Schuhen, die in Hundekot getreten wurden miteinander vergleicht. Nius ist Journalismus, wie er sein sollte, nämlich regierungskritisch und die taz ist ein kommunistisches Hetzblatt, das selbst eine Klorolle verhässlicht.
Aber egal, beide Blätter sind in aller Munde und es ist wie überall ein Kampf rechts gegen links.
Der Autor Jan A. Karon (nius) hat jetzt in die köstliche Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse eingegriffen, weil sich ein „Spiegel“-Mann ebenfalls eingemischt hatte und schreibt:
Der kollektive NIUS-Meltdown wegen Julia Klöckner lässt allerhand debile Takes an die Öffentlichkeit gelangen, dieser ist jedoch besonders schön: Der SPIEGEL-Journalist Arno Frank (der natürlich nebenbei »taz«-Kolumnist ist) nennt NIUS bei »radioeins« eine »Drecksschleuder«, die für »Magengeschwüre« sorge und außerhalb des legitimen journalistischen »Spektrums« liege, welches sich ihm zufolge zwischen der linksradikalen »taz« und linken »FAZ« befindet, die Arno Frank wiederum für honorig konservativ hält. Wer den Niedergang der »FAZ« nicht mitbekommen hat, lebt unter einem Stein und versteht natürlich nicht, warum es überhaupt solch einen großen Markt und solch ein Interesse für NIUS gibt. Frank führt dann weiter aus, dass NIUS vom »Tech-Bro« () Frank Gotthardt finanziert werde, der sich mit Julian Reichelt einen
»Bluthund an langer Leine« hält und eine »entfesselte« BILD-Zeitung »auf Ketamin« (also einer extrem betäubenden Droge) erschaffen habe. Das ist alles so herrlich dumm, dass es jeden Menschen mit Gehirnzellen regelrecht belustigt. Aber zwinker, zwinker, ich hoffe, man hat gehört, dass Arno Frank bei »Interview« die Anführungszeichen mitspricht, weil: bei uns gibt es in echt gar keine Interviews.
Diese Journalismus-Simulanten sind in ihren Hirn-Arealen so linksverboomert, haben sich null mit unserer Berichterstattung, unseren Recherchen, Reportagen und Enthüllungen auseinandergesetzt, dafür aber 30 Jahre verpennt, benutzen völlig falsche Begriffe, um jung zu wirken, und verstehen jetzt gar nicht mehr, was um sie herum passiert. Das NPC-Journo-Gehirn (Achtung, wieder neues Wort, Herr Frank!) wurde für diese neue Abzweigung nicht programmiert, so haben wir das nicht gelernt! Zeitgleich schreiben dann ihre »SPIEGEL«-Kollegen die »Nachrichten«, die es bei NIUS angeblich gar nicht geben würde, aber irgendwie doch exklusiv gibt, dreist ab (https://x.com/jannibal_/status/1751315371821273188) und verweigern der Öffentlichkeit die Verfassungsschutzgutachten, die NIUS publik macht (https://api.nius.de/api/assets/office-hr/64a7c9da-6a9a-409e-9141-16ed0e1e9d80/gutachten-bfv-afd4.pdf?version=0).
Dieser gesamte Kommentar ist das Paradebeispiel für einen Tyrannosaurus Rex-Redakteur, der schon bald Rang, Namen und Einfluss verloren haben wird, und alles daran ist schön. P.S.: Kommen Sie doch mal in unsere Morgenshow, Herr Arno Frank, Sie sind natürlich eingeladen, wir therapieren Sie gerne.
Die Debatte wird übrigens nicht lange anhalten. Die taz wird es wahrscheinlich bald nicht mehr geben.























