Was für ein kranker Irrsinn (Bild: shutterstock.com/tilialucida)
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„Entsorgungsgebühren für Strommüll“: Deutschland zahlt immer mehr, um seinen überschüssigen Solarstrom loszuwerden

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In diesem Jahr hat Deutschland bereits Ende August einen neuen absurden Rekord aufgestellt. Dank seiner völlig irrwitzigen Energiepolitik, lagen die Strompreise 2025 bereits jetzt so oft unter null wie im gesamten Vorjahr. Das bedeutet, die Netzbetreiber müssen dafür zahlen, dass sie ihren überschüssigen Strom loszuwerden. Laut einer Untersuchung des Energieunternehmens 1KOMMA5° lagen die Negativpreise 2025 bei rund minus 1,3 Cent pro Kilowattstunde. Am 11. Mai sank der Börsenstrompreis zwischenzeitlich sogar auf minus 25 Cent pro Kilowattstunde. „Negative Strompreise sind die Folge von hohen Überschüssen an Solarstrom.

An sonnigen Tagen kann das Stromangebot die inländische Nachfrage erheblich übersteigen. Deshalb muss zusätzliche Nachfrage im Ausland geschaffen werden: Länder wie die Niederlande oder die Schweiz nehmen uns den überschüssigen Strom gegen Geld ab“, erklärte Professor Manuel Frondel, der Leiter des Kompetenzbereiches „Umwelt und Ressourcen“ am Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung, gegenüber „Bild“. Noch häufiger würden die Strompreise aber knapp über null liegen.

Den Wahnsinn perfekt gemacht

„Dann verramschen wir den nicht benötigten Strom“, so Frondel. Bei Minuspreisen werde es besonders teuer. Das sei „wie eine Entsorgungsgebühr für Strommüll“. Um den Wahnsinn perfekt zu machen, bleiben auch diese Kosten am Steuerzahler hängen. Dieser muss nämlich die Differenz für die fixe Vergütung des Solarstroms, die die Ampel-Regierung verbindlich zugesichert hat, obwohl der Strom nicht gebraucht wird sowie den Börsenstrompreis bezahlen. „2024 lag die Differenz zwischen negativem Strompreis und der garantierten Vergütung für die Netzbetreiber bei 18,5 Milliarden (!) Euro. Je öfter der Börsenstrompreis in die Knie geht, desto teurer wird es für den deutschen Steuerzahler“, so Frondel weiter. Der Steuerzahler müsse „den Sonnenschein immer mehr fürchten!“

Angesichts dieser nicht mehr in Worte zu fassenden Idiotie, die sich nahtlos in die gesamte deutsche Politik einfügt, muss man also sogar noch dankbar dafür sein, dass der Sommer 2025 zu weiten Teilen verregnet war. Indirekt schickt die Sonne also doch eine Rechnung, auch wenn die Grünen das Gegenteil behaupten… (TPL)

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