Gruppenvergewaltigungen? Egal. Männer in Frauentoiletten? Geschenkt. Linksdrehende Aktivistinnen rasten erst aus, wenn man ihr bedecktes Hinterteil beim Joggen filmt und starten Petitionen.
Yanni Gentsch war joggen, als es passierte. Ein Unbekannter auf einem E-Bike filmte sie von hinten – heimlich und gezielt. Als sie ihn zur Rede stellte, gab er klein bei. Doch für Gentsch reichte das nicht: Sie veröffentlichte den Vorfall auf Social Media – der Clip wurde 14-millionenfach geklickt.
Die erboste Gentsch geht zur Polizei. Die Reaktion der Polizei: Schulterzucken. Kein Straftatbestand. Denn: Sie bzw. ihr Hinterteil war bekleidet. Damit fiel der Vorfall nicht unter die aktuelle Fassung des § 184k StGB, der nur explizite Aufnahmen intimer Körperteile unter Strafe stellt.
Für Gentsch ist sonnenklar: Das reicht nicht. Sie startete eine Petition – „Voyeur-Aufnahmen müssen strafbar werden“ – und scheint einen dieser linken, scheinfeministischen Nerv getroffen zu haben. Über 110.000 Menschen unterschrieben. Ihr Ziel: eine Erweiterung des Gesetzes, sodass auch das gezielte, heimliche Filmen von bekleideten Körperpartien – etwa beim Sport – strafrechtlich verfolgt werden kann.
Die Petition landete auf dem Schreibtisch des grünen NRW-Justizminister Benjamin Limbach. Er reagiert, wie man es sich von einem grünen Parteisoldaten erwartet. Nicht wegen Gruppenvergewaltigungen oder Männer, die sich als Frauen ausgeben und auf Frauentoiletten herumlungern, wird der Grünen aktiv, sondern wegen des Filmens bekleideter Körperteile. Das Gesetz zeige eine „schutzlose Lücke“, die man „nicht mehr übersehen“ könne. Er kündigte an, das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Justizministerkonferenz im November zu setzen. Auch andere Parteien zeigten sich offen – von SPD bis CDU.
Die Petition einer einzelnen, egomanen Joggerin könnte also bald bestehende Gesetze ändern. Dafür wird Yanni euphorisch von dem Mainstreammedien gefeiert. Die Bildzeitung bezeichnet ihre hysterische Aktion wegen Filmen ihres bekleideten Popos als „Mutiger Kampf gegen Spanner“. Besonders stolz scheint Yanni auf ihre „Unterzeichner*innen“-Liste zu sein:
Luisa Neubauer (@luisaneubauer), Climate Justice Activist
Naina (@nainablabla), Influencerin und feministische Content Creatorin
Helena (@hih_lenah), Content Creatorin zu Feminismus und Politik
Katharina Isele (@katharina.isele), Athletin
Josi (@josischreibt_), Content Creatorin
Katja Dunkel (@dunkelrechtsanwaeltinnen), Rechtsanwältin und Gründerin
Vita (@vita_ohne_li), gesellschaftskritische Rapperin
Jennifer Weist (@yaenniverfromtheblock), Musikerin mit Haltung
Mareile Höppner (@mareilehoeppner_official), Journalistin und Autorin
Martin Rütter (@martinruetter_official), Hundetrainer und Autor
Jasmin Shakeri (@jasminshakeri), Schauspielerin und Sängerin
Feminist Law Clinic (@feministlawclinic), feministische Rechtsberatung
In den sozialen Medien stellt man fest:
„Gruppenvergewaltigung? Wird mit Achselzucken hingenommen. Männer in Frauentoiletten? Wird als „Diversität“ verkauft. Aber wehe, du filmst eine Frau in Leggings von hinten – dann brennen die links-grünen Synapsen durch.“
„Im stramm sitzenden Glanz Höschen rumlaufen und dann rumquietschen „
„Also, wenn man nackt joggt, ist das natürlich möglich. Ich halte diesen Fall für total grotesk und von dieser Trulla für völlig übertrieben“
„Tja, ich verstehe ebenfalls nicht, warum es keine „Omas oder Frauen gegen Vergewaltigung“ gibt. Scheint nicht soo schlimm zu sein. Mir fällt auch auf, dass eigentlich Männer am lautesten reagieren, wenn Frauen vergewaltigt werden. 🤔“
(SB)























