"Eisenbahn-Romantik" soll nach fast 35 Jahren sterben (Foto:ScreenshotYoutube)
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Zuviel Heimat und deutsche Tradition: SWR streicht Kultsendung „Eisenbahn-Romantik“

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Alles, was vertraut, heimatverbunden, mit deutscher Geschichte verbunden ist und die Seele des schwindenden autochthonen Publikums streicheln könnte, wird von den öffentlich-rechtlichen Sendern nach und nach abgeräumt – damit noch mehr Sendezeit für linke Volkserziehung, Indoktrination und bis zum Erbrechen zelebrierte “Vielfalt” bleibt: Beim “Südwestrundfunk” (SWR) steht nun die berühmte und beliebte Sendereihe “Eisenbahn-Romantik” vor dem Aus. Nicht nur Stammzuschauer beklagenden einen Verlust für Kultur und Vielfalt – echte Vielfalt, wohlgemerkt, keine “herbeigeschwulte” zwangsverbuntete Regenbogendoktrin.

In über 30 Jahren hat die Sendung Generationen von Zuschauern mit faszinierenden Reportagen über Bahnstrecken, Dampflokomotiven und Modellbahnen begeistert – doch nun plant der SWR die Einstellung der Produktion zum Jahresende 2025. Fans und Eisenbahnexperten sind gleichermaßen entsetzt. Auch die Politik hat das fatale Vorhaben erreicht. Der medienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag, Dennis Klecker, kritisiert: „Eine Sendung, die Generationen von Zuschauern geprägt und Eisenbahntradition in die Wohnzimmer gebracht hat, wird geopfert – während gleichzeitig Millionen in modische, ideologisch aufgeladene Formate gesteckt werden, die nur ein urban-grünes Milieu bedienen.“

Heimat im Fokus? Pfui!

Eigentlich 1991 nur als Pausenfüller „Eisenbahn-Romantik“ – im Programm des damaligen “Süddeutschen Rundfunks” (SDR), der später im SWR aufging –, entwickelte sich die Special-Interest-Dokureihe schnell zu einer Kultserie mit durchschnittlich einer Million Zuschauern. Die Sendung, bis 2015 moderiert von Hagen von Ortloff, zeigte nicht nur nostalgische Eisenbahnromantik, sondern thematisierte auch Verkehrspolitik, Streckenstilllegungen und innovative Nahverkehrskonzepte. Sie wurde zum Aushängeschild des SWR, das weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist, und stellte Heimat und Tradition in den Fokus. Besonders im Südwesten, wo die Eisenbahntradition tief verwurzelt ist, prägte die Sendung das kulturelle Bewusstsein.

Klar, dass so etwas heute als völkisch, “exkludierend” und daher abschaffenswert erscheint. Formall begründet der SWR die Einstellung mit Etatkürzungen – und das, obwohl die Redaktion nur drei Mitarbeiter umfasst und „Eisenbahn-Romantik“ ein unschlagbar günstiges Format sein dürfte. Kritiker wie Klecker sehen darin eine Fehlpriorisierung. Er klagt, eine identitätsstiftende Erfolgsreihe – werde nun “lieblos abgewürgt… Das ist ein Schlag ins Gesicht der Beitragszahler.“

Verzweifelte Appelle

Doch auch Hagen von Ortloff, der Erfinder der Sendung, appellierte in einem YouTube-Video an den SWR: „Bitte lasst die Redaktion von ‚Eisenbahn-Romantik‘ bestehen!“ Über 1.000 Folgen wurden produziert, die auch in der ARD-Mediathek und auf YouTube hohe Abrufzahlen verzeichnen. Eine Online-Petition, initiiert von Fans, fordert den Erhalt der Sendung und hat bereits tausende Unterstützer. „Eisenbahn-Romantik ist eine Institution, die das Thema Bahn auch für Nicht-Experten zugänglich macht“, heißt es in der Petition.

Der SWR versucht, die Wogen zu glätten, indem er neue Folgen für 2026 ankündigt. Klecker wertet dies als „Feigenblatt“, um den Protest zu dämpfen. „Wer ‚Eisenbahn-Romantik‘ abschafft, signalisiert, dass ihm die kulturelle Breite des Südwestens nichts wert ist!”. Tatsächlich zeige die Sendung, was öffentlich-rechtlicher Rundfunk leisten kann: Vielfalt abbilden, kulturelle Werte bewahren und Bildung mit Unterhaltung verbinden. Die hohe Beliebtheit, belegt durch Mediatheken-Nutzung und YouTube-Abrufe, unterstreicht den Wert der Serie.  „Eisenbahn-Romantik“ ist mehr als eine Sendung – sie ist ein Stück Identität. Der SWR stünde in der Pflicht, diese kulturelle Verantwortung ernst zu nehmen und die Entscheidung zu überdenken, um den Beitragszahlern gerecht zu werden. Da der gesamte Öffentlich-Rechtliche Rundfunk diese Pflicht immer mehr missachtet, sollte er sich konsequenterweise gleich selbst komplett abschaffen. (TPL)

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