Nordstream nach der Sprengung: War die ganze Geheimnistuerei um die Sabotage Deutschlands der Ampel am Ende für die Katz? (Foto: Imago)
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Trotz Festnahme im Fall Nord-Stream: Natürlich keine öffentliche Debatte in Deutschland

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Mit der gestrigen Festnahme eines Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Anschlag auf die Nord Stream Pipelines müsste endlich auch die höchstwahrscheinliche Beteiligung der Ukraine in der deutschen Öffentlichkeit breit diskutiert werden.
Auf Grundlage eines europäischen Haftbefehls, wurde ein 49-jähriger Mann namens Serhii K. in Italien verhaftet, wo er mit seiner Familie Urlaub machte. Fast drei Jahre nach dem Anschlag ist dies der erste Ermittlungserfolg der Bundesanwaltschaft. K. soll zu der Gruppe gehört haben, die die Sprengsätze an den Gaspipelines anbrachte. Dafür sollen die Täter eine mit gefälschten Ausweispapieren gemietete Jacht benutzt haben, die von Rostock aus startete. K. soll zu den Koordinatoren der Operation gehört haben. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig feierte die Verhaftung als „sehr beeindruckenden Ermittlungserfolg“. Die Sprengung der Pipelines müsse aufgeklärt werden, auch strafrechtlich.

Das Kommando, dem der Verdächtige angehört haben soll, sei in “ukrainische Strukturen” eingebunden gewesen, heißt es aus Ermittlerkreisen. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte offiziell stets bestritten, dass die ukrainische Regierung in irgendeiner Form an dem Anschlag beteiligt gewesen sei. Glaubwürdig war dies noch nie, da die Pipelines, die Deutschland mit günstigem Gas aus Russland versorgten, ein zentrales Kriegsziel der Ukraine waren. Dass eine Gruppe von tollkühnen Abenteurern aus eigenem Entschluss und ohne Segen der Regierung eine filmreife Aktion durchführten, die den größten Sabotageakt in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg darstellt und Deutschland Abermilliarden an direkten und indirekten Schäden verursacht hat, ist geradezu albern.

Kriegerischer Akt

Der Beschuldigte wird nach der Überstellung aus Italien dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der über die Untersuchungshaft entscheidet. Dies kann sich noch über Wochen hinziehen, und auch dann ist noch lange nicht sicher, ob K. die ganze Wahrheit über die Hintergründe des Anschlags kennt bzw. ob er sie offenlegen wird. Die deutschen Mainstreammedien haben sich in den letzten drei Jahren wahrlich nicht mit großem Interesse an dieser ungeheuerlichen Aktion hervorgetan, die eigentlich einen ständigen Auskunftsdruck auf die Bundesregierung hätte nach sich ziehen müssen. Aber da die Ukraine in diesen Kreisen längst wichtiger ist als das eigene Land und Selenskyjs Heiligenschein unter keinen Umständen verdunkelt werden darf, hielt man sich tunlichst zurück, die Drahtzieher des Anschlags zu ermitteln. Nun darf man gespannt sein, ob sich daran etwas ändert, wenn die Aussagen Ks eine Beteiligung der ukrainischen Regierung bestätigen.

Damit wäre endgültig klar, dass es sich um einen kriegerischen Akt gegen Deutschland gehandelt hat, der nicht nur die Einstellung sämtlicher Ukraine-Hilfen, sondern den Abbruch sämtlicher Beziehungen und die Einforderung von Schadenersatzzahlungen nach sich ziehen müsste. Dies ist bei der unerschütterlichen Nibelungentreue zur Ukraine jedoch ausgeschlossen, schon allein deshalb, weil dann zwei Bundesregierungen und die gesamte politisch-mediale Kaste abermals als völlige Narren entlarvt wären. (TPL)

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