Foto: Satire-GROK
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Die „Diskussion“ um die vier toten AfD-Kandidaten aus NRW geht in die nächste Runde

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Deutschland hat eine neue „Verschwörungstheorie“, was brisant sein könnte, da sich bis jetzt fast jede „Verschwörungstheorie“ im Nachhinein als Wahrheit entpuppt hat. Aber dieses Mal?

Shira S schreibt auf X:

„Vier AfD-Kandidaten, die sich der politischen Auseinandersetzung stellen wollten, sterben kurz vor der NRW-Kommunalwahl. Offiziell heißt es: „plötzlich und unerwartet“. Einer mit 59, die anderen ebenso „zufällig“. Und das alles nahezu zeitgleich, in verschiedenen Städten – statistisch betrachtet ein Ereignis, das an Unwahrscheinlichkeit kaum zu übertreffen ist.

Zufall? So wird es uns erklärt. Doch wer sich traut, auch nur einen Schritt weiterzudenken, erkennt, wie gespenstisch das Bild ist: Ein demokratisches Land, das von sich behauptet, frei zu sein, erlebt plötzlich Todesfälle bei Oppositionskandidaten – und die Öffentlichkeit soll das einfach schlucken, ohne Fragen zu stellen.

Deutschland – was ist aus dir geworden? 1945 haben die USA und ihre Verbündeten uns angeblich vom Terror befreit. Heute, 80 Jahre später, wirkt es, als sei der Terror längst wieder da – subtiler, in einem anderen Gewand, aber mit derselben Wirkung: Angst, Schweigen, Kontrolle.

Wir erleben ein Land, in dem unliebsame Stimmen stigmatisiert, kriminalisiert, zensiert werden – und nun auch noch dieser makabre „Zufall“. Wer das nicht zumindest hinterfragt, hat die Lektionen der Geschichte nicht verstanden.

Es geht nicht um eine Partei. Es geht nicht um Sympathie oder Antipathie. Es geht darum, ob Demokratie mehr ist als ein leeres Schlagwort. Ob wir noch in einem Land leben, in dem politischer Wettbewerb möglich ist – oder ob Einschüchterung längst an die Stelle der Debatte getreten ist.

Vielleicht ist die Frage nicht mehr, ob wir „vom Terror befreit“ wurden, sondern ob wir seit 1945 in einer Illusion gelebt haben.“

Dr. Markus Krall ist dem mal „nachgegangen“:

„Ich habe die Daten an eine KI geliefert und auf Basis der Sterbetafeln die Wahrscheinlichkeit ausrechnen lassen, dass die 4 toten AfD-Kandidaten zufällig gestorben sind. Diese Wahrscheinlichkeit beträgt 1 zu 1,62 Millionen, also praktisch Null. In einem normalen Land würde das die Kripo auf den Plan rufen.“

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So etwas befruchtet natürlich eine Debatte. Hier einige „Kommentare“:

Mit Stochastik komme ich auf 1:39 Millionen – ist aber auch egal, ich hoffe nur dass dort Obduktionen angeordnet werden. Wenn das etwas Unnatürliches war, dürfte das der größte Skandal in der deutschen Politik sein.

Von der Tendenz zwar korrekt, mathematisch aber nicht korrekt. Man muss die Sterbetafeln gemäß Alter betrachten und daraus die Sterbewahrscheinlichkeit berechnen. Die KI hat diese Daten nicht.

Es könnte eine neue RAF am Werk sein. Unter „normalen“ Umständen käme da nur noch die Giftspritze in Frage, die man zu Coronazeiten aufgedrängt bekam. Sie hat auch meinem Bruder das Leben, viel zu früh, gekostet.

„In einem normalen Land würde das die Kripo auf den Plan rufen.“ Das wird es wahrscheinlich auch. Haben Sie einen Bademantel parat?

Naja, mindestens einer war in einem Alter, in dem man durchaus mal sterben kann, ein zweiter relativ nahe dran. Bleiben noch die anderen beiden und das kann halt schon Zufall sein. Auffällig wäre es, wenn ein halbes Dutzend in beliebigem Alter sterben und vier davon zu jung sind.

Die Berichterstattung hat nur zwei der Todesfälle als „plötzlich und unerwartet“ beschrieben. Über die Todesumstände der anderen beiden Kandidaten finden sich dahingehend keine öffentlichen Aussagen.

Ohne wilde Spekulationen scheint das politische Leben ziemlich langweilig geworden zu sein. Denn, wenn man durch Wahlausschüsse AfD-Kandidaten „abschießen“ kann, muss man ja nicht auch noch zu härteren Maßnahmen greifen, um „UnsereDemokratie“ zu verteidigen. Nur eins ist wohl klar: Wären vier Kandidaten der Grünen vor der Wahl „plötzlich und unerwartet“ gestorben, wäre hier medial der Teufel los.

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