Nicht wie von Medien und Politik dahergelogen ist Uwe, sondern Mohammed der häufigste Name unter Bürgergeld-Beziehern
Was für eine Überraschung! Mohammed ist der häufigster Name unter Bürgergeld-Beziehern. Genau das hatte die AfD vor Wochen geschrieben und deshalb bei der Bundesregierung das Vornamen-Ranking angefragt. In den Antworten wurde genau das vorsätzlich verschleiert.
Wieder einmal zeigt sich das ganze Ausmaß der politischen Täuschung, wenn es um das Thema Bürgergeld und Migration geht. Wochenlang wurde den Bürgern eine Statistik präsentiert, die den Eindruck erwecken sollte, klassische deutsche Vornamen seien bei Bürgergeldempfängern führend. An erster Stelle angeblich: Michael. Danach Andreas, Thomas, Daniel. Das Bild war klar: „Das Bürgergeld ist kein Migranten-Thema“, so die unausgesprochene Botschaft der Merz-Regierung und ihrer medialen Verstärker. Doch nun kommt die Korrektur – und einmal mehr wird klar, wie dreist wir belogen werden.
Denn die „Liste der Vornamen“ ist ein Lehrstück in politischer und medialer Manipulation. Durch eine Aufsplittung der Schreibweisen wurden aus einem der häufigsten Namen – nämlich Mohammed, gleich dutzende Einzelpositionen gemacht: Mohamed, Mohammad, Muhamad, Mhammed, Mahamadou – jede Schreibweise hübsch getrennt. So rutschten die einzelnen Varianten nach hinten, während deutsche Sammelnamen wie Michael oder Thomas in der Statistik glänzen konnten.
Die nun von AfD-Abgeordnetem René Springer erzwungene Zusammenfassung der Schreibweisen liefert das Bild, das jeder nüchterne Beobachter längst erwartet hatte: Mohammed steht mit großem Abstand an der Spitze. Fast 40.000 Einträge, verteilt auf 19 Varianten, machen ihn zum mit Abstand häufigsten Vornamen unter Bürgergeldempfängern. Ahmad (mit 13 Varianten) – die türkische Variante von Mohammed – schiebt sich ebenfalls weit nach vorne. Die vermeintlichen Spitzenreiter Michael oder Thomas landen plötzlich nur noch im Mittelfeld, so nun die Bildzeitung, die ebenfalls zu jenen Massenmedien zählte, die die Mär von Uwe und Peter als häufigste Vornamen von Bürgergeldempfängern verbreitete.
Das alles wäre keine Überraschung, wenn man sehende Auges durch dieses kaputt-migrierte, islamisierte Land geht. Doch darum ging es offenkundig nie. Es ging darum, das Offensichtliche zu kaschieren, die Bevölkerung hinter die Fichte zu führen, die Debatte um diese existenzbedrohende Massenmigration kleinzuhalten. Man wollte Bilder im Kopf erzeugen, die mit der Realität nichts zu tun haben. Dass es dafür eine „parlamentarische Nachfrage“ der einzigen Opposition, die dieses Land noch hat, brauchte, um die Wahrheit ans Licht zu zerren, spricht Bände über den Zustand politischer Kultur und Medienlandschaft in Deutschland.
(SB)