Sehen wir hier eine krankgeschriebene Pädagogin? (Symbolbild:Grok)
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Sowas ist nur in Deutschland möglich: Lehrerin seit 15 Jahren krankgeschrieben – ohne medizinische Untersuchung und bei vollem Gehalt

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Der Bildungsnotstand in Deutschland hat viele Facetten: Zunehmende Verdummung der Jugend, Folgen der Massenmigration mit sprachlichen, religiösen und kulturellen Problemen an den Schulen und auch die Abschaffung des Leistungsprinzips auf allen Ebenen fordern ihren Tribut. Zu allem Übel existiert auch noch ein gigantischer Lehrermangel. Umso grotesker mutet da der diese Woche für Schlagzeilen sorgende Fall einer Lehrerin aus Nordrhein-Westfalen an, die seit 2009 – fast 16 Jahren – durchgehend  krankgeschrieben ist – und das wohlgemerkt in Zeiten knapper Kassen und grassierenden Unterrichtsausfalles. Bis heute wurde seitens der Schulverwaltung und der Landesregierung nicht gehandelt, und das, obwohl die Beamtin weigert (!), eine amtsärztliche Untersuchung anzutreten. 15 Jahre lang fließt also munter Steuergeld für eine Lehrerin, die keinen Unterricht gibt, während Schulen unter Lehrermangel ächzen. Dies ist zwar ein Extremfall- aber definitiv kein Einzelfall. Es ist ein Symptom eines krankes System, das Verantwortungslosigkeit toleriert und dringende Reformen blockiert.

Dass der Fall überhaupt publik wurde, lag daran, dass nun endlich Bewegung in die Affäre kommt: Die Lehrerin hatte dreisterweise gegen die angeordnete medizinische Untersuchung geklagt, sie als “unverhältnismäßig” bezeichnet und sich auf ihr Persönlichkeitsrecht berufen. Gerichte in Düsseldorf und Münster wiesen ihre Klage ab: Der Staat hat ein berechtigtes Interesse, die Dienstfähigkeit zu prüfen. Dass es 15 Jahre dauerte, bis dieser Schritt eingeleitet wurde, ist ein Armutszeugnis für die Behörden.

Linkes Laissez-Faire

Warum man die Situation so lange eskalieren, ließ, ist ein Rätsel; die Antwort dürfte in der üblichen Mischung aus bürokratischer Trägheit und falsch verstandener Rücksichtnahme liegen. Denn auch das gehört zum besten Deutschland aller Zeiten: Während Schülerinnen und Kolleginnen unter Überlastung leiden, wird Untätigkeit geduldet.

Der Fall wirft ein grelles Licht auf die Schwächen des Beamtenstatus. Die Verbeamtung, ursprünglich ein Garant für Stabilität, wird immer mehr  zur Farce. Lehrer stehen unter enormem Druck; die einstigen “Mode-Erkrankungen” für professionelle Simulanten – Burnout, Depressionen und andere “psychische Erkrankungen”, sind heute real und auch keine Seltenheit mehr. Doch  im vorliegenden Fall das etwas anderes; 15 Jahre ohne Einsatz oder Klärung der Situation ist nichts anderes als ein eklatanter Missbrauch eines Systems, dem es an transparenten Kontrollen und Konsequenzen mangelt und das durch ein linksideologisches Mindset und ein verantwortungsloses Laissez-faire zur Karikatur seiner selbst gemacht wurde. Während die Politik über Lehrermangel klagt, werden Ressourcen verschwendet. Schulen kämpfen mit unbesetzten Stellen, und engagierte Lehrkräfte tragen die Last für diejenigen, die das System ausnutzen. (TPL)

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