Die grüne Energiewende: Endlos teure Sackgasse (Foto: MeSamong/Shutterstock)
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Die Energiewende kostet nicht eine Kugel Eis – sondern 5,5 Billionen Euro

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Laut einer Studie des Instituts Frontier Economics im Auftrag der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) würde die Fortsetzung der aktuellen Energiepolitik die Versorgungskosten bis 2049 auf 4,8 bis 5,5 Billionen (!) Euro erhöhen. Darin sind alle Investitionen in Energieerzeugung und Infrastruktur, aber auch die Kosten der Energieimporte und die Betriebskosten von Netzen und Kraftwerke enthalten. Die jährlichen privaten Investitionen in den Sektoren Energie, Industrie, Gebäude und Verkehr müssten von aktuell rund 82 Milliarden Euro auf 113 bis 316 Milliarden Euro im Jahr 2035 steigen. Die gesamten privaten Investitionen lagen 2024 bei rund 770 Milliarden Euro. In den kommenden zehn Jahren müssten sie allein für die Umsetzung der Energiewende um bis zu 41 Prozent steigen.

Dies sind völlig aberwitzige Zahlen, die beweisen, wie sehr die wohlklingenden vollmundigen Propagandaverheißungen der grünen Sekte und ihrer überall in Medien und Gesellschaft installierten Aktivisten jenseits der Realität stehen. „Mit der aktuellen Politik ist die Energiewende nicht zu stemmen“, erklärte DIHK-Präsident Peter Adrian. Die Belastung von Unternehmen und Bevölkerung erreiche ein Niveau, „das unseren Wirtschaftsstandort, unseren Wohlstand und damit auch die Akzeptanz der Energiewende gefährdet“. Bei der Präsentation der Studie erklärte einer der Frontier-Experten, dass die Energieversorgung Deutschland aktuell rund 120 Milliarden Euro pro Jahr koste. Auf die nächsten 25 Jahre hochgerechnet wären das drei Billionen Euro. Durch den aktuellen Energiewende-Kurs würden die Kosten dann auf bis zu 5,5 Billionen Euro steigen. Konkret entfallen davon 2,0 bis 2,3 Billionen Euro auf Energieimporte, 1,2 Billionen Euro auf Netzkosten (Investitionen und Betriebskosten), 1,1 bis 1,5 Billionen Euro auf Investitionen in die Energieerzeugung und rund 500 Milliarden Euro auf den Betrieb von Erzeugungsanlagen. Laut dem stellvertretenden DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks handelt es sich dabei jedoch hauptsächlich um „Substitutions-Investitionen“, die allein durch den Ersatz eines Energiesystems durch ein anderes entstünden.

Weder Einsicht noch Mut

Privatwirtschaftliche Investitionen in zusätzliche Wertschöpfung müssten darüber hinaus noch geleistet werden, da den Investitionen in die Energiewende „häufig kein direkter Ertrag“ gegenüberstünde. Energieintensive Unternehmen würden ihre Produktion und damit Arbeitsplätze schon jetzt verstärkt ins Ausland verlagern, so Adrian. „Die eingeschlagenen Wege sind falsch, zu dirigistisch, zu teuer“, sagte Adrian. Jedes dritte Unternehmen sehe negative Auswirkungen auf die eigene Wirtschaftlichkeit, in der Industrie sei es mehr als die Hälfte. Und dennoch fehlt ihm die Einsicht oder der Mut, die Wahrheit auszusprechen, dass die gesamte Klimapolitik grundsätzlich irrsinnig ist. Stattdessen schwafelte er vom angeblich „notwendigen Ziel der Klimaneutralität“, dem ein „Bärendienst“ erwiesen werde. Dass dieses Ziel nicht nur nicht notwendig, sondern auch unmöglich zu erreichen ist, sagte er nicht. Diese Ignoranz hat Methode von Beginn an: Bereits vor 25 Jahren hatte der damalige grüne Umweltminister Jürgen Trittin versprochen, die „Energiewende“ werde jeden Deutschen nur eine Kugel Eis im Monat kosten.

Statt ein völliges Ende dieser selbstmörderischen Farce zu verlangen, fordert die DIHK etwa eine Reform im CO2-Zertifikatehandel, mit der die lineare Absenkung der handelbaren Emissionsberechtigungen pro Jahr aufgehoben wird. „Der Zielpfad wird regelmäßig an die Entwicklung einer internationalen Peer Group angepasst, um ambitionierten Klimaschutz zu erreichen, ohne Nachteile durch nationale Alleingänge für den Standort Deutschland zu erzeugen“, so der Vorschlag. Mit einer Strategie, die stärker auf einen reformierten Emissionshandel, Pragmatismus und Technologieoffenheit setze, ließen sich zwischen 530 und 910 Milliarden Euro bis 2050 einsparen, heißt es in der Studie. Weitere 80 bis 220 Milliarden Euro könnten durch eine Verschiebung des Ziels der Klimaneutralität von 2045 auf 2047 eingespart werden, heißt es weiter. Insgesamt sieht man Einsparmöglichkeiten von potenziell weit über einer Billion Euro bis 2050. Dass die Kosten auch dann noch völlig indiskutabel und von einer Wirtschaft, die durch eben diese Energiewende ruiniert wurde, gar nicht zu leisten sind, sagt die DIHK nicht. Es gibt nur einen einzigen Ausweg aus dieser politisch verschuldeten Katastrophe, nämlich deren sofortigen Stopp. Dieser wäre zwar ebenfalls mit horrenden Kosten verbunden, aber hier kann es nur noch heißen: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. (TPL)

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