Winter is Coming – Egal, Hauptsache ich bin Kanzler
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Wenn der Kanzler „wir“ sagt, seid Ihr am Arsch!

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Der Pluralis Majestatis (lat. „Mehrzahl der Hoheit“) wird verwendet, um eine Person, z. B. einen Herrscher, als besonders mächtig oder würdig auszuzeichnen. Teilweise bezeichnet sich die Person auch selbst so, indem sie von sich im Plural spricht. Ausdrücke, die im Pluralis Majestatis stehen, werden immer großgeschrieben.

Bei Monarchen oder anderen Autoritäten, wie Päpsten (bis Paul VI.) spielt die Vorstellung eine Rolle, dass sie für ihre Untertanen beziehungsweise Untergebenen sprechen oder zu sprechen glauben.[1] Möglicherweise geht dieser Gebrauch des Plurals auf die Römische Tetrarchie seit dem Jahre 293 mit ihren zwei Senior- und zwei Juniorkaisern zurück.

Bei Adeligen und Würdenträgern war und ist der Plural in der Selbstbezeichnung zu amtlichen Anlässen üblich (zum Beispiel: „Wir, Benedictus PP. XVI, im dritten Jahr Unseres Pontifikates …“ oder „We, Elizabeth II., by the Grace of God …“). Aber auch in der deutschen Alltagssprache ist das Siezen als eine Form des Pluralis Majestatis erhalten geblieben, indem grundsätzlich im Plural mit dem Gegenüber gesprochen wird (Beispiel: „Sie haben recht“ statt „du hast recht“). (Wikipedia)

Wenn irgendein Politiker etwas von „Wir“ faselt, muss man höllisch aufpassen. Es könnte sich um „Pluralis Majestatis“ handeln (siehe oben), was bei Friedrich Merz, der sich bekanntlich als der Größte unter der Sonne sieht) durchaus der Fall sein kann. Es kann aber auch sein, dass er mit „Wir“ die Untertanen bezeichnet, die ihm ja offensichtlich als Herrscher auch gehören.

Vor kurzem hat Merz nun wieder dieses Unwort „Wir“ verwendet.

Apollo News schreibt:

Auf dem CDU-Landesparteitag in Bonn sagte Friedrich Merz, dass Deutschland vor einem Epochenumbruch stehe, dessen Ausmaß noch nicht abzusehen sei. Man müsse mehr für Sozialsysteme tun – „auch aus den verfügbaren Einkommen“

Und so wie Merz bislang agiert hat, könnte man das wie folgt interpretieren: „Euer schwer verdientes Geld gehört mir und ich werde es weiter so verprassen wie bisher. Für die Ukraine, für das Bürgergeld, für den Klima-Irrsinn und für den Kampf gegen Rechts.“

Klar, dass seine Untertanen nicht gerade begeistert sind.

René Springer schreibt:

Stimmt! EU-Beitrag (netto) 14 Mrd. € Kindergeld ins Ausland 470 Mio. € Migration / Asyl (Bund) 21 Mrd. € Klimafonds 25 Mrd. € Entwicklungshilfe 11 Mrd. € Bürgergeld für Ausländer 22 Mrd. € Kampf gegen Rechts 200 Mio. €

Gerhard Papke schreibt:

Die neueste Ansage von Friedrich Merz („Wir leben seit Jahren über unsere Verhältnisse“) ist wieder einmal eine dieser unverschämten Politiker-Phrasen, die die Leute nicht mehr hören können! Die allermeisten Deutschen leben nicht über ihre Verhältnisse, sondern wollen die selbstverdienten Früchte ihres fleißigen Arbeitslebens genießen und nicht immer unverfrorener von der Politik geschröpft werden. Die allermeisten Deutschen wollen auch nicht länger mitmachen, dass jedes Jahr Hunderttausende Migranten in unsere Sozialsysteme einwandern und selbst dann mit Bürgergeld oder anderen Sozialleistungen alimentiert werden, wenn sie schwerste Straftaten in Deutschland begehen. –

Eine Regierung, die meint, den Bürgern immer mehr Lasten für diesen Irrsinn aufbürden zu können, hat sich offensichtlich von der Realität verabschiedet und unterschätzt immer noch das politische Gewitter, das sich gerade in unserem Land zusammenbraut!

