Melanie Amann, die scheidende stellvertretende Chefredakteurin des „Spiegel“, wird ab kommendem Monat als „Policy Fellow“ am „John F. Kennedy-Gedächtnis“-Stipendiatenprogramm der US-Universität Harvard teilnehmen, wie sie selbst auf LinkedIn mitteilte. Harvard beschreibt das Stipendium als „kurze Phase der intellektuellen Reflexion und als Gelegenheit, die bedeutenden Ressourcen der Universität zu nutzen“. Die Dauer beträgt zehn Monate.
Amann, die eine der aggressivsten Vertreterinnen der linken Mainstream-Journaille und so arrogant ist, dass man sie selbst beim „Spiegel“ nicht mehr erträgt, ist vor allem als unermüdliche Hetzerin gegen die AfD und als Dauergast in zahllosen Talkshows bekannt geworden. Dem Journalisten-Urgestein Ulrich Wickert fuhr sie letztes Jahr bei „Maischberger“ schnippisch über den Mund, als dieser auf die Tatsache hinwies, dass Frauen sich in Hamburg nicht mehr auf den Jungfernstieg trauen würden, weil sie sich nicht mehr sicher fühlten. Amann bügelte dies als „anekdotische Evidenz“ ab und tat so, als sei Wickerts Bemerkung völlig abwegig und er selbst ein seniler alter Trottel.
Auch sonst legte sie den immer gleichen überheblichen Habitus an den Tag. Eine kurze, besser sogar noch längere Phase der „intellektuellen Reflexion“ kann man ihr also nur dringend empfehlen, wenn dies bei einem solchen, vor Selbstgefälligkeit strotzenden Charakter auch kaum möglich ist. Genau wie ihr Guru Robert Habeck ist Amann auf eine derart penetrante Weise von sich eingenommen, dass sie zur Reflexion gar nicht fähig ist und alles nur als Selbstbestätigung wahrnehmen kann.
Deutscher Steuerzahler darf für Hamanns „Weiterbildung“ mitblechen
Hinzu kommt, dass Harvard eines der schlimmsten links-woken Bollwerke der USA ist. Amann wird dort ausschließlich auf Gleichgesinnte treffen. Letztes Jahr kam bereits Luisa Neubauer aus unerfindlichen Gründen in den Genuss des Stipendiums, was zeigt, an welche Klientel es sich richtet. Die Kosten für die zehnmonatige Reflexionsphase betragen 65.000 Dollar, die zum Teil von Harvard, aber auch vom Deutschen Akademischen Austauschdienst bestritten werden, der wiederum vom Bildungsministerium und damit vom Steuerzahler gefördert wird. Der Bürger darf also auch noch mit dafür aufkommen, dass eine ultralinke Journalistin sich fast ein Jahr lang in den USA in einem linksideologischen Biotop vergnügen kann. Zudem fällt auf, dass Amann offensichtlich kein Problem damit hat, sich in das Land des angeblich so gemeingefährlichen Donald Trump zu begeben, obwohl dieser die USA doch angeblich in eine faschistische Diktatur verwandelt, wie Amann und Co. sich und ihrem Publikum unermüdlich einreden.
Immerhin hat das Ganze den kleinen Vorteil, dass sie für die nächsten Monate von den deutschen Bildschirmen verschwinden wird. Nach ihrer Rückkehr wird sie aber sicher umso eifriger über die vermeintlich so furchtbaren Zustände in den USA berichten und an anderer führender Stelle im linken Medienkonglomerat ihren Platz finden. (TPL)























