Die politisch verursachte Wirtschaftskrise, für die vor allem der Industriezerstörungsminister der Ampel-Regierung Robert Habeck mit seiner wahnwitzigen Energieverteuerungspolitik verantwortlich ist, fordert weiterhin unerbittlich ihre Opfer, von der vor allem die Automobilindustrie betroffen ist. Der Zulieferer ae group im thüringischen Gerstungen, der Aluminium-Druckgussteile für Karosserien, Getriebe und Motoren produziert, steht nun vor dem endgültigen Aus. 600 Arbeitsplätze sind gefährdet. Bereits vor anderthalb Jahren hatte das Unternehmen, mit damals noch 1.000 Mitarbeitern, Insolvenz in Eigenverantwortung angemeldet, nachdem es von einem neuen Eigentümer übernommen worden war.
Dieser Rettungsversuch ist nun gescheitert, obwohl das Unternehmen eigentlich finanziell gut aufgestellt sei, wie Insolvenzverwalterin Romy Metzger erklärte. Nicht weniger als 146 (!) Firmen auf der ganzen Welt habe der Unternehmensberater Roland Berger in der vergeblichen Hoffnung kontaktiert, es würde sich ein neuer Geldgeber finden.
Auswirkungen “gravierend”
Da dieser ausblieb, ist das Ende der nun Firma besiegelt. Ein Sozialplan ist bereits verhandelt, eine Transfergesellschaft wurde gegründet. Bürgermeister Daniel Steffan (CDU) teilte in einer Stellungnahme der Gemeinde mit, die möglichen Auswirkungen einer Werksschließung seien „gravierend“. Als Gründe für die desolate Situation nannte die ae group zu hohe Energiekosten, die steigenden Bürokratiekosten sowie die wirtschaftliche Lage der deutschen Automobilindustrie – also das, was die meisten Unternehmen in den Ruin treibt. Die systematische Zerstörung der deutschen Automobilindustrie und des gesamten Wirtschaftsstandortes hat sich mittlerweile überall herumgesprochen.
Niemand ist noch bereit, sein Geld in eine Industrie zu investieren, deren Vernichtung eine völlig wahnsinnig gewordene Politik beschlossen hat, obwohl sie das Rückgrat der gesamten Wirtschaft ist. Hinzu kommt der wahnwitzige Ausstieg aus der Atomenergie, der die Strompreise in immer neue Höhen treibt. Diesen politischen Amoklauf müssen nun weitere 600 Menschen mit ihren Jobs bezahlen, die eigentlich gebraucht würden, wenn die „Eliten“ dieses Landes nicht beschlossen hätten, es ins Elend zu stürzen. (TPL)























