Ein weiteres Zeichen für den dramatischen Niedergang Deutschlands ist die inzwischen geradezu fluchtartige Rückkehr von Polen, die eigentlich seit Jahrzehnten wegen der guten Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten scharenweise nach Deutschland gekommen und auf Baustellen, in der Pflege, in der Landwirtschaft und in vielen anderen Bereichen eigentlich gar nicht wegzudenken sind. Inzwischen ist die Lage aber so desolat, dass viele die Heimreise antreten, weil sie dort bessere Bedingungen vorfinden. 2024 gab es erstmals seit 1999 eine negative Bilanz, weil rund 9. 000 mehr Polen aus‑ als eingewandert sind.
Der homosexuelle Schriftsteller Jacek Dehnel ist nach fünf Jahren Berlin nach Warschau zurückgekehrt. Es war vor allem die überbordende Bürokratie, die ihn zermürbt hat. „Ich habe den Eindruck, dass Deutschland in Bezug auf die alltägliche Lebensqualität ein ‚Failed State‘ ist“, so Dehnel, wobei der Staat in Deutschland im Gegensatz zu failed states eher zu viel als zu wenig Kontrolle habe. Für alles müsse man einen Antrag stellen, die Ämter seien unkooperativ, bürokratisch und in der Regel nicht digital zugänglich. Sein Eindruck sei, „dass die deutsche Gesellschaft daran gewöhnt ist, dass der Staat sie auf diese Weise drangsaliert – und das als normal ansieht“. Ärger mit irgendwelchen Ämtern sei die Regel, das Steuersystem sei kompliziert – und alle würden das „als selbstverständlichen Teil des Lebens“ hinnehmen. In Polen habe er dagegen den Eindruck „eines ständigen Wachstums, der Verbesserung, Modernisierung, Erleichterung und Optimierung des Alltagslebens“.
Zur Verzweiflung getrieben
Mit Deutschland verbinde er angesichts seiner Erfahrungen hingegen „eine ständige Verkomplizierung, einen schleichenden Verfall“, so Dehnel. Laut André Fritsche, dem Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus, wird es immer schwieriger, überhaupt noch polnische Arbeitskräfte nach Deutschland zu locken. Polen sei inzwischen weltweit auf Platz 20 der Weltwirtschaft und ein „attraktiver Standort für viele, auch wieder zurückzugehen“.
Die Polen stört also genau das, was auch immer mehr Deutsche zur Verzweiflung treibt. Was die Berichte über die Rückkehr so vieler Polen aber konsequent verschweigen, ist die kulturelle Selbstauflösung Deutschlands durch die millionenfache muslimische Massenmigration, der Polen sich konsequent verweigert. Dass dies ein weiterer Grund ist, warum immer mehr Polen nicht nur aus ökonomischen, sondern auch und gerade aus kulturellen Gründen in die Heimat zurückkehren bzw. gar nicht erst nach Deutschland kommen, erfährt man nicht. Jedenfalls unterstreicht auch diese Entwicklung, dass Deutschland sich auf dem absteigenden Ast befindet und in aller Welt nur noch als abschreckendes Beispiel gilt, wie man ein einst florierendes Land durch ideologischen Wahnsinn selbst zerstört. (TPL)