Alexander Kissler schreibt:

Herr #Merz sagt, „wir leben über unsere Verhältnisse„. Auf jeden Fall werden wir unter unseren Verhältnissen regiert.

Freya von Folkwang schreibt: 

Wenn #Merz sagt, wir leben seit Jahren über unsere Verhältnisse, heißt das übersetzt: Die #Politik hat die Kohle zum Fenster hinausgeschmissen. Die Verantwortlichen für die derzeitige Misere tragen also die Altparteien – jede Einzelne von denen war in den vergangenen Jahren in #Regierungsverantwortung. Wir Bürger haben gar keine Macht dazu, so eine Misswirtschaft zu betreiben. Wir müssen Geld verdienen, um zu leben und dürfen wie im Mittelalter demnächst unsere Kinder in den Krieg schicken. Wir sind alledem hoffnungslos ausgeliefert.

Beatrix von Storch schreibt:

Das Problem von Merz: er realisiert gar nicht, in welchen Problemen Deutschland steckt. Er lebt noch in der alten Bundesrepublik von 2004, als er gegen Merkel aufgegeben hat. Deswegen ist er lieber Außenkanzler als sich um Energie, Migration und innere Sicherheit zu kümmern.

Jan Fleischhauer schreibt:

Merz umgibt der Nimbus des Machers und harten Knochens. Wikipedia führt ihn etwas hochtrabend als Wirtschaftsanwalt. In Wirklichkeit hat er seinen Lebensunterhalt im Wesentlichen damit verdient, anderen die Tür aufzuhalten. So regiert er jetzt auch.

Tichys Einblick schreibt:

Friedrich Merz spielt Kanzler, als wäre Politik ein Kapitänsspiel – mit großer Mütze, aber ohne Kompass, Kurs oder Kenntnis der See. tichyseinblick.de/meinungen/frie Zwischen gebrochenen Wahlversprechen, milliardenschweren Schecks für Kiew und der Preisgabe jeder haushaltspolitischen Vernunft steuert er Deutschland nicht etwa in die Zukunft, sondern tiefer in die Krise.

Frauke Petry schreibt:

Friedrich Merz ist repräsentativ für den aktuellen Politikbetrieb: weitgehend ahnungslos beim Thema Wirtschaft, arrogant gegenüber Bürgern und ihren Lebensentwürfen, getrieben von tagespolitischen Ereignissen und unfähig den Staat als Problem zu erkennen.

Livia Clauss schreibt:

Ich lebe mein gesamtes Arbeitsleben als Hebamme komplett unter meinen Verhältnissen, weil es eine neofeudale Schicht gibt, die über ihre Verhältnisse lebt. So wie mir geht es allen Menschen, die den Laden hier am Laufen halten.

Jochen K. Roos (MdL) schreibt:

Eine absolut unverschämte Aussage von Fritze Merz. Während wir hier seit über 10 Jahren so gut wie jeden der ungehindert und vor allem unkontrolliert in unser Land kommt, durch ehrliches Steuerzahlergeld mitschleppen, sollen wir angeblich über unsere Verhältnissen gelebt haben.

Eric Giesel schreibt:

„Wir leben seit Jahren über unsere Verhältnisse“, kritisierte Merz.  Falsch, Ihr lebt über unsere Verhältnisse!

Und wir erinnern uns wohl noch alle an das wohl perverseste „Wir“ der Geschichte: „Wir schaffen das“ – von Angela Merkel hat Deutschland in den Abgrund getrieben.

Und jetzt? Egal ob ich, Du, er, sie es, wir, ihr oder sie – alle haben einen besseren Kanzler verdient, nur, wer jagt den „Wir-Kopf“ vom kaiserlichen Hofe?

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