Der Staatsfunk kann’s nicht lassen: SWR-Doku mit linksradikaler „Expertin“ macht Stimmung gegen Männer und AfD
Erneut ist eine heftige Kontroverse um eine “Doku” des “Südwestrundfunks” (SWR) entbrannt. Anlass ist der Auftritt der angeblichen “Expertin” Veronika Kracher in dem ARD-Beitrag „Shut Up, Bitch! Der Kampf um Männlichkeit“, der am Mittwochabend ausgestrahlt wurde. Der Film vom privaten Unternehmen Picture Punks im Auftrag des SWR produziert Film beleuchtet die angebliche Verbreitung frauenfeindlicher Narrative in der sogenannten „Manosphäre“ – einem digitalen Netzwerk aus Influencern, YouTubern und TikTok-Kanälen, das mit “aggressiver Männlichkeitsrhetorik” Millionen junger Männer erreichen soll . Die Doku will vorgeblich zeigen, wie solche Inhalte “gezielt für Wahlkämpfe” genutzt werden – natürlich zugunsten der verhassten AfD – und daher, so die Sendungsmacher, “eine Gefahr für Gleichberechtigung und Demokratie” darstellen sollen.
In dem Beitrag werden zwei junge Menschen gezeigt, deren Einstellungen sich durch “frauenfeindliche Online-Inhalte” radikal verändert haben sollen. Experten wie Kracher, aber auch weitere Stimmen wie Alice Hasters, Maximilian Schneider und Johannes Hillje versuchen anhand des Beispiels zu analysieren, wie Algorithmen, wirtschaftliche Interessen und politische Strategien angeblich “frauenfeindliche Narrative” fördern sollen. Natürlich wird dabei vor allem – und nur darum geht es – die toxische Verbindung des herbeiphantasierten bösen männlichen Chauvi-Milieus zur politischen Rechten, namentlich der AfD, thematisiert, die solche Inhalte für ihre Zwecke nutze. Die einzigen und wahren patriarchalen Milieus in diesem Land, in denen eine archaische und machistische, strukturell frauenfeindliche Grundhaltung gepflegt wird – die Parallelgesellschaften muslimischer Migranten – werden dabei selbstredend nicht thematisiert; es geht nur um einheimische, biodeutsche, weiße ewiggestrige Frauenhasser.
Versuchten Totschlag von AfD-Politiker bejubelt
Natürlich ist hier wieder einmal nichts objektiv, nichts wissenschaftlich und nichts reell. Abgesehen von der Ausblendung unliebsamer gesellschaftlicher Realitäten fängt das schon mit der Auswahl der “Expertin” Veronika Kracher an. Die Soziologin und Autorin ist berüchtigt für ihre tendenziösen Arbeiten zu Antifeminismus, Rechtsextremismus und “digitaler Misogynie”. 2019 rechtfertigte sie nach dem brutalen Angriff auf den Bremer AfD-Politiker Frank Magnitz antifaschistische Gewalt mit einem Tweet folgenden Inhalts: „Dass Magnitz zusammengelatzt wurde, ist die konsequente Durchführung von #NazisRaus. Deshalb: mit ALLEN Mitteln.“ Diese Art von linker Hassrede, die als lupenreine Billigung von Straftaten selbst justiziabel war, hatte für Kracher natürlich keine Konsequenzen; im Gegenteil: Die gegen sie daraufhin eingehenden Empörungs- und Wutmails im Rahmen des erwartbaren Shitstorms (nicht nur von AfD-Anhängern) nutzte sie prompt, um sich selbst zum Opfer zu inszenieren; nicht wenige der Reaktionen auf ihre menschenverachtende und linksfaschistische Äußerung fanden zudem Eingang in die Statistik angeblicher rechtsmotivierter “politischer Gewalt”.
In einem neutralen öffentlich-rechtlichen Rundfunk wäre eine solche linksradikale Hetzerin ebenso tabu, wie sie für jede wissenschaftliche Fachwelt lebenslang desavouiert sein müsste. Nicht so in Deutschland; hier geraten solche radikalen Positionen geradezu zum Entree für bestimmte Talkshows und Kreise – und taugen für höhere Weihen, etwa als systemtreue “Experten“ mit Aufnahme ins Zitierkartell des ÖRR. Dennis Klecker, medienpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Baden-Württemberg, bezeichnet die Präsentation Krachers in der SWR-Doku als „eklatanten Verstoß“ gegen journalistische Standards und die Neutralitätspflicht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und rügt ihre Befangenheit: „Wer Gewalt gegen Politiker relativiert, ist als moralische Instanz gegen Frauenfeindlichkeit unglaubwürdig.“ Er fordert eine Klarstellung des SWR, dass Gewalt gegen Politiker – unabhängig von der Partei – nicht toleriert wird. (TPL)