Ausschreitungen und Krawalle nach Tod von Kriminellem bei Verfolgungsjagd wegen „Polizeigewalt“

Die schweren Krawalle in Lausanne am Genfersee nach dem Tod eines 17-Jährigen “jungen Mannes” mit Migrationshintergrund zeigen, dass die neue Subkultur der Bereicherung mit all ihren Verhaltensmustern sowohl in Ursache als auch Wirkung auch in der bislang idyllischen Eidgenossenschaft angekommen ist. Der Jugendliche, Marvin M., hatte einen Roller gestohlen und war vor einer Polizeipatrouille geflüchtete. In einer Tempo-30-Zone verlor er dann bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte gegen einen Container und anschließend gegen eine Mauer. Trotz Reanimationsversuchen starb er wenig später. So weit, so tragisch; die anschließenden Reaktionen wecken jedoch fatale Erinnerungen an Italien, Spanien und vor allem Frankreich, wo Massenproteste wegen selbstverschuldet zu Tode gekommener Halbstarker und Krimineller in Windeseile zu Fällen angeblicher “Polizeigewalt” umgedichtet werden und, bestärkt von verantwortungslosen Linksmedien, die Wahrnehmung urtypischer polizeilicher Aufgaben skandalisiert wird; ein seit George Floyd und “Black Live Matters” weltweit in Mode gekommener  Reflex.

Gerade im stark migrantisch geprägten und von etliche Linken als Kernmilieu geschätzten Lausanner Stadtteil Prélaz wurde Marvin M.’s Tod zum dankbaren Anlass genommen, die Fetzen fliegen zu lassen: In den Nächten von Sonntag auf Montag und Montag auf Dienstag versammelten sich bis zu 200 teils vermummte Jugendliche, um gegen die Polizei zu “protestieren”.

Vorwurf des “Racial Profiling”

Mit Steinen, Molotowcocktails und Feuerwerkskörpern griffen sie Einsatzkräfte an, zündeten Mülltonnen und Container an und beschädigten einen Bus der Verkehrsbetriebe schwer. Die Polizei setzte Wasserwerfer, Tränengas und Gummigeschosse ein, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Sieben Personen wurden festgenommen, Verletzte gab es laut Behörden nicht. Als Vorwand für die Ausscheidungen dient nicht nur der Tod Marvin M.’s; bereits im Juni kam eine 14-Jährige bei einem Unfall mit einem entwendeten Motorrad auf der Flucht vor der Polizei ums Leben. Auch hier wurde öffentlich und sogar politisch Misstrauen gegenüber den Behörden und in die Polizei geschürt, statt auf den Hauptzusammenhang und die wahre Ursache der tragischen Ereignisse hinzuweisen – dass es eben nicht nur verboten ist, fremde Autos und Motorräder zu klauen, sondern lebensgefährlich, damit herumzurasen und sich auf Verfolgungsjagden einzulassen.

Die Mutter von Marvin M., mit nicht näher bezeichnetem Migrationshintergrund verteidigte ihren Sohn in der Zeitung „24Heures“ und betonte, er sei “kein Dieb” gewesen – was für sie offenbar in keinem Widerspruch zum Diebstahl des Motorrollers stand. Nun steht die Waadtländer Polizei in der Kritik – wegen “Racial Profiling” und “übermäßiger Gewalt”. Das kennt man alles auch aus Deutschland und anderswo… (TPL)