Mohrenstraße (Bild:Grok)
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Eilantrag erfolgreich: Links-woke Jakobiner-Umbenennungshow um Mohrenstraße gestoppt

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Gute Nachrichten aus Wokeistan-Berlin: Der eingereichte Eilantrag der Bürgerinitiative war erfolgreich, die Umbenennung der Mohrenstraße wurde erstmal gestoppt. Das Bezirksamt Berlin Mitte darf nun nicht die Umbenennung wie geplant durchführen.

Die geplante Umbenennung der Mohrenstraße in Anton-Wilhelm-Amo-Straße ist vorerst gestoppt. Ein Eilantrag der Bürgerinitiative hatte Erfolg. Die juristisch fragwürdige, politisch aufgeladene Umbenennungsaktion darf nicht wie geplant am Samstag durchgezogen werden – und die öffentlich inszenierte Feier zur Enthüllung der neuen Straßenschilder fällt aus. Das ist ein Sieg der Vernunft über ideologische Selbstgerechtigkeit.

Das Verwaltungsgericht Berlin begründete seine Entscheidung damit, dass noch laufende Widerspruchsverfahren gegen die Umbenennung eine aufschiebende Wirkung haben. Solange diese Verfahren nicht abgeschlossen sind, darf das Bezirksamt keine vollziehbaren Maßnahmen ergreifen – also auch keine Straßenschilder austauschen oder enthüllen. Das Gericht stellte damit klar, dass rechtsstaatliche Verfahren nicht durch politische Eile oder ideologische Dringlichkeit ausgehebelt werden dürfen. Es kritisierte ausdrücklich, dass das Bezirksamt diese offenen Verfahren ignorierte und dennoch vollendete Tatsachen schaffen wollte. Mit seiner Entscheidung hat das Gericht ein wichtiges Signal gesetzt: Auch politisch motivierte Symbolpolitik muss sich an Recht und Gesetz halten.

Der Begriff „Mohr“ ist keineswegs veraltet oder „ungewohnt“. Er wurde von einer lautstarken linken Minderheit gezielt problematisiert, um ein weiteres Feld für symbolische Machtdemonstration zu schaffen. Anstatt historische Begriffe im Kontext zu erklären, wird versucht, sie durch administrative Gewalt aus dem öffentlichen Raum zu verbannen. Es geht nicht um Aufklärung oder echten Antirassismus – sondern um Umerziehung von oben, betrieben von einem politisch-medialen Milieu, das sich anmaßt, moralisch über allen anderen zu stehen.

Das zeigt sich einmal mehr konkret an der geplanten Umbenennung der Mohrenstraße in Anton-Wilhelm-Amo-Straße. Als neue Namenspatron für die Mohrenstraße soll ausgerechnet Anton Wilhelm Amo herhalten – ein Name, der von den Umbenennungsbefürwortern als vermeintlich „würdige Alternative“ verklärt wird. Amo war zwar der erste bekannte afrikanischstämmige Akademiker im deutschsprachigen Raum, doch seine Biografie ist keineswegs das ungebrochene Heldensymbol, als das sie heute vermarktet wird. Amo wurde als Kind versklavt, nach Europa verschleppt – und diente anschließend als Prestigeobjekt aufgeklärter Fürstenhöfe. Seine akademische Karriere verdankte er weniger persönlicher Freiheit als einem System kolonialer Repräsentation. Dass ausgerechnet eine durch Sklaverei geprägte Biografie nun als moralischer Kontrapunkt zur angeblich „rassistischen“ Mohrenstraße dienen soll, offenbart die historische Oberflächlichkeit und politische Scheinheiligkeit jener, die diesen Namenswechsel betreiben – sie instrumentalisieren ein Einzelschicksal für ihr ideologisches Sendungsbewusstsein.

Dieses linke Bilderstürmertum ist der ideologische Nachfolger der Jakobiner: Statt Statuen zu stürzen, werden heute Straßennamen ausgelöscht. Ganze Stadtgeschichten werden umgeschrieben, nicht durch Bildung oder Diskurs, sondern per Verwaltungsakt. Wer widerspricht, wird eingeschüchtert – wie über 1.000 Anwohner, denen Gebühren für ihren Widerspruch angedroht wurden. Der linke Umerziehungsfuror hat nun wenigstens kurzfristig eine Pause. Und das ist ein echter Grund zum Jubeln.

(SB)

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