Im saarländischen Neunkirchen offenbart sich derzeit das ganze skandalöse Ausmaß des SPD-Filzes im Saarland. Laut Recherchen der „Saarbrücker Zeitung“ hat die Neunkircher Verkehrsgesellschaft (NVG), die sich zu 60 Prozent in der Hand der Kommune und zu 40 Prozent im Besitz des Kreises befindet, zahlreiche städtische Angestellte über Jahre hinweg zu kostenlosen Ausflügen eingeladen, etwa zu Weinreisen ins benachbarte Rheinland-Pfalz. Ein städtischer Betrieb hat seinen Mitarbeitern also jahrelang auf Kosten der Steuerzahler Lustreisen spendiert. Die Summen dafür könnten im sechs- oder sogar siebenstelligen Bereich liegen. SPD-Oberbürgermeister Jörg Aumann entließ nach den Enthüllungen umgehend den Geschäftsführer der städtischen Verkehrsbetriebe Pascal Koch und den Betriebsratsvorsitzenden Heiko Schaufert und erstattete zudem noch Strafanzeige.
Koch und Schaufert denken jedoch nicht daran, dies einfach hinzunehmen, zumal vor allem Schaufert zum SPD-Hochadel in Neunkirchen gehört und sich deshalb für unantastbar hält. Zwei Tage später erreichte die „Saarbrücker Zeitung“ dann auch der Hinweis, dass Aumann selbst für eine Fahrt zum SPD-Parteitag am 11. Januar in Berlin ebenfalls die Dienste der NVG in Anspruch nahm. Dies hätte jedoch als Parteispende gemeldet werden müssen, wovon nicht auszugehen ist. Es handelt sich also um versteckte Parteienfinanzierung zugunsten der SPD, wiederum auf Kosten der Allgemeinheit. Im Saarland sind solche Vorgänge leider traurige Tradition; schon vor 30 Jahren, unter der Ministerpräsidentschaft Oskar Lafontaines, sorgten Korruptionsvorwürfe und Filzexzesse für bundesweite Schlagzeilen.
Korrupter Altparteienfilz
Bei der AfD geht man daher – wohl nicht zu Unrecht –, davon aus, dass die bisher bekanntgewordenen Vorgänge „nur die Spitze des Eisbergs“ sind. „In Neunkirchen ist es fast so, dass man bei der SPD denkt, das Rathaus gehört dem Ortsverein.“ Die „Verfilzung“ sei „der Boden, auf dem so etwas gedeiht, was jetzt offenbar bei der NVG passierte. Da gibt es kein Unrechtsbewusstsein“, erklärte Fraktionschef Christoph Schaufert, der nicht mit seinem in Ungnade gefallenen SPD-Namensvetter verwandt ist. Der Skandal kommt für die SPD auch deswegen zur Unzeit, weil sie sich derzeit wieder in besonders penetranter Weise gegenüber der AfD als moralisches Gewissen der Nation aufspielt und ihren Kandidaten in ungeheuerlicher Weise das passive Wahlrecht bei den Kommunalwahlen in Ludwigshafen und in Nordrhein-Westfalen entzieht, weil die Anforderungen bezüglich Rechts- und Verfassungstreue bei kommunalen Amtsträgern angeblich besonders hoch seien und das AfD-Personal diese nicht erfülle!
Nun erweist sich auch wieder, dass der grenzenlos korrupte Alt-Parteienfilz das ganze Land unterwandert hat und man die AfD auch deshalb von der Macht fernhalten will, damit all diese Sümpfe nicht trockengelegt werden. Das Selbstverständnis der saarländischen SPD-Granden zeigte sich auch im Juli 2024, als Aumann mit seinem Wagen vor einem Einkaufscenter einen anderen Wagen rammte, und sich dann der Polizei widersetzte. Als Begründung für dieses Verhalten nannte er eine akute Unterzuckerung! In Wahrheit dürfte er es als Affront empfunden haben, dass die Polizei, die er wohl als seine persönliche Truppe betrachtet, es wagte, ihn anzugehen. Nun darf man gespannt sein, welche Kreise dieser Skandal noch ziehen wird und wie die SPD und ihre Medien ihn herunterzuspielen versuchen werden.























