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Zwangsarbeit für Oma und Opa?

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Die Provokation auf zwei Beinen, Marcel Fratzscher hat mal wieder etwas ganz Dummes rausgehauen, dass die Leute an den Rand des Wahnsinns treibt. Er fordert ein Pflichtjahr für die Rentner, als Solidaritätsbeitrag für die immer älter werdende Gesellschaft.

Also: Nach einem arbeitsreichen Leben, sollen Oma und Opa noch mal ran (zum Beispiel als Altenpfleger), um den Leuten, die nie gearbeitet haben und auch nicht arbeiten werden, ein sorgenfreies Leben zu garantieren?

Das ist keine Solidarität, das ist pure Verarschung, ein echter Fratzscher eben.

Die Wut über so viel Unverschämtheit ist verständlicherweise groß:

Sahra Wagenknecht schreibt:

Der Militarismus hat jetzt offenbar auch die Hirne von Deutschlands Top-Ökonomen vernebelt: der Vorschlag, alten Menschen, die ihr Leben lang geschuftet haben und zum Dank dafür in Deutschland oft genug mit Armutsrenten abgespeist werden, jetzt noch ein Pflichtjahr, bevorzugt bei der Bundeswehr, aufzudrücken, ist an Zynismus kaum zu überbieten. Wir brauchen keine Wehrpflicht für die Jungen und schon gar nicht für die Alten, sondern endlich wieder eine friedensorientierte deutsche Außenpolitik.

Beatrix von Storch schreibt:

DIW-Chef Marcel Fratzscher fordert „soziales Pflichtjahr für alle Rentner“-?!!! Nur um es richtig zu verstehen: Während die Hälfte der Bürgergeldempfänger Ausländer sind und es sich in der sozialen Hängematte gemütlich machen, sollen deutsche Rentner, die schon ihr ganzes Leben gearbeitet haben, nun auch im Rentenalter noch Zwangsdienst leisten??? Die Ausbeutung der einheimischen Bevölkerung kennt offenbar gar keine Grenzen mehr. Fratzscher ist übrigen SPD-nahe.

Roland Tichy schreibt:

Junge, Junge, Junge. SPD-Ökonom Fratscher will Zwangsarbeit für Rentner bei der Bundeswehr und in Kliniken. Die, die immer gearbeitet haben soll länger arbeiten für die, die nie arbeiten und sich gerne verteidigen lassen. Von anderen.

Ulrich van Suntum schreibt:

Nachdem er erst behauptet hatte, die Einwanderer aus aller Herren Länder würden unsere Sozialsysteme stabilisieren, fordert Fratzscher jetzt allen Ernstes ein soziales Pflichtjahr für die einheimischen Rentner. Während also Millionen junger Einwanderer, die hier nie etwas produktives beigetragen oder eingezahlt haben, unsere Sozialkassen belasten, sollen diejenigen, die dieses Land mit aufgebaut und jahrzehntelang finanziert haben, nun auch noch Frondienste im Rentenalter leisten.

Livia Klauss schreibt:

Herr Fratzscher fordert ein „Pflichtjahr“ für Rentner und Rentnerinnen. Wird dafür eine eigene Behörde eingerichtet? Welche Vergütung ist da angedacht oder werden nur Essensmarken verteilt? Müssen die Rentner in dafür vorgesehen Arbeitskolonnen? Werden die Rentner von zu Hause abgeholt, oder müssen die auf eigene Kosten zum Einsatz? Werden die Rentner von allen ihren Zahlungsverpflichtungen wie eventuelle Mieten, Nebenkosten, KV usw. befreit oder wer zahlt das dann?

Wenn die Oma auf den Enkel aufpasst, währen die Mutter arbeiten geht, darf die Oma dann den Enkel zum Arbeitseinsatz mitnehmen? Wird es während der Arbeitseinsätze medizinisch geschultes Personal als Begleitung für z.B. Herzpatienten geben?

Matsuhime schreibt:

Ein realitätsferner und respektloser Vorstoß. Sozialverbände wie der VdK laufen zu Recht Sturm gegen diese absurde Idee. Statt die Leistungen der älteren Generation anzuerkennen, wird ihnen unterstellt, faul zu sein und der Gesellschaft auf der Tasche zu liegen. Fakt ist: Unzählige Rentner leisten Unglaubliches. Sie pflegen Angehörige, betreuen ihre Enkelkinder und sichern so oft erst die Arbeitskraft der Eltern. Zudem sind fast 44% der 65- bis 74-Jährigen ehrenamtlich engagiert. Ein verordnetes Pflichtjahr ist nicht nur unnötig, sondern eine dreiste Geringschätzung dieses Engagements. Eine wirklich „dümmliche Forderung“, wie es treffend heißt. Anstatt Zwang auszuüben, sollte man endlich den bestehenden Einsatz würdigen.

Fritz Panko schreibt:

Rentner fordern verpflichtendes Jahr im Schweigekloster für Marcel Fratzscher.

Wir empfehlen in diesem Zusammenhang den Film „Rentner-Gang“ aus dem Jahr 1979. Hier die Handlung (Quelle: Wikipedia)

Joe, Al, und Willie sind drei Senioren, die sich zusammen eine Wohnung in New York City teilen. Sie leben von Wohlfahrtschecks und verbringen ihre Zeit damit, indem sie Zeitung lesen, auf Bänken sitzen und Tauben füttern. Es ist ein stumpfsinniges Leben und letztendlich kommt Joe zu der Erkenntnis, etwas Radikales zu machen, um die Monotonie zu unterbrechen: Warum nicht eine Bank ausrauben? Keiner der drei hat eine kriminelle Vergangenheit, aber allein die Planung erfüllt die drei mit Optimismus. Al leiht sich heimlich ein paar Pistolen aus der Waffensammlung seines Neffen Pete. Maskiert mit Groucho-Marx-Nasenbrillen raubt das Trio die Bank aus und erbeutet dabei 35.000 US-Dollar.

Unglücklicherweise ist die Aufregung zu viel für Willie, der am gleichen Tag einem Herzinfarkt erliegt. Auf seiner Beerdigung beschließen Joe und Al, den Großteil des Geldes Pete und dessen Familie zu geben und den Rest auf einem Trip nach Las Vegas zu verspielen. Unterdessen hat der exzentrische Raub eine farbenfrohe Geschichte durch die Medien bekommen und die Polizei kommt den Kriminellen näher. In der Nacht nach der Rückkehr aus Vegas, stirbt Al im Schlaf und lässt Joe allein. Auf dem Weg zu Als Beerdigung wird Joe verhaftet. Als Als Neffe im Gefängnis ankommt, um Joe zu besuchen, sagt er Pete, dass er nicht stören solle. Joe erklärt, dass er drei ordentliche Mahlzeiten pro Tag bekommt und wie ein König behandelt wird. Der Film endet, als Joe nach dem Besuch zu seiner Zelle eskortiert wird.

Natürlich nur gucken, nicht nachmachen!

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