Winter is Coming – Egal, Hauptsache ich bin Kanzler
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Friedrich Merz – Der Wolkenkuckucksheim-Kanzler

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„Wolkenkuckucksheim“ bezeichnet im Deutschen eine utopische, fantasievolle und nicht greifbare Welt ohne Bezug zur Realität, ähnlich einem Luftschloss oder einem Hirngespinst. Der Begriff stammt aus der antiken griechischen Komödie Die Vögel von Aristophanes, in der die Vögel eine Stadt in den Wolken errichten. (Google)

Wenn man unseren Bundeskanzler so hört, könnte man denken, er würde in einer, seiner eigenen Parallelwelt leben und weit von der Realität agieren.

„Unter der alten Regierung hat es Kapitalabfluss gegeben. Unter dieser Regierung gibt es jetzt neue Zuversicht, Kapitalzuflüsse. Es wird wieder in Deutschland investiert. Das sind Schritte in die richtige Richtung.“

Man weiß wirklich nicht, ob man lachen oder weinen sollte ob dieser Phrasen. Kriegt Merz nicht mit, dass immer mehr Firmen und Leistungsträger aus Deutschland fliehen, dass die Arbeitslosenzahlen explodieren und das „Migrantengeld“ den Haushalt auffrisst?

Die Leute sind zurecht empört:

Niemand wird nennenswert in dieser leistungsfeindlichen, überbürokratischen, Filzokratie investieren, wir erleben es gerade. Glückwunsch Herr Merz!

Wie denn? Ihr macht doch alles damit die Firmen in diesem Land keinen billigen Strom bekommen! Ihr seid die Kostentreiber und die Wirren in Brüssel, die immer neue idiotische Gesetzesvorgaben auf den Tisch bringen, die unsere Wirtschaft noch weiter kaputt machen!

Wo genau gibt es Zuversicht? Kanzler Klingbeil erhöht doch jetzt die Steuern. Als, woher mit dieser SPD Zuversicht herleiten? Ich nehme die CDU als Juniorpartner dieser Koalition wahr. Vielleicht denken Sie mal darüber nach…. Grüße vom Ex Wähler

Volatile und zu teure Energie, Migration,irrwitzige Bürokratie, naive Klimapolitik und viel zu hohe Sozialkosten sind gravierende Standortnachteile und Investitionsbremsen.Stramme Haltung ,Sprüche helfen 0. Nichtstun und ein krawalliger Koalitionspartner machen Lösungen unmöglich.

Welche Zuversicht? Ihr verschleudert weiter unser Geld in die Ukraine, die illegalen Grenzübertritte finden immer noch statt, gelogen beim Strom und bei den Steuern. Der „Auslandskanzler“ gondelt rum und überlässt das Land dem Wahlverlierer SPD. Kein Gewinner. Ein Verlierer.

Ich bin aus der Branche und kann laut und deutlich sagen: die Wirtschaft hat kaum mehr Hoffnung, die Standortflucht wird spätestens im ersten Quartal 2026 jeden Rahmen sprengen.

Solange man Atomkraft ausklammert und dekadent auf billiges und sauberes Russengas verzichtet – wird das nichts mit dem Aufschwung. Dafür sind die Kosten für den Grünen Wahnsinn zu hoch für die Produktion und für die Verbraucher. Da gibt es keine gesteigerte Nachfrage.

Während Deutschland in der Stagnation verharrt, vollzieht Argentinien unter Präsident Javier Milei einen radikalen Kurswechsel. Milei übernahm ein Land am Abgrund: Hyperinflation von über 200 Prozent, eine Armutsquote jenseits der 50 Prozent, ein kollabierender Staatshaushalt.

Doch statt kosmetischer Eingriffe setzte er auf den brutalen Schnitt. Er kappte Staatsausgaben, beendete die Geldflut, baute Bürokratien ab und befreite Märkte. Die Wirkung ließ nicht auf sich warten: Die Inflation fiel binnen Monaten dramatisch, im Juni lag sie bei nur noch 1,5 Prozent – dem niedrigsten Monatswert seit fünf Jahren.

Die Armutsquote sank von über 52 auf gut 31 Prozent. Zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt erzielte das Land einen Haushaltsüberschuss. Der Peso stabilisierte sich, internationale Investoren kehrten zurück, der Internationale Währungsfonds stellte neue Kredite bereit, und selbst in den Dollar-Berechnungen legten argentinische Reallöhne zu.

Der Kontrast könnte größer nicht sein. Deutschland simuliert Konjunktur, Argentinien setzt auf Reform. In Berlin verwaltet man den Niedergang und wärmt sich an Strohfeuern. In Buenos Aires hat ein Präsident die Kraft gefunden, das Establishment herauszufordern und den Menschen zu sagen, dass es keinen bequemen Weg zurück in den Wohlstand gibt – nur den unbequemen Weg nach vorn. Milei hat das Tabu gebrochen, dass radikale Marktpolitik in der Krise unmöglich sei. Er hat gezeigt, dass Mut, Klarheit und Konsequenz Vertrauen schaffen können, wo zuvor nur Resignation herrschte.

Deutschland dagegen hält an alten Dogmen fest, diskutiert über Nebenschauplätze und verliert seine industrielle Basis. Der Unterschied zwischen Rauch und Flamme, zwischen Illusion und Realität, zwischen Strohfeuer und Feuerkraft könnte kaum deutlicher sein. Was in Argentinien eine Flamme der Erneuerung entfacht hat, bleibt in Deutschland ein verglühter Rest Funken.

Und genau hier liegt die Mahnung: Ohne einen radikalen Kurswechsel wird die deutsche Wirtschaft weiter in die Kälte der Rezession sinken. Wer echte Erneuerung will, braucht nicht die Politik der Strohfeuer, sondern den Mut zur Flamme.

Vielleicht bezieht sich Merz in seiner Zuversicht auf die Kriegswirtschaft, die gerade floriert. Aber eben auch nicht mehr lange. Trump und Putin sind da schon ein Stück weiter.

Wie weit sich Merz mittlerweile von der Realität entfernt hat, erfährt man dann hier:

„Lassen Sie uns in dieser Koalition miteinander reden und nicht übereinander reden. Und wenn wir übereinander reden, gut übereinander reden. Wir können in so einer Koalition einiges hinbekommen. Lasst uns zusammen zeigen, dass Veränderungen möglich sind.“

Mit der SPD? Schon klar. Merz sollte endlich die bittere Wahrheit akzeptieren, als so hohl daher zu reden:

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